Full Auto (Xbox 360 Review)
von Andreas Müller

Für Rennspielfans mit Action Ambitionen brechen goldene Zeiten an. Nach der aufpolierten Burnout Version erwartet euch nun in Form von Full Auto die totale Zerstörung.

Neben Gegnern und Verkehrsteilnehmern dürft ihr auch Streckenrandobjekte und Häuserfassaden dem Erdboden gleich machen. Fuß aufs Gas und Feuer frei! Let's rock!

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Full Auto - Fuß aufs Gas und Feuer frei: Herausragende Rennaction auf der XBox 360!

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Story? Wofür?
Mit Full Auto liefert Sega eine Interpretation des Rennspielgenres, die zum Einen die technischen Grenzen der neuen Konsole auslotet und zum Anderen ein kompromissloses Actionspektakel bietet, das seines Gleichen sucht. So hat man komplett auf eine Story verzichtet. Stattdessen rücken die Spielelemente in den Vordergrund, die Full Auto zu etwas Besonderem machen.

Karrieremodus
Der Karrieremodus beginnt mit einer Serie von Rennen, die euch an die Besonderheiten des Spiels heranführen.

So gilt es im ersten Rennen, sich mit der Steuerung vertraut zu machen und das Fahrzeug so durch einen Stadtparcours zu lenken, dass ihr die Ziellinie rechtzeitig erreicht. Sobald ihr das geschafft habt, nimmt die totale Zerstörung ihren Lauf...

Packshot zu Full AutoFull AutoErschienen für Xbox 360 kaufen: Jetzt kaufen:

Dauerfeuer!
In den nachfolgenden Rennen ist nicht nur fahrerisches Können sondern auch ein nervöser Abzugsfinger gefragt. Neben Absolvierungszeiten müsst ihr dann nämlich auch Zerstörungspunkte erreichen. So dürft ihr Häuserfassaden, Tankstellen, unschuldige Verkehrsteilnehmer, Brücken und vieles mehr unter Beschuss nehmen. Je mehr ihr zerstört, desto mehr Punkte hagelt es - aneinander gereihte Explosionen bringen euch zusätzliche Bonuspunkte ein. Um die Munition braucht ihr euch übrigens keine Sorgen machen, die steht unbegrenzt zur Verfügung. Wer jedoch permanent feuert wird zwischendurch aufgrund einer Überhitzung der Waffen zum Waffenstillstand gezwungen.

Explosionswellen
Als Neuling erwischt man sich zu Beginn immer wieder dabei vom Gas zu gehen, weil man unbedingt ein gesichtetes Objekt in Ruhe ins Visier nehmen will um die Auswirkungen bestaunen zu können. Dies liegt vor Allem daran, dass die Explosionen wirklich spektakulär inszeniert sind. Nehmt ihr beispielsweise einen Gasbehälter unter Beschuss, führen die ersten Löcher tatsächlich dazu, dass der Behälter wie eine Rakete unkontrolliert durch die Gegend fliegt. Da die Zeit jedoch unaufhörlich tickt, solltet ihr euch diese Auszeiten nicht gönnen.

Zweite Chance!
Habt ihr euch an diese Zerstörungsorgien gewöhnt und auch diese Aufgaben gemeistert, liefert der Karrieremodus zusätzliche Steuerungsfinessen. Je mehr ihr zerstört, desto mehr "Unwreck" Zeit bekommt ihr. Dabei handelt es sich um eine Art Sekundenkonto - mit gedrückter Schultertaste spult ihr einfach den bisherigen Rennverlauf zurück und könnt die letzten Sekunden somit noch mal spielen.

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Ihr kriegt die Kurve nicht und crasht mit voller Wucht vor eine Häuserfront? Kein Problem - einfach die letzten Sekunden zurückspulen und ihr bekommt eine zweite Chance, die Kurve richtig zu nehmen.

Noch mehr Tempo!
Ein weiteres Feature ist der Boost - je mehr Sprünge und Drifts ihr zeigt, desto mehr Boost bekommt ihr. Mit Hilfe der zweiten Schultertaste löst ihr den Boost aus und erhaltet somit einen Geschwindigkeitsschub.

