Der Erfolg deutscher Spielemessen und der Kampf der Messestandorte Leipzig und Köln hat sich herumgesprochen. Zahlreiche Nationen wittern ihr Chance und treten mit eigenen Veranstaltungen an, um sich ein Stück vom Branchen-Kuchen abzuschneiden.

So lädt der französische Verband zur IDEF nach Cannes, die Insel hat die London Games Week und in Skandinavien buhlt die Nordic Game um Aufmerksamkeit. Jetzt sei, berichtet die Financial Times Deutschland, eine weitere große europäische Spielemesse in Planung. Besteht Gefahr für den Messestandort Deutschland?

Olaf Wolters, Geschäftsführer vom Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), scheint bislang ohne Sorge. Gegenüber GamesMarkt erklärte er jetzt:

"Dass einzelne Standorte versuchen, ihre Veranstaltung europäisch zu platzieren, ist aus unserer Sicht weder verwunderlich noch eine Überraschung. Wir scheuen in dieser Hinsicht keinen Wettbewerb und glauben, dass es auf absehbare Zeit nur die gamescom als europäisches Branchenevent geben wird."

Na, das klingt doch beruhigend.