Nicht alle Präsentationen auf einer Messe wie der Gamescom sind unterhaltsam oder spannend. Da ist es eine wahre Wohltat, einem Lead Designer wie Eric Chahi gegenüberzusitzen. Bei der Vorstellung seines Spiels From Dust (ehemals Project Dust) wirkt der Autor des Kultspiels "Another World" nicht nur oberflächlich von dem Ubisoft-Titel überzeugt.
Selten sieht man auf der Gamescom Entwickler mit so viel Hingabe, so leuchtenden Augen, so brennendem Herzen. Der Mann mag sein Götter-Spiel wirklich! Und mit diesem Engagement zieht er seine Zuhörer in einen Aufmerksamkeitsbann, den auch hundert Explosionen nicht auslösen können.
Um Effekthascherei geht es in From Dust auch überhaupt nicht, im Gegenteil: Die Welt-Simulation macht einen ausgesprochen chilligen Eindruck. Alles läuft zunächst sehr entspannt ab, wir sehen die Erde aus einer göttlichen Beobachterperspektive und betrachten das wilde Treiben der Elemente: Das Meer schwappt satt an das felsige Ufer, Sandmassen breiten sich auf der Landfläche aus, Palmen wedeln im Wind und am Rande des Kontinents spuckt ein Vulkan glühende Lavaströme aus.
Überall auf der Welt warten Zivilisationen auf die Hilfe ihres Schöpfers.Die Natur steht also vollkommen im Mittelpunkt des Gameplays dieser simulierten Welt, in der - wie im Genre-Klassiker Populous - alles verändert und manipuliert werden kann und primitive Völker geschützt und angeleitet werden.
Mit simplen Mausgesten wälzt Chahi den gesamten Kontinent nach Belieben um, hebt tiefe Gräben in der sandigen Wüste aus, füllt diese mit Wasser, verwendet Sand, um Flüsse zu blockieren, oder leitet breit strömende Lava des Vulkans um. Das geschieht natürlich nicht aus reinem Selbstzweck, denn es gibt auch tierische Lebewesen auf diesem Planeten, der wohl die Erde abbilden soll. Stämme von Eingeborenen tummeln sich auf den Inseln, und der Spieler als Gott gleicher Übervater bestimmt die Geschicke dieser Kreaturen und schützt sie vor schrecklichen Naturgewalten.
Die Naturgewalten sind eine ständige Bedrohung für die Eingeborenen, aber die Spieler können die Welt nach ihren Vorstellungen umgestalten.Droht etwa eine Tsunamiwelle die erste Zivilisation auszulöschen, muss der "Erschaffer" aktiv werden und ein Mitglied des Stammes in einem vorgegebenen Zeitlimit zu einem Schrein und wieder wohlbehalten zurück nach Hause lotsen. Fehlt ein direkter Weg, wird einfach an einer Stelle Land entnommen, um der verzweifelten Kreatur damit einen Weg zu bahnen oder Furten in reißenden Flüssen zu erschaffen. So findet das Volk schließlich die Machtquelle, um den heranrasenden Mega-Tsunami mit einem feierlichen Tanz abzuwehren und sich damit vor dem drohenden Untergang zu retten.
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Es geschehen doch noch Zeichen und Wunder :''')!
Im SP sieht das schon nach nem riesen spaß aus aber nicht wäre toller als dem kleinen Stamm von meinem Gegenspieler ne Packung Lava rüberzuwerfen.^^
mein penis tut weh
OMG, geil!
Dass kann ich nur unterschreiben. Freue mich darauf endlich Ameisenfarm und Lupe gegen kleine Menschen und Lavaflüsse zu tauschen. Ich versteh gar nicht, wie das der Richtige so lange ohne aushält...