Konkurrenz belebt das Geschäft. Turn 10 galt bislang als der Unbelehrbare unter den Konsolen-Rennspielentwicklern, der trotz Flehen der Fangemeinde weder Nacht noch Regen in der hauseigenen Forza-Motorsport-Serie dulden wollte. Doch Mitstreiter wie Project Cars (und schon bald Assetto Corsa) veranlassten das Team womöglich zum Umdenken. Forza 6 benötigte gehaltvolleren Spielspaß, um sich von den Konkurrenzen abzusetzen und vollzieht nun dank neuen Umwelteinflüssen endlich zwei gehörige Schritte vorwärts.

Stellt eure Uhren. Um dieselbe Jahreszeit des Jahres 2017 werdet ihr einen Test zu Forza Motorsport 7 hier antreffen. Pünktlich wie ein Uhrwerk wird dieses Spiel den üblichen zwei Jahres-Zyklus in der Entwicklung der Serie vollenden und die ein oder andere Detailverbesserung mitbringen. Womöglich mehr Autos, mehr Strecken und ein paar andere Kleinigkeiten. Ein ähnlich gewaltiger Sprung, wie ihn die Serie dieses Jahr im Wechsel von Teil 5 auf Numero 6 vollzogen hat, wird jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit ausbleiben.

Dieses Jahr meint es Turn 10 ernst. Forza Motorsport 6 ist das größte, abwechslungsreichste und schlicht am meisten vollendete Rennspiel in der Geschichte der Serie, angereichert mit Spielelementen, die lange gefordert oder ewig vermisst wurden. Die Wunschliste war nicht gerade kurz.

Forza Motorsport 6 - Doktor Spritschlucker und die Pfützen des Todes

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Forza 6 erfüllt viele Wünsche der Fans, wie mehr Wagen und mehr Strecken.
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Gab es letztes Mal zu wenige Strecken? Ja, 14 Kurse waren nicht zufriedenstellend. Nun denn, Teil 6 verdoppelt beinahe und kommt nun auf 26 Kurse mit diversen Abwandlungen. Abgehakt! Waren in früheren Ablegern zu wenige Fahrer in den Rennen unterwegs? Geschmackssache, aber auch hier enttäuscht Turn 10 nicht. Stolze 24 toll modellierte Rennschlitten tummeln sich nun gleichzeitig auf dem virtuellen Asphalt. Reicht allemal! Gab es zu wenige vorinstallierte Autos, zu viel DLC und Ärger wegen Micropayment? Aber hallo, der Facebook-Shitstorm aufgrund dessen nahm epische Ausmaße an. Wird dieses Mal dank einer Kehrtwende nicht der Fall sein. Mehr als 450 Straßenkreuzer, Rennschlitten, Supersportwagen und Open-Wheel-Flitzer zieren den Fuhrpark. Keine doppelten, kein Füllmaterial. Herunterladbare Karren stehen durchaus auf dem Plan, es kann sich trotzdem keiner mehr über zu wenig Auswahl beschweren, oder gar gezwungen fühlen, Autos nachzukaufen. Mikrotransaktionen wurden komplett aus dem Konzept gestrichen.

Außerdem kehren Ausdauerrennen endlich zurück in den Rennalltag. Zwar nur als Schaurennen ohne Zwangsbesuch in der Karriere, aber immerhin. Mitsamt den ebenfalls beliebten Drag-Veranstaltungen, Regen- und Nachtfahrten kommt ein stattliches, ja für Forza ungemein abwechslungsreiches Repertoire zusammen.

Packshot zu Forza Motorsport 6Forza Motorsport 6Erschienen für Xbox One kaufen: Jetzt kaufen:

Zumal alte Stärken weiterhin gepflegt werden. Heißt im Klartext: Künstler bemalen noch immer Autos und teilen ihre Lack-Entwürfe mit der Community, andere erstellen irre Tuning-Modifikationen und geben sie an Freunde weiter. Jedes einzelne der über 450 akribisch nachmodellierten Autos dürft ihr in einem virtuellen Museum begaffen, sämtliche Türen öffnen, virtuell einsteigen und den Motor starten. Diesmal leider ohne neckischen Kommentar von Jeremy Clarkson. Naja, angesichts des Rausschmisses bei der BBC nachvollziehbar. Wäre sowieso eine Mörder-Aufgabe, so viele Karren in allen Einzelheiten zu kommentieren. Trotzdem schade.