Drifts lassen sich übrigens ganz leicht per Handbremse vollführen. Aufgrund der vielen engen Kurven solltet ihr diese Technik möglichst gut beherrschen.

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Konkurrenzkampf
Wer bis hierhin keine Probleme hatte, der wird dank der aggressiven Gegner nun vor die wahre Herausforderung gestellt. Erst mit vollem Fahrerfeld kommt richtig Freude auf. Beim Start des Rennens sind alle Waffensystem für einige Sekunden blockiert - ist diese pazifistische Startphase abgeschlossen, wird munter aus sämtlichen Rohren gefeuert.

Damit auch nachfolgende Fahrzeuge Freude am Fahren haben, dürft ihr ihnen Minen und Granaten vor den Kühlergrill legen.

Karrierefortschritt
Nach der ersten Rennserie, die in erster Linie Tutorialcharakter hat, warten weitere Rennserien auf euch, die in Geschwindigkeitsklassen eingeteilt sind. Bei nahezu jedem erfolgreichen Rennen schaltet ihr das entsprechende Fahrzeug und spezielle Lackierungen für den Einzelrennmodus frei. Neben den Stadtkursen dürft ihr dann auch Landstraßen befahren oder durch freies Gelände brettern.

Waffenarsenal
Das Angebot an Bleiwerfern ist sehr umfangreich. Zur Auswahl stehen immer feste Sets aus Primär- und Sekundärwaffe. Vom Maschinengewehr über Lenkraketen und Minen bis hin zum Schrotgewehr und defensiven Rauchbomben könnt ihr euch alles an die Karosserie schrauben, was den Rennverlauf noch actionreicher macht.

Ruckler!
Bei all der Grafikpracht scheint die XBox 360 teilweise gehörig ins Schwitzen zu kommen.Riesige Explosionen und die Darstellung mehrerer Fahrzeuge lässt die Framerate gelegentlich in den einstelligen Bereich rutschen. Ein Ärgernis, das den Spielspaß jedoch kaum eingeschränkt - die Abflüge explodierender Fahrzeuge, die spektakulären Kameraeinstellungen bei Sprüngen und Explosionen und vieles mehr entschädigen für die Performanceeinbrüche.

Catch-Up
Was uns im Rahmen des Tests dagegen wirklich gestört hat, ist der extreme Geschwindigkeitsbonus, den zurückliegende Fahrzeuge scheinbar erhalten. Egal ob ihr selbst hinten liegt oder ihr einen Abstand zur Konkurrenz herausgefahren habt - diese Distanz ist nie von langer Dauer. Das Spiel ist so konzipiert, dass das Fahrerfeld stets eng zusammen ist und Vorsprünge schnell dahin schmelzen. Dies sorgt zwar einerseits für Spannung bis zur letzten Sekunde, lässt aber andererseits das Gefühl aufkommen, dass weniger fahrerisches Können sondern eher eine gute Renntaktik entscheidend ist.Riesige Explosionen und die Darstellung mehrerer Fahrzeuge lässt die Framerate gelegentlich in den einstelligen Bereich rutschen. Ein Ärgernis, das den Spielspaß jedoch kaum eingeschränkt - die Abflüge explodierender Fahrzeuge, die spektakulären Kameraeinstellungen bei Sprüngen und Explosionen und vieles mehr entschädigen für die Performanceeinbrüche.

Catch-Up
Was uns im Rahmen des Tests dagegen wirklich gestört hat, ist der extreme Geschwindigkeitsbonus, den zurückliegende Fahrzeuge scheinbar erhalten. Egal ob ihr selbst hinten liegt oder ihr einen Abstand zur Konkurrenz herausgefahren habt - diese Distanz ist nie von langer Dauer. Das Spiel ist so konzipiert, dass das Fahrerfeld stets eng zusammen ist und Vorsprünge schnell dahin schmelzen. Dies sorgt zwar einerseits für Spannung bis zur letzten Sekunde, lässt aber andererseits das Gefühl aufkommen, dass weniger fahrerisches Können sondern eher eine gute Renntaktik entscheidend ist.