Es wird erstmals ein bisschen gefährlich, also Obacht! Zunächst errichten wir an dem Totem vor uns das erste Dorf. Während die Menschen mit dem Dorfbau beschäftigt sind, können wir mit Sand schon einmal eine Brücke zur nächstgelegenen Landmasse errichten. Sobald nämlich das erste Dorf errichtet ist, geht ein Countdown von etwas über drei Minuten los – ist dieser abgelaufen, überrollt ein gewaltiger Tsunami die gesamte Karte, das Dorf eingeschlossen.

Unsere einzige Hoffnung ist das Wissen über Wasserabwehr, ein magischer Schutzzauber, der uns sogleich eingeblendet wird. Wir schicken sofort jemanden zu dem Schutzzauber (abermals durch Markierung und die Taste A), derjenige hat aber zwei Hindernisse zu überwinden. Die erste Lücke sollten wir idealerweise mit Sand gefüllt haben, während die Nomaden das Dorf gebaut haben – falls nicht, holen wir das jetzt nach. Während unser Dörfler auf dem Weg ist, nehmen wir uns des zweiten Problems an: Ein reißender Fluss schneidet den Zugang zu dem Schutzzauber ab.

Zunächst schnappen wir uns möglichst viel Sand und stauen den Fluss, der direkt vor dem Schutzzauber entlangfließt (er wird vom linken der beiden nahen Wasserfälle gespeist. Es gibt auch noch einen Wasserfall links des Schutzzaubers, aber der interessiert erst mal nicht). Wir brauchen jede Menge Erde, mindestens zwei, besser noch drei Ladungen. Diese platzieren wir relativ nahe dem Wasserfall, direkt an einer Flussenge, vorzugsweise dort, wo bereits kleinere Erhebungen sind (so dass der improvisierte Damm insgesamt etwas höher ist). Wenn wir hier am falschen Ende sparen, dann wird der Fluss wieder durchbrechen, bevor unser Zauberbote seine Tour vollenden kann.

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Haben wir alles richtig gemacht, sollte der Fluss des linken Wasserfalls jetzt nach rechts abfließen und dort mit dem Fluss des rechten Wasserfalls verschmelzen. Damit dürfte der Weg für unseren Dörfler frei sein, der eine Art blauen Fallschirm ins Dorf trägt. Das ist der Schutzzauber, sobald er angekommen ist, sehen wir auch in unserer Übersichtsgrafik der Dörfer einen blauen Kreis, der das Symbol des Dorfes umgibt. Bald rollt der Tsunami über uns und unser Dorf hält stand. Ha, nimm dies, Natur!

Direkt nach der Flutwelle beschäftigen wir uns wieder mit den Flüssen, genauer gesagt dem einen großen Fluss, den wir soeben aus den beiden kleineren verschmolzen haben. Der fließt nun nämlich genau so, dass er den Weg zum zweiten Totem versperrt. Rechts dieses Totems ist ein steiniges Gefälle, das irgendwie schon so aussieht, als müsste hier ein Strom fließen. Genau das müssen wir auch erreichen, wir schnappen uns viel Sand und stauen das Wasser ein Stück oberhalb des zweiten Totems so, dass es nach rechts statt nach links rinnt.

Wir brauchen wirklich einige Ladungen, dafür sollte es dann aber auch bombenfest sitzen. Sollte unser ersten Damm (der, den wir errichtet haben, um den Schutzzauber zu kriegen) eingestürzt sein, müssen wir ihn ebenfalls noch einmal aufbauen. Der Weg sollte jetzt frei sein – allerdings ist es klüger, den zweiten Tsunami abzuwarten, denn auf ihrem Weg sind die Dörfler sehr verwundbar. Außerdem wird der Schutzzauber per pedes von einem Dorf ins nächste transportiert, das dauert.

Nach der zweiten Flutwelle errichten wir das zweite Dorf, der Wasserschutz wird automatisch exportiert. Nun können wir prinzipiell zum Ausgang, der steht aber (unterhalb des zweiten Dorfes) in einer Art See unter Wasser. Wir können uns hier nun dumm und dämlich pumpen – oder wir entfernen einfach etwas Erde am Rand und schaffen somit einen Abfluss. Die Erde können wir auch gleich gut verwenden, um eine Brücke zwischen dem zweiten Dorf und dem Ausgang zu errichten. Ist alles Wasser entfernt, können wir nun noch warten, bis die Vegetation vollständig ist (durch die letzte Brücke sollte sie die Erde um den ehemaligen See herum überwuchern), und dann unsere Nomaden wieder auf die Reise schicken.

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