Wir schreiben das Jahr 1999 und befinden uns auf einer kleinen Insel im Südpazifik. Plötzlich bricht ein Vulkan aus: eine gewaltige Explosion erschüttert die Erde, apokalyptisch werden Lava und Felsbrocken durch die Luft gewirbelt und das Eiland von flüssigem Gestein überwältigt.
Ein göttlicher Spaß voller liebevollem Design und Freude am Experimentieren, zudem imposant inszeniert und voll cleverer Ideen.FazitIn sicherer Entfernung, aber noch in Sichtweite, steht Éric Chahi, Spieldesigner im Ruhestand, und ist von dem Spektakel zutiefst erschüttert. Er beschließt, noch mindestens ein Spiel in seinem Leben zu gestalten – und es soll die Schönheit, den Schrecken und die Macht dieses Momentes einfangen.
Willkommen in der Gegenwart, wo wir die Umsetzung von Chahis Version jetzt herunterladen dürfen. From Dust ist der zweite Titel in Microsofts „Summer of Arcade“-Programm und darum nicht unbedingt zu beneiden – immerhin hat das Action-RPG Bastion (Bastion Test hier lesen) einen besonders beeindruckenden Start hingelegt, dessen Klasse nun erstmal erreicht werden will. Und das will Chahi und sein Team von Ubisoft Montpellier auch noch ausgerechnet mit einem Vertreter des eigentlich bereits schlafen gelegten God-Game-Genres schaffen?
Nun, ja und nein, denn obwohl From Dust sicherlich viele stilistische Anleihen bei Klassikern wie Populous oder Black & White borgt (und daraus übrigens auch gar keinen Hehl macht), geht es hier ein bisschen anders zu. Doch der Anfang ist vergleichbar: Eine kleine Gruppe von Stammesleuten beschließt, dem Weg ihrer Vorfahren zu folgen und nach echter Nomadensitte durch die Welt zu ziehen. Wir verkörpern dabei den Odem, eine göttliche Entität, die über sie wacht und ihnen dabei helfen muss, den jeweils nächsten Punkt ihrer Reise bzw. das nächste Level zu erreichen.
Beeindruckend: Ein realer Vulkanausbruch inspirierte Éric Chahi zu From Dust.Und hier wird es schon komisch, denn wir können die Männ- und Weiblein nicht aufheben und ihnen auch kaum Befehle geben. Es geht auf den verschiedenen Karten darum, jeweils an Totems Dörfer zu gründen und danach zu einem Ausgang zu gelangen - und so ziemlich genau das können wir unseren Jüngern auch befehlen, nicht mehr.
Die Schwierigkeit hierbei ist, dass die Pilgerreise der maskentragenden Schützlinge sie durch dermaßen gefährliche und unwegsame Landschaften führt, dass man ob der suizidalen Reiseroute nur das göttliche Haupt schütteln möchte.
Als Gott geleitet der Spieler sein Volk durch allerlei Widrigkeiten.Denn alle naselang brechen Vulkane aus, überschwemmen Tsunamis und Sturmfluten die Welt und drohen, unsere zerbrechlichen Gottesanbeter vorzeitig ins Nirwana zu schwemmen. Was also können wir tun, um den Winzlingen zu helfen? Wir sind befähigt, Erde, Wasser und Lava wie ein göttlicher Staubsauger aufzunehmen, in einer Sphäre zwischenzulagern und hinterher andernorts wieder abzuladen. Mit dieser Fähigkeit gilt es nun also, reißende Ströme zu überbrücken, Staudämme und Barrieren zu konstruieren oder aus Lava neue Gesteinsformationen zu bilden – alles, damit die Stammesangehörigen ins nächste Level kommen.
Ein mächtiger Beobachter hilft also mit speziellen Kräften eher dummen und schon fast suizidalen Zwergen dabei, sich durch ein Level zu manövrieren und dann einen Ausgang zu erreichen. Klingt vertraut? Ja, From Dust ist spielerisch eher an Lemmings als an die molyneuxschen Wuselfeste angelehnt. Und wenn man die Beschreibung bis hierhin liest, könnte man glauben, From Dust sei ziemlich seicht und wenig unterhaltsam. Nichts könnte entfernter von der Wahrheit sein.
