Futurama Test (Xbox)
(von Carsten Görig)

»Good news everyone« - Futurama-Freunde wissen, dass dieser harmlose Satz selten etwas Gutes bedeutet. So auch hier: Professor Farnsworth hat »Planet Express«, seinen interstellaren Lieferservice, an die Unternehmerin Mum verkauft,

der damit über fünfzig Prozent der Erde gehören. Ein Umstand, der bei Personen mit Allmachtsphantasien dazu führen kann, dass sie die Herrschaft an sich reißen wollen - wenig erstaunlich, dass dies auch sofort geschieht.

Die Aufgabe des Spielers ist nicht schwer zu erraten: Sie müssen Mum davon abhalten, auch noch das Universum zu erobern. Ein Unterfangen, welches zum Glück etwas leichter ist, als es sich anhört.

Die Story des Spieles ist der übliche Futurama-Wahnsinn, verantwortet von J. Stewart Burns einem der Drehbuchautoren der Science-Fiction-Serie.

Abwechslungsreiches Level-Design
Spaß macht »Futurama« aber nicht nur durch die durchgehend gute Geschichte und die gelungenen Witze.

Gute Ideen im Level-Design und immer neue Aufgaben motivieren zum Weiterspielen.

Auch die recht einfach zu beherrschende Steuerung ist eine Freude. Schön ist überdies die Grafik, die das Vorbild im Cel-Shading-Stil originalgetreu umsetzt.

Bender, Fry und Leela, die tapfere Besatzung von »Planet Express«, stehen als spielbare Figuren zur Verfügung - in einer kurzen Gastrolle auch Dr. Zoidberg. Während Fry mit verschiedenen Kanonen gegen Mutanten und Mums Privatarmee antritt, müssen Leela und Bender im Nahkampf gegen Aliens und Wachroboter bestehen.

Ausgiebige Sprungeinlagen und vereinzelte Rätsel der unkomplizierten Art sorgen für Abwechslung. Nur Dr. Zoidberg bricht mit einem Hindernis-Pferderennen aus dem actionlastigen Gameplay aus.

Abspeichern schwer gemacht
Warum aber nur nach einem durchgespielten Level gespeichert werden kann, wird wohl ein Geheimnis der Entwickler bleiben.

Bis zu einem gewissen Grad lässt sich ja verstehen, dass dadurch ein gewisser Nervenkitzel zustande kommt.
Wenn allerdings einzelne Level bis zu vierzig Minuten lang sind, ist das nicht mehr spannend, sondern einfach nur nervend. Zum Glück muss nur bei einem endgültigen »Game Over« von vorne begonnen werden. Der Verlust eines einzelnen Lebens setzt nur an den letzten Checkpoint zurück. Und Leben sammelt man im Laufe des Spieles sehr viele. Wenn dann allerdings kurz vor Ende eines Abschnitts eine besonders unfaire Hüpfstelle kommt, bei der man locker zwanzig bis dreißig Leben verlieren kann, ist der Frust schon sehr hoch.

Und der Frust steigt noch beträchtlich an, wenn man später erklärt bekommt, dass man die Stelle auch viel einfacher hätte lösen können - aber für die Dummheit seiner Spieler kann das Game nichts.

Originalstimmen aus der TV-Serie
Ein Pluspunkt des Spiels ist die Sprachausgabe.

Futurama - Da ist sie: Die Computerspiel Umsetzung der Kult Serie

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Und auch hier zeigt sich wieder, was für ein Trauerspiel die deutsche Version dieser intelligenten und zynischen Fernsehserie ist.

Falsch übersetzte Wortspiele und unenthusiastische Sprecher machen viel Charme kaputt, weshalb Spieler mit Englischkenntnissen auf jeden Fall die Originalstimmen aktivieren sollten.

Packshot zu FuturamaFuturamaErschienen für PS2 und XBox kaufen: Jetzt kaufen:

Sowohl die deutschen als auch die englischen Originalsprecher sind wählbar - bei den Konsolen muss dazu nur die Länderkennung verändert werden.

Und auch hier zeigt sich wieder, was für ein Trauerspiel die deutsche Version dieser intelligenten und zynischen Fernsehserie ist.

Falsch übersetzte Wortspiele und unenthusiastische Sprecher machen viel Charme kaputt, weshalb Spieler mit Englischkenntnissen auf jeden Fall die Originalstimmen aktivieren sollten.

Sowohl die deutschen als auch die englischen Originalsprecher sind wählbar - bei den Konsolen muss dazu nur die Länderkennung verändert werden.