Die Stadt Leipzig sowie die Leipziger Messe und das Land Sachsen sind enttäuscht darüber, dass die Games Convention ab 2009 nicht wie gewohnt in Leipzig stattfinden wird. Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Leipziger Messe, führte in einer ersten Stellungnahme an, dass mehrfach angeboten worden sei, die Messe an einem anderen Standort durchzuführen und auch jährlich wechselnde Standorte im Gespräch gewesen wären.

Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware hatte sich trotz der Flexibilität der Leipziger Messe dazu entschlossen, die Games Convention ab 2009 in Köln durchzuführen.

Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, sprach angesichts der Entscheidung des Verbands von "einem herben Rückschlag für Leipzig", zeigte sich aber für eine Rückkehr der Games Convention auch über 2008 hinaus offen.

Auch der sächsische Wirtschaftsminister Thomas Jurke zeigte Unverständnis für die Verlagerung der Messe und sprach sogar von einem schlechten Tag für den Messestandort Deutschland insgesamt: "Es kann und darf nicht sein, dass öffentlich getragene Messegesellschaften in einen ruinösen Wettbewerb treten und sich Messen - auch durch Dumpingpreise - gegenseitig streitig machen."