Mit göttlicher Macht saugt ihr die Umgebung in sphärenartige Gebilde ein.In seinen insgesamt 13 Leveln entwickelt From Dust aus diesem grundlegenden Konzept immer wieder frische Ideen und führt als Ergänzung neue Mechaniken ein. Nach den ersten paar Karten zum Beispiel – wir haben uns gerade an das Hantieren mit Dreck gewöhnt – rollt erstmals eine gewaltige Tsunamiwelle auf unser Dorf zu. Hier hilft auch kein Schutzwall mehr, aber glücklicherweise haben die Vorfahren unserer Stammesleute in der Nähe einen Schutzzauber platziert. Wir errichten also Brücken, stauen Flüsse und lassen das praktische Wissen in aller Hektik ins Dorf holen.
Was nun folgt ist atemberaubend: Zwar ergießt sich die Wassermasse immer noch über die Karte, aber das Dorf wird, wie von einer unsichtbaren Blase umgeben, verschont. Nur dank unserer Hilfe trotzen diese zerbrechlichen Siedler der rohen, unbändigen Kraft der Natur, indem sie ein paar Mal ins Muschelhorn blasen. Ob man es glaubt oder nicht: das ist ein ergreifender Moment.
Max Payne 3PS3, XBox 360: 18.5.2012
Dragon's DogmaPS3, XBox 360: 25.5.2012 Test lesen
Risen 2: Dark WatersPC: 27.4.2012
The Elder Scrolls 5: Skyrim
Diablo 3 TestJetzt endlich: unser finaler Test mit Wertung
Diablo 3 KomplettlösungKomplettlösung: Alle Quests, Klassenguides, Tipps
Risen 2: Dark Waters KomplettlösungMit der Komplettlösung die Meere befreienMit der derzeitigen und auch weiteren Benutzung dieser Seite stimmen Sie unseren Nutzungsbestimmungen zu.
Copyright 2003-2012, Webguidez Entertainment GmbH
Impressum | Team | Jobs | Netzwerk | Get Hosted | FAQ | Kontakt
gamona Server und Datenbanken werden professionell gewartet von der Comtrance GmbH
Alles in allem macht es großen Spaß mit der Spielphysik herum zu spielen, andere Elemente des Spiels wirken aber weniger stimmig, wie etwa die sich immer wiederholende Zwischensequenz oder die Kräfte die meist nicht diesen Spieltrieb fördern, sondern eher dazu dienen, Fehler bei den Rätselelementen noch einmal auszubessern. 14 € sind gut investiert, aber die hier geweckten Erwartungen, wird es vielleicht nicht bei jedem erfüllen...
Allerdings würd ich mich noch über nen Sandbox Modus freuen, wo die Dorfbewohner riesige Städte bauen, die man dann bei entsprechender Größe an immer mehr Stellen beschützen muss, oder auch krieg mit anderen Dörfern, wo man seine Dorfbewohner unterstützen kann, indem man die Lava eines Vulkans über das feindliche Dorf schickt und und und. Wenn das dann gut wird, entsprechend umfangreich und so, dürften sie von mir aus dafür auch noch nen 10ner verlangen.
Das liegt daran, dass es für die PS noch nicht erschienen ist. Es gibt auch kein Datum dafür bisher. Nur "später 2011 irgendwann mal".
Zum negativen: Die KI hat manchmal Wegfindungsprobleme, bei denen man sich fragt ob, die Entwickler ihnen Tomaten auf die Augen gesetzt haben. Zudem ist die Steuerung meistens zu schwammig um "genaue" Landschaftsgestaltung vorzunehmen. Als Letztes fehlen mir noch 1-2 Zoomstufen.
Desweiten betrug bei mir die Zeit zum durchspielen der Geschichte etwa 7 1/2 Stunden. Allerdings habe ich mir Zeit gelassen und in jedem Level sowohl die "Bonusziele" erfüllt als auch die Items gesammelt. From Dust ist definitiv ein Spiel das man geniessen sollte. Mit Abschluss der Geschichte wird tätsächlich noch eine Art Sandkastenmodus freigeschaltet. Im letzten Level darf man selbst Hand als "Gestalter" der Welt anlegen. Hierbei stehen einem die grundlegenden Elemente/Werkzeuge zur Verfügung. Allerdings mehr als ein paar Mal wird man sich da auch nicht versuchen, da die Möglichkeiten unterm Strich doch begrenzt sind.
Gerade gegen Ende des Spiels merkt man eigentlich das einfache Schema F, trotzdem macht es viel Spass. Auch wenn ich der Wertung selbst 7-12% abziehn würde kann mich über die Qualität des Spiels nicht beklagen. Mit den 30 Aufgaben kann man sicherlich gut und gerne 10 Stunden mit From Dust verbringen.
