Bisher waren die an Entwickler ausgelieferten Developement Kits der 'Virtual Reality'-Brille Oculus Rift noch mit jeweils einem Display mit 720p-Auflösung pro Auge (1280 x 800 Pixel) ausgestattet. Da sich die Displays sehr dicht am Auge befinden, war diese niedrige Auflösung recht deutlich sichtbar und auch störend, wenngleich das Erlebnis der Virtual Reality dadurch kaum geschmälert sein soll.

In der neuen Version der VR-Brille wird ein Display mit einer Auflösung von 960 x 1080 Pixel verwendet. Die Entwickler wählen also eine höhere Auflösung in der Höhe, reduzieren aber gleichzeitig auch die Auflösung in der Breite - es erfolgt ein Wechsel von einem "Landscape"-Display auf ein "Portrait"-Display. In beiden Augen zusammengesetzt entsteht so aber wieder eine eher horizontale Sicht.

Laut den ersten Eindrücken einiger Tester wirkt sich die höhere Auflösung positiv auf das Spielerlebnis aus. Der Wechsel des Display-Formats soll dabei kein Problem gewesen sein, zumal die Software von Haus aus in der Lage ist verschieden Auflösung korrekt zu skalieren. Einen weiteren Vorteil der hohen Auflösung sehen die Entwickler bei der Betrachtung von Filmen im "virtuellen Kino", da die Filme nun in einer höheren Auflösung dargestellt werden und ein echter "Kino-Effekt" entstehen kann.

Oculus Rift CEO Brendan Iribe teilte auf der E3 den Kollegen von TheVerge mit, dass man die HD-Version der Oculus Rift vermutlich nicht mehr an die Entwickler verteilen werde und auch noch nicht sicher sei, dass diese an die Vorbesteller ausgeliefert werde.

Zur E3 habe man gerade so einen lauffähigen Prototypen fertiggestellt. Es wäre allerdings schade, wenn die Vorbesteller nicht noch in den Genuss der höheren Auflösung kämen und das Update wenig später erscheinen würde. Derzeit bieten die Entwickler das Developement Kit für 300 US-Dollar an. Einen Preis oder Termin für die Endkunden-Version gibt es noch nicht.