Wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte. Während die Games Convention in diesem Jahr einen neuen Weg einschlägt und sich mehr auf Online-, Handy- und Browser-Spiele konzentriert, wird die GamesCom das übernehmen, was die Leipziger Messe jahrelang aufgebaut hat.


Viele sehen darin den Untergang von Deutschland als Messe-Land für Videospiele. In einer Umfrage konnten alle namhaften Entwickler angeben, welche Messe sie in diesem Jahr für wichtig halten. Demnach liegt die Game Developers Conference (23. bis 27. März) mit 40.6 Prozent auf den ersten Platz. Auf dem zweiten Platz kommt die E3 (2. bis 4. Juni) mit 34 Prozent, die anscheinend wieder aus der Versenkung kriecht.

Die GamesCom (19. bis 23. August) muss sich mit mageren 5,7 Prozent abgeben, was im Vergleich der Games Convention der letzten Jahre ein starker Rückgang ist. Sofern der Kampf der beiden Messen in Deutschland weiterhin anhält, könnten die Tage für eine deutsche Messe gezählt sein.