Fast scheint es, als versuchten uns die Kaos Studios weiszumachen: »Wenn ihr dieses Jahr nur einen Shooter kauft, dann greift zu Frontlines!« Denn hier gibt es Alles in Einem: Das taktische Teamplay der »Battlefield«-Serie, die Rasanz eines »Unreal Tournament«, die heiß umkämpften Brennpunkte und Gadget-Spielereien von »Enemy Territory« - und obendrauf sogar einen vollwertigen Einzelspieler-Modus a la »Call of Duty 4«.

Bisher sieht es so aus, als stimme das Mischverhältnis dieses »Fuel of War« für ein hochexplosives Spielerlebnis. Insbesondere »Battlefield«-Spieler, die mit den letzten Teilen der Serie nicht mehr richtig warm wurden, dürften von dem Kaos-Benzin erneut fürs Multiplayer-Genre entflammt werden.

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Ich sehe nur ein Problem: Während all die genannten Konkurrenz-Spiele ganz klar ihren Bereich abstecken und ihr Zielpublikum eindeutig definieren, positioniert sich »Frontlines« ein wenig unentschlossen zwischen den Stühlen. Hoffentlich ergeht es ihm auf diese Weise schlussendlich nicht wie bei der Reise nach Jerusalem: Wer seinen Platz nicht findet, landet auf dem Hosenboden.

Frontlines: Fuel of War ist für PS3, seit dem 29. Februar 2008 für PC und Xbox 360 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.