Forza Motorsport 6 - Racing in the RainEin weiteres Video

Kurzum: Forza Motorsport 6 fährt alles auf, was jemals für Fans von Konsolen-Rennspielsimulationen von Interesse war und streut noch etwas Zuckerguss obendrauf. Bliebe nur noch zu klären, wie gut die Ausführung gelungen ist.

Pfützen und Finsternis – realistisch oder nicht?

Trotz aller lobenswerten Detailverbesserungen geben zwei neue Spielvarianten in Forza 6 klar den Ton an, nämlich Nachtfahrten und verregnete Kurse. Beide Varianten wurden weder dynamisch aufgezogen, noch lassen sie sich beide gleichzeitig antreffen. Fahrt ihr also nicht unter sonnigem Tageslicht, dann entweder bei Nacht oder bei Regen. Verregnete Nächte bleiben aus. Zudem ist es völlig gleich, wie lange das angesetzte Rennen dauert, die Umweltverhältnisse werden sich nie ändern. Selbst nach 190 Kilometern auf dem Nürburgring wird euch die Sonne in der fiesesten aller Schikanen komplett blenden, weil sie an derselben Stelle am Himmel verweilt.

Forza Motorsport 6 - Doktor Spritschlucker und die Pfützen des Todes

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Es ist definitiv eine Schönheit, doch es trickst auch mehr als nur ein bisschen.
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Ob dies an Limitationen der Xbox One liegt oder eine bewusste Entscheidung war, lässt sich nur mutmaßen. Indizien für ersteres kommen allerdings buchstäblich an allen Ecken zum Vorschein, denn neben einigen üblichen, weniger auffälligen Einsparungen - zum Beispiel vorgebackenen Schatten, die nicht in Echtzeit berechnet werden müssen, da sie stillstehen - kommen ein paar heftigere Einschnitte zutage. So ziert inzwischen kein einziger voll ausmodellierter Baum mehr den Straßenrand. Mit Ausnahme von Palmen wachsen überall Pappschachtel-Bäume. Zwar sehr hoch aufgelöst und bei manchen Exemplaren sogar etwas komplexer zusammengesetzt als üblich, aber es fällt trotzdem auf.

Eindeutig der bislang größte und beste Ableger von Forza Motorsport. Kleinere Schwächen dürfen getrost übersehen werden.Fazit lesen

Nicht zuletzt, weil die Umwelt weiterhin sehr statisch wirkt. Kein Lüftchen vermag einen Baumwipfel oder einen Grashalm zu biegen. Hier und da fliegt mal ein Helikopter um den Kurs herum oder ein Kamerakran zieht seinen Stahlarm nach oben, aber sonst bleibt alles, was nicht unmittelbar zur Rennstrecke gehört, starr und ungemein... sagen wir "effizient" in Szene gesetzt.

Auf den trockenen Profi-Kursen fällt das leider besonders stark ins Gewicht, denn abseits der Tribünen an Start und Ziel dominieren starre Landschaften das Blickfeld. Na gut, harte Racing-Puristen kümmert so etwas nicht, und Forzas Formel mit 80% Sim und 20% Arcade zielt nicht unbedingt auf Grafikfetischisten ab.

So bestehen sämtliche Kurse aus Daten, die per Laser-Abtastung gesammelt wurden. Nordschleife, Sebring, Laguna Seca und alle anderen Profi-Strecken basieren somit auf Echtwelt-Größenverhältnissen. Theoretisch gilt das auch für die Stadtkurse in Prag sowie in Rio de Janeiro, nur nahm man sich hier die Freiheit, besonders schöne Straßenabschnitte aneinanderzureihen, damit ein ansehnlicher Kurs herauskommt. Hier und da verschwindet sogar eine Reihe Hochhäuser, damit man in der Ferne die Cristo-Redentor-Statue erspähen kann. Ach, wie romantisch! Aber auch so furchtbar ausgestorben!

