Wenn Bart Simpson in Mo's Bar anruft, um am Telefon nach Axel - Axel Schweiß - zu fragen, war Barkeeper Mo zwar verärgert, die Zuschauer lachten jedoch mit dem kleinen Rotzbengel.

Viel zum Lachen für Spieler gibt es mal wieder nicht, wenn man hört, dass der Axel-Springer-Verlag enorm gegen Computerspiele mobil macht. Dieses Mal ist Autobahnraser der schwarze Peter, der für Schläge beispielsweise der Bild am Sonntag herhalten muss.

Grundsätzlicher Tenor der Artikel: Böse böse Spieler werden in bösen bösen Spielen dazu aufgefordert, böse böse Dinge zu machen. Standard also. Hier werden sie natürlich zu Autofahr-Amokläufen angestachelt.

Dass zahlreiche Psychologen und Spieleexperten schon längst eingelenkt haben und auf die weit verbreitete Psychoanalyse und Pädagogik hingewiesen haben (Schlechtes Elternhaus ist die Grundlage, Spiele treffen da nur die richtige Kerbe), lässt den Verlag kalt. Was soll's: Es geht ja auch nur um Emotionsmache - mediale Gehirnwäsche.