Genau das ist aber der Unterschied, weil ich's auf der Konsole mitm Gamepad spielen würde. ;) Und das ist ja scheinbar nicht ganz so einfach, wenn ich mir den Kommentar von Guarda angucke..
Vielleicht interessant wenn es komplett und nicht nur als "bezahldemo" zu bekommen ist.
Außerdem gefällt mir der Gedanke nicht mehr, Ubisoft zu unterstützen.
1200 Points = 10 Eur sind absolut o.k.
Warum nicht, wenn Preis/Leistung stimmen?
Ohne jetzt verallgemeinern zu wollen, aber
Warum nicht, wenn Preis/Leistung stimmen?
Ohne jetzt verallgemeinern zu wollen, aber man geht doch auch für ein wahnsinns Geld ins Kino, wo man ~2 h Spaß hat (und den nichtmal interaktiv).
Oder verglichen mit einem random-Shooter. Die haben oft auch nicht wesentlich mehr Spielzeit als 5 Stunden und kosten das dreifache von From Dust.
Warum nicht, wenn Preis/Leistung stimmen?
Ohne jetzt verallgemeinern zu wollen, aber man geht doch auch für ein wahnsinns Geld ins Kino, wo man ~2 h Spaß hat (und den nichtmal interaktiv).
Abwarten ob es sich was tut in der Zukunft, aber ist mir krass zu wenig.
Und ja ich kaufe auch keine Spiele die mir nur 8h Spiel Zeit bieten ;)
Das ist mal 'ne klasse Idee!
Dazu, ob Onlinezwang oder Kinect passieren werden, hab ich leider auch keine Informationen im
Dazu, ob Onlinezwang oder Kinect passieren werden, hab ich leider auch keine Informationen im Moment. Sollte ich was erfahren, sage ich Bescheid.
Danke!
Im Coop würde ich am liebsten sowas sehen wie getrennte Fähigkeiten. Einer kann nur Erde aufnehmen, der andere nur Wasser, beide müssen ihre Fähigkeiten kombinieren oder so.
Dazu, ob Onlinezwang oder Kinect passieren werden, hab ich leider auch keine Informationen im Moment. Sollte ich was erfahren, sage ich Bescheid.
Jap denn es ist ein Downloadgame :)
Es würde mich irre reizen das Ganze mit Kinect auf ner schön großen Leinwand/Bildschirm zu spielen. Wie die Riesenvariante von SW-Fleetcommander www.golem.de/.../84888.html
Ich hoffe das Spiel wird noch ergänzt. Ein MP wäre vorstellbar (zwei Spieler, zwei Dörfer, jede Menge suizidaler Eingeborener und ein Haufen Möglichkeiten die Naturkatastrophen vom eigenen Dorf zum Gegnerischen zu leiten^^).
Aber trotz der Verschiebungen keinen freien Modus zu haben, finde ich jetzt auch sehr unpassend. Dieses Spielprinzip schreit nach einem freien Experimentiermodus mit jedem Byte, bitte nachliefern.
und auch der punkt der mich am meisten reizt
missionen interessieren mich eher zweitrangig ich will frei basteln :)
Aber irgendwie erschließt sich mir hier keine Langzeitmotivation....
Aber irgendwie erschließt sich mir hier keine Langzeitmotivation....
Bin mir nicht sicher, ob ich es mir hole.
gibts dabei keinen endlos modus aka baukasten?
Aber irgendwie erschließt sich mir hier keine Langzeitmotivation....
Bin mir nicht sicher, ob ich es mir hole.
Somit ist eigentlich irgendwie auch klar, dass es mit AC: Revelations wieder die gleiche Scheisse wird wie immer.
Mir ergeht es nicht anders wenn ich das alles so lese, aber vorgestern bzw vor 3 Tagen hatte ich noch PC Release auch heute gelesen, meine ich zumindest.
Ist ja leider nicht das erstemal das ein Game einen Tag vor Release für eine/mehrere Platform/en verschoben wurde...
Ich bin ja zudem gespannt wie das Game sich verkaufen lässt, solche Spiele gehen ja leider manchmal wortwörtlich unter^^
Weiß ich gar nicht. Ich habe mich blind auf das Releasedatum des heutigen Tages verlassen. Was für eine Enttäuschung. Und dann schreibt der Leo auch noch so einen Test und vergibt SO eine Wertung. Ist das gemein oder einfach nur fies? Man weiß es nicht...man weiß es einfach nicht.
Die habens doch erst gestern für PC auf den 17. August verschoben, oder nicht?xD