Turn 10, das Studio, das sich für Forza Motorsport 5 verantwortlich zeichnet, hatte bereits vermeldet, dass es die Hardware der Xbox One zu 100 Prozent ausnutzt. Nun teilt es mit, dass der Controller der Xbox One dazu verhelfen wird, die Spieler zu besseren Fahrern zu machen (In Forza 5, versteht sich).

Forza Motorsport 5 - Xbox-One-Controller macht Spieler zu besseren Fahrern

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Manöver, die euch auch in der Realität in den Graben schicken, solltet ihr vermeiden
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Es sei die Fähigkeit des Xbox-One-Controllers, haptisches Feedback zu liefern, das gleichzeitig auch dazu verhelfen werde, ein besserer Fahrer in Forza Motorsport 5 zu werden. So teilte Turn 10s Dan Greenawalt mit, dass der Spieler dank des Controllers nicht mehr rein digital denken werde.

"Als Spieler werden wir in vielerlei Hinsicht von Spielen trainiert", so Greenawalt. "Wir werden darin trainiert, wie man ein Gewehr abfeuert, indem man nur einen Trigger und einen Controller betätigt, was ein ziemlich komplexes Verhalten ist. Wir werden darin trainiert, wie man einen 300.000 Pfund teuren Wagen bei 320 km/h steuert, und das ist eine wirklich komplexe Angelegenheit."

Daher sei die Haptik eine höchst interessante Sache. Sie erlaube es, den Spielern weitaus mehr Input zu liefern, als es bisher der Fall war.

"Wenn man an einen Controller denkt, ist die Art, wie die Leute dazu tendieren, sie zu nutzen, ziemlich digital. Es dreht sich alles um die Beschleunigung, die Bremsung und um die Steuerung nach links und rechts. Nun stellt euch vor, ihr fahrt heute Abend mit Bleifuß die Autobahn entlang, und in dem Moment, als ihr die Ausfahrt nehmen wollt, dreht ihr das Lenkrad einfach um 900 Grad in eine Richtung - ihr würdet euch selbst umbringen."

Und dennoch sei das die gängige Art für viele, Rennspiele wie Forza Motorsport zu spielen. Es sei daher eine interessante Herausforderung, solche Spieler zu einem realistischeren Fahrstil zu führen. Und dazu sei der Xbox-One-Controller von großer Hilfe.

"Das Tolle an dem Xbox-One-Controller ist, dass wir nicht einfach nur eine Rumble-Funktion haben, um Feedback zu liefern, sondern auch Impulse Trigger (kleine Rumble-Motoren an den Trigger-Tasten)."

Durch die verbauten Rumble-Motoren sei es möglich, verschiedenste Eindrücke zu vermitteln. Die normale Rumble-Funktion werde dazu genutzt, Dinge wie die Federung zu simulieren, während die Impulse Trigger bei Situationen wie Übersteuerung zum Zuge kommen. Diese zusätzlichen Funktionen seien zwar nur subtiler Natur, aber ihre Wirkung sei enorm. So habe man bereits beobachten können, dass Spieler, die eine digitale Steuerungsart an den Tag legten, nun tatsächlich analog steuern würden. Sie hätten zwar nicht erklären können, wieso, aber Greenawalt ist sich sicher, dass es an den Impulse Triggern gelegen haben müsste.

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