Natürlich muss man Forza 6 im gleichen Atemzug eine tadellose Bildrate zugestehen. Das Spiel bleibt bei allen Konditionen und selbst mit 24 Autos vor der Kamera stets auf felsenfesten 60 Bildern pro Sekunde in knackscharfer 1080p-Auflösung, während hintergründig 360 Mal in der Sekunde Physikberechnungen stattfinden. Wunderschönes Sonnenlicht küsst Bergpanoramen, Flaggen und Schleifen zieren den Rand bewohnter Stadtviertel Rio de Janeiros. Unterm Strich wird trotzdem nur ein begrenzter grafischer Fortschritt im Vergleich mit Forza 5 sichtbar. So wirkt die errechnete Kantenglättung nun ein ganzes Stück effizienter (ganz besonders im Forza-Vista-Begaffungsmodus), wenn auch noch lange nicht perfekt.

Des Weiteren fällt auf, wie oft Turn 10s Engine grafische Mogeleien auspackt, wenn der rechnerische Aufwand steigt. Etwa bei den neuen Regenrennen, in denen stetig ein Dunstschleier den Horizont verdeckt, wenn im Hintergrund komplexe Bauten auftauchen.

Und das ist erst der Anfang in Turn 10s Schummelparade. Im Rahmen der E3 und der gamescom führte das Studio immer wieder an, wie stolz man auf jene neuen 3D-Pfützen auf den verregneten Strecken sei, die nicht nur anhand einer reflektierenden Textur Nässe vortäuschten, sondern realistische Wasser-Ansammlungen darstellen sollen. Optisch eine schöne Neuerung und auch im Rennalltag ausschlaggebend, denn solche Pfützen halten ungemein auf und bringen selbst abgebrühte Profis gelegentlich in die Bredouille. Da fahrt man lieber Kampflinie statt Ideallinie.

Realistisch ist die Angelegenheit allerdings aus mehreren Gründen nicht. Einerseits würde ein Rennen bei solch hoher Gefahrenlage abgeblasen oder verschoben werden. Niemand würde bei Starkregen Menschenleben und teure Autos aufs Spiel setzen. Auch ist es unwahrscheinlich, jemals auf eine gut gepflegte Strecke mit derart hohen Pfützen zu treffen, immerhin verfügen Profikurse über ausgetüftelte Kanalsysteme, die Wasseransammlungen verhindern.

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Nicht alle Versprechen werden gehalten.
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Aber selbst wenn wir all das ausblenden, hält Turn 10 nicht alle vollmundigen Versprechen, denn kein Auto versinkt in den Pfützen. Technisch gesehen handelt es sich um starre Flächen mit einer durchsichtigen, reflektierenden Textur. Selbst Warnkegel kann man an mancher Stelle auf dem Wasser stehen sehen.

Zugegeben, wenn man durch so eine Pfütze fährt, wird das Abbremsen recht realistisch vermittelt. Überhaupt ist Forzas Nässe-Simulation sehr überzeugend und übertrifft Regenszenarien des Konkurrenten Project Cars in vielerlei Hinsicht. Selbst über eine Wiese schlittern vermittelt ein sehr gut nachvollziehbares Haftungsgefühl... eh, oder eben „Nicht-mehr-Haftungsgefühl“. Mitunter setzt sich Turn 10s Ansatz beim Thema Bremsweg positiv von Project Cars ab und vermittelt die fehlende Kontrolle bei Aquaplaning so immens, dass man bisweilen in Panik verfällt. Beim direkten Vergleich mit Cars muss man allerdings beachten, dass Forza automatisch Slicks aufzieht, wenn Regenwetter ansteht. Die Geschichte mit den Pfützen wirkt trotzdem übertrieben und unnötig auf Spektakel getrimmt.

