Erst kürzlich fiel das Rampenlicht auf Electronic Arts und Vivendi Universal Games als Mitarbeiter bzw. deren Angehörige sich über die schlechten Arbeitsbedingungen beschwerten.

Dementis der Publisher zum Trotz, hat heute die IGDA - der internationale Verband der Spieleentwickler - in einem offenen Brief die Vorwürfe weitestgehend untermauert: Es sei keine Seltenheit, dass selbst in Studios, die Top-Titel entwickelten, unzumutbare Bedingungen für die angestellten herrschten. In erster Linie sind dabei die langen Arbeitszeiten zu nennen, die in kritischen Phasen schon mal 14-16 Stunden an an 7 Tagen die Woche betragen. Vereinzelt würden diese enormen Überstunden noch nicht mal bezahlt, heißt es weiter.

Doch einige Entwickler zeigten, dass es auch anders geht: Bioware, Firaxis und Team 17 hätten beispielsweise begriffen, dass nur motivierte Mitarbeiter hochqualitative Spiele machen können - schlechte Arbeitsbedingungen hätten dagegen einen negativen Effekt. Ob der Verband daran aber etwas ändern kann, bleibt abzuwarten.