Die ersten Anti-Spiel-Gesetze kippen: Der US-Branchenverband Interactive Digital Software Association (IDSA) hat vor Gericht einen Teilsieg gegen den Bundesstaat Washington errungen. Ein umstrittenes Gesetz, das den Verkauf von gewaltdarstellenden Spielen an Kinder und Jugendliche untersagt, wird vorerst nicht in Kraft treten (Gamona.de berichtete).
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, wurde dies von Richter Robert Lasnik per einstweiliger Verfügung entschieden. Das Gesetz, gegen das die IDSA und weitere Branchenverbände geklagt haben, sollte ursprünglich Ende Juli in Kraft treten. Die Chancen der IDSA und der anderen Kläger, das Gesetz vollkommen zu kippen, scheinen damit weiter gestiegen.

Erst vor wenigen Wochen wurde ein ähnliches Gesetz in St. Louis durch Gerichte gestoppt. Auch dort trat die IDSA als Nebenklägerin auf.