Kleine Übertreibungen erhalten den Spielspaß

Sehr ähnlich verhält es sich bei Nachtfahrten. Wer genau hinschaut, wird feststellen, dass die Darstellung abendlicher Dunkelheit auf einer anderen Render-Routine basiert als bei Tage. Licht und Schatten wirken ungemein härter, denn hier kommt das in Forza Horizon getestete Forward-Plus Rendering zum Zuge, das ermöglicht, theoretisch unendlich viele Echtzeit-Lichtquellen zu generieren. Womöglich ein Grund, der fließende Tageszeiten verhindert. Ob es so ist, weiß nur Turn 10, aber es wäre plausibel.

Und mit recht so entschieden, denn Nacht-Szenarien sehen in Forza 6 fantastisch aus. Der Gesamteindruck wird durch einen Kunstgriff verstärkt. denn an Stellen ohne Licht ist der Kontrast im Farbspektum verdammt hoch. Um es verständlich auszudrücken: Auf einigen Nachtkursen ist es ohne Funzel stockduster. Düsterer als je in einem Land mit moderner Zivilisation möglich, allein aufgrund der umliegenden Lichtquellen naheliegender Städte. Wären die Beleuchtungsverhältnisse der Forza-Nachtstrecken real, so würden hier keine Rennen stattfinden. Nicht nur der Gefahr wegen, sondern weil tausende Astronomen den Platz belegen würden, um ihre Teleskope gen Himmel zu richten.

Auch hier neigt Turn 10 zur Übertreibung zulasten des Realismus, aber zum Wohle des Spaßes. Selbst wenn ihr meint, gewisse Strecken aus dem Effeff zu kennen, ja blind bewältigen zu können, geht euch bei einer Nachtfahrt der Hintern auf Grundeis. Eingeblendete Ideallinie? Fotografisches Gedächtnis? Pah, hilft alles nichts, wenn man nicht mehr auf der Strecke erkennt, als die Lichtkegel der eigenen Karre hergeben. Unabsichtliche, oft harmlose, aber doch beständige Rempelduelle gehören zur Tagesordnung, während Kopf-an-Kopf-Raserei mit direkten Kontrahenten zu Mutproben mutieren: Wer traut sich länger, das Pedal durchzudrücken? Dadurch fallen manche Nachtkurse jedoch für Open-Wheel-Fahrzeuge aus dem Raster. Ohne Frontleuchten seht ihr etwa in Spa buchstäblich gar nichts. Schwarzer Bildschirm. Im Ernst!

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Nachtfahrten sind wunderschön - und oft auch wirklich zappenduster.
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Ist nicht auf allen Kursen so, aber da nur eine Handvoll der implementierten Strecken eine Nachtvariante anbieten, grenzt der Darstellungs-Stil die Anzahl möglicher Wettbewerbe ein und muss bei Online-Rennen stetig mit auf die Rechnung genommen werden.

Viele kleine Übertreibungen komprimieren eure Rennspielerfahrung zu einem verdaulichen Konsolen-Snack. Ausdauerrennen etwa bringen bei Turn 10 nicht mehr als 300 Meilen auf die Waage und werden stets mit flinken Fahrzeugen angegangen. Dreht man den Simulationsgrad nach oben (was, wie üblich, mit einer höheren Ausbeute an virtuellem Geld honoriert wird) so sind mehrere Boxenstops zwingend nötig, sei es wegen der Reifenabnutzung, wegen Schaden an Getriebe, Federung und Chassis oder wegen des Sprits. In acht Runden Nordschleife zwei mal in die Box fahren zu müssen, wirkt trotzdem übertrieben. Es gibt Rennspiele, da hat man in vier Runden gerade mal den Reifensatz ins Kernprofil gefahren. Im Übrigen fahren auch weniger Kontrahenten bei Ausdauerrennen mit, da die Xbox One bereits alle Hände voll zu tun hat, das Rennen zu leiten. Das führt so weit, dass beim Rückspulen auf der Nordschleife mitunter mehrere Kilometer zwischen den Rücksetzpunkten liegen.

