Der ehemalige Funcom-Chef Trond Aas steht unter Verdacht, Insiderhandel betrieben zu haben. Insgesamt 650.000 Aktien soll er verkauft haben, noch bevor bekannt wurde, dass The Secret World schwächelt.

Daher schaltete sich die norwegische Börsenaufsicht ein und will überprüfen, ob er schon vorher von den Problemen wusste bzw. dass das MMORPG Probleme haben und dadurch etwa 50 Prozent der Belegschaft gekündigt werden könnte.

Er bestreitet die Vorwürfe und gibt zu verstehen, dass alle Informationen, darunter auch von der Marktforschung, vor seinem Abgang auf einen Erfolg von The Secret World hindeuteten. Zudem habe er schon in der Vergangenheit problemlos Aktien gekauft und verkauft.

Er selbst ist inzwischen als Berater für Funcom tätig und arbeitet auch an dem erst vor weniger Zeit angekündigten LEGO-MMO mit. Erst am 3. August 2012 ist er von seinem Chef-Posten abgetreten.

Es wird nun auch vermutet, dass er deshalb zurückgetreten ist, um nicht mehr auf der "Insiderliste" zu stehen. Ein anonymer Insider sagt dazu: "Als Primär-Insider hätte Trond seine Käufe und Verkäufe von Funcom-Aktien zuvor bei der Börse in Oslo anmelden müssen. Nachdem er von der Liste der Primär-Insider runter war, versuchte er 1,5 Millionen Aktien zu verkaufen."