Ob der Krieger des vollen Spektrums, wie verschiedentlich behauptet, als Übungssimulation für die U.S.Army gedacht war, mag dahin gestellt sein. Sicher ist, dass Entwickler Pandemic Studios und Publisher THQ aufgrund einer Partnerschaft mit dem Militär viel Einblick und Unterstützung erhielten.

In Full Spectrum Warrior verschmelzen Shooter(3rd-Person)-, Action- und Echtzeitstrategie-Elemente. Beim Leiten zweier Squads ist überlegtes Handeln absolute Soldatenpflicht. Zum Glück sind die Kameraden nicht lebensmüde. Sie suchen Deckung und sind für Befehle sehr empfänglich. Als auffällig gilt jetzt schon die strategische Tiefe, die erwähntes überlegtes Handeln belohnt, und John Rambo bestraft.

Mit der Story werden Spieler einen Tag in einer vom Krieg gezeichneten Stadt des Mittleren Ostens erleben. Als Teil einer multinationalen Truppe sind Begegnungen mit Soldaten verschiedener Nationen keine Seltenheit. An diesem durchaus heftigen Tag braucht es mehr als Glück, die 24 Stunden unbeschadet zu überstehen. Das Trainings-Programm im Vorfeld sollte man also nicht verschmähen.
"Nu los!" - "Immer ich."

Zufriedenen Testern zufolge spielt sich Full Spectrum Warrior sehr intuitiv. Die Übersicht geht zudem dank hervorragendem Kamera-System nicht verloren. Auch die lizensierte Physik-Engine Havoc, entwickelt für Half-Life 2, wird ihr Übriges zum Spielerleben beitragen.

Ausführlicher wird THQ das Werk in ein paar Tagen auf der E3 präsentieren.

Full Spectrum Warrior ist für XBox, seit dem 24. September 2004 für PC und seit dem 31. März 2005 für PS2 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.