Free2Play ist vor allem bei den MMO-Entwicklern voll im Trend und wird nicht zuletzt auch als letzter Ausweg angesehen, um ein Spiel doch noch irgendwie interessant für die Spieler zu machen. Zum Beispiel geht Star Wars: The Old Republic am heutigen Tag in die Free2Play-Phase über, nachdem die Abonnenten quasi ausblieben.

Funcoms Craig Morrison ist jedoch der Meinung, dass das kein Dauerzustand sein kann. Free2Play sei einfach nicht die Zukunft, denn die Entwickler nutzen im Grunde ein Hybrid-Modell, bei dem es sich beim kostenlosen Teil quasi bloß um eine verlängerte Trial-Fassung handelt.

Die Unternehmen aber wollen doch in Wirklichkeit, dass die Spieler nach einiger Zeit in der Free2Play-Phase wieder zu dem zurückkehren, was man früher als Abonnement bezeichnete.

Das Problem sei laut Morrison, dass die Spieler inzwischen der Ansicht sind, dass man bei einem MMO einfach warten könne, bis es auf Free2Play umgestellt wird. Und damit bleiben dann in gewisser Weise auch die Abos aus. Morrison wolle aus der Sicht des Entwicklers nicht, dass die Spieler so denken und darauf warten, bis ein Spiel "kostenlos" wird.

Er wolle auch nicht sagen, dass Abonnnements tot sind und es sie bald nicht mehr geben wird oder dass Free2Play heutzutage nur noch der einzige Weg sei, um mit einem solchen Spiel Geld zu verdienen. Am Ende komme es auf das Projekt dahinter an.