Für naserümpfende Super-Spezis, die sowieso schon alles an Sims auf dem PC kennen und abseits des Ultra-Realismus nichts dulden, steigt Forza somit keineswegs in höhere Sphären auf, aber angesichts des Spiel-Profils vieler Konsoleros sollte die Herausforderung hoch genug sein.

Die Leistung des „Drivatar“ genannten KI-Ersatzes, der auf Profilen von Spielern der eigenen Freundesliste basiert, hängt bisweilen vom Kurs ab. Auf kleinen, verwinkelten Strecken kann es sehr schwer sein, sich in einem Pulk von 24 Karren zu behaupten. Normalerweise startet man an an zwölfter Position (dazu später mehr) – also mittendrin – was nach gerade mal zwei oder drei Runden kaum genug Zeit zum Überholen ist, es sei denn, man schaltet auf rücksichtslosen Angriff. Im Verlauf der Karriere werden Wettbewerbe immer länger, was den Umstand relativiert. Zudem bietet Turn 10 neben mehreren Schwierigkeitsgraden zwei Basis-Verhaltensmuster an, nämlich aggressive Drivatare und passive Gegenstücke.

Karriere: Erfahrung, Kohle und Mods
Obwohl Forza Motorsport 6 weiterhin auf virtuelles Geld als Belohnung für Rennen setzt und im Umkehrschluss neue Autos samt Upgrades hinter einem Ingame-Shop platziert, damit man nicht einfach jede beliebige Karre ausprobiert, geht das Spiel sehr freizügig mit seinem Fuhrpark um. Abseits der streng linearen Einleitung gewährt die Karriere eine hohe Auswahl an Karrierezweigen in Form von klassenspezifischen Veranstaltungen. Nichts besonderes, weil am Ende nur abzuklappernde Ligen in einer langen Liste, die gelegentlich von ein paar Schaurennen unterbrochen werden. Andererseits werfen Wettbewerbe regelmäßig entweder Kohle, neue Autos oder Perks ab, die einem Zugang zu weiteren Wettbewerben gewähren. Und zwar durch schlichte Teilnahme, denn mit jedem Abschluss eines Erfahrungs-Levels wird einer von neun möglichen Preisen ausgelost.

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Abstriche sind immer, insgesamt ist Forza 6 aber ein saugutes Paket.
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Darunter auch sogenannte Mods, die in Paketen kommen und nach Wahl vor einem Rennen zugeschaltet werden. Es geht nicht zwingend um automatisch gewährte Vorteile, sondern vielmehr um besondere Herausforderungen. Eine Mod verspricht mehr Geld, wenn man ein Rennen ausschließlich in der Cockpit-Perspektive angeht, andere schicken einen Mechaniker an eure Karre, der Fahrzeugattribute verändert. Manchmal darf man auch auf einem höheren Startrang ins Rennen gehen. Zwar ein gut gemeintes Feature, das ein wenig Abwechslung in den Rennalltag bringt, aber auch ein erzwungenes ohne rechten Sinn in der Philosophie einer Simulation. Hier schlagen mal wieder die 20% Arcade-Einfluss im Konzept ihre Wellen.

Für Forza-Veteranen sicherlich kein Beinbruch, denn sie wissen: den meisten Spaß erlebt man online, im Duell gegen echte Menschen. Um mehr Spieler mit gleichen Interessen und ähnlich hohem Talent zusammenzuführen, existieren nun Ligen mit vorgefertigtem Rahmenprogramm, in denen Rennen ohne Kollisionsabfrage stattfinden. Will man mit echtem Schmackes ran, gründet man private Lobbys oder tritt Server-Veranstaltungen bei, in denen über kommende Strecken abgestimmt wird. Bislang gab es bei der Online-Anbindung keinen Grund zur Klage. Nur waren bislang auch noch keine Massen an Endkonsumenten online, darum gilt diese Aussage ohne Gewähr.

Mehr Lesestoff, vor allem zum großen Konkurrenten Project Cars, findet ihr hier: