Sicherlich haben es einige schon mitbekommen: Den Skandal um die GameStar. Die aktuelle Ausgabe darf laut einer einstweiligen Verfügung nicht mehr verkauft werden, da sie einen Test zu dem Spiel Knight Shift beinhaltet. Dieses Spiel, vertrieben vom deutschen Publisher Zuxxez, wurde auf Basis einer Demoversion gestestet und erhielt nur eine Wertung von 69%. In vielen anderen Medien bekam der Titel aber sehr gute Vorschußlorbeeren, allerdings waren keine Tests möglich, da das finale Produkt noch gar nicht verfügbar war.

"Diese CD war nicht als Test-CD freigegeben", meint Alexandra Constandache von Zuxxez und fügt hinzu: "Und so verwundert es nicht, dass der Testbericht nur so vor Fehlern strotzt".

Weiterhin heißt es:

"Diese unglaublichen Schlampereien wiegen umso schlimmer, als dass das Testergebnis der Demo-CD gerade einmal 69 Prozent aufwies. Der Schaden, den GameStar mit der falschen Berichterstattung anrichtet, ist unabsehbar. Gerade bei kurz vor der Erscheinung stehenden Produkten sieht der Kunde ganz genau hin und richtet seine Kaufentscheidung häufig an derartigen Testberichten aus. Wir befürchten, dass sich dieser Bericht unmittelbar auf die Abverkaufszahlen auswirken wird", so der für den Vertrieb zuständige Dirk Hassinger.

Die Redaktion der GameStar war bisher nicht zu einer Stellungnahme zu bewegen.