Da ihr euch die Natur eurer 15 Hauptmeisterschaften samt passendem Gefährt frei aussuchen könnt, aber letztendlich dem Gelände unterworfen seid, in dem die Wettbewerbe stattfinden, solltet ihr die Komponente des Tunings und der Upgrades nicht unterschätzen.

Beachtet die Wagenklassen

Grundsätzlich gilt, dass Upgrades euch innerhalb von Meisterschaften nur dann nützlich sind, wenn ihr eine Wagenklasse ausreizt. Baut ihr so viele Upgrades ein, dass ihr in eine höhere Wagenklasse vorstoßt, wird euer Auto zwar erheblich leistungsfähiger, muss es aber mit Wagen derselben höheren Klasse aufnehmen und kann auf diese Weise sogar Nachteile im Wettbewerb davontragen. Also lieber auf 599 Punkte hochtunen statt auf 601. Die Gefahr, das zu vernachlässigen, ist hoch, wenn man automatisch tunen lässt. Aber am Ende kein echtes Problem, weil man Einzelteile ja wieder abschrauben kann.

Welche Teile ihr hochzüchtet, ist nicht alleine von eurem Geschmack abhängig, da die Schwächen gewisser Wagen auch mit besten Absichten nicht ausgemerzt werden können. Dennoch liegt die Entscheidung am Ende bei euch, ob ihr eher auf Beschleunigung setzt oder auf Endleistung, um das obere Ende einer Wagenklasse zu erreichen. Grundsätzlich raten wir eher zur Verbesserung der Beschleunigung, da die meisten Rennen etwas chaotisch ablaufen und gelegentliche Crashs kaum zu vermeiden sind. Da wollt ihr schnell wieder in den Fluss kommen.

Forza Horizon 2 - Guide, Tipps & Tricks

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Die Wahl der richtigen Reifen ist entscheidender, als man vielleicht denken könnte. Spart nicht an euren Schlappen!
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Nehmt euch nur eines zu Herzen und das gilt vor allem für Upgrade-Muffel: Ohne anständige Schlappen geht nichts. Kauft euch also unbedingt einen Satz guter Reifen. Es muss nicht immer der leistungsfähigste Satz der vier Klassen sein. Nur tut euch den Gefallen und werdet sofort die Standardreifen los, wenn ihr einen Wagen kauft oder anderweitig erwerbt. Griffigkeit und Kraftübertragung der Standardschlappen sind unter aller Kanone.

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Der Schlüssel zu Offroad- und Querfeldeinrennen

Wir unterscheiden zwischen drei Hauptarten von Rennveranstaltungen. Straßenrennen finden vornehmlich auf sauber verbautem Asphalt statt. Offroad-Rennen ziehen ihre Kurse auf unbefestigten Straßen, etwa Kieswegen und kürzeren Acker-Abschnitten. In Querfeldeinrennen kommen gar keine Straßen vor. Selbstverständlich ist der Übergang in einigen Veranstaltungen fließend.

Anfängern sei hier allgemein zu einem Allrad-Antrieb geraten. Mit dem könnt ihr nichts falsch machen. Wobei auch Profis auf Ackerflächen keine Freude mit einem Front- oder Heckantrieb haben werden, weil die einseitige Kraftübertragung zu vielen ungewollten Schleudermanövern führt. Faustregel: Je unebener das Gelände, desto wichtiger wird eine gleichmäßige Kraftverteilung auf die Reifen. Außerdem raten wir selbst bei vergleichsweise ebenen Offroad-Rennen von Heckantrieb-Fahrzeugen ab. Packt eure Ferraris lieber auf der Autobahn aus.

Federung und andere Feinheiten

Für die alle Rennen, die nicht auf ebenem Asphalt stattfinden, bietet sich eine frei definierbare Federung und ein wenig Experimentierfreude an, denn die ständigen Vibrationen der Unebenheiten verlangsamen den Wagen. Wenn eure Räder die Hälfte der Zeit in der Luft herumwirbeln, können sie den Wagen nicht vorwärts bringen. Ziel ist es somit, eine möglichst sanfte Federung zu finden, durch die eure Reifen permanenten Bodenkontakt haben. Das Problem an der Sache ist der Verlust an Leistung und Haftung, da die Kraftübertragung bei einer weichen Federung an Schmackes verliert. Übertreibt es also nicht, sondern lotet ein Level für euren Wagen aus, das gerade so ausreicht.

Den umgekehrten Fall findet ihr bei Asphaltrennen. Hier dürft ihr eure Federung gerne etwas härter stellen, um die Kraftübertragung zu erhöhen. Nur sei auch hier zur Vorsicht geraden. Wer es übertriebt, verwandelt sein Renngeschoss nicht nur in einen unflexiblen Panzer, sondern auch bei der kleinsten Unebenheit in einen Flummi, der ungewollt über die Kreuzung hüpft. Gerade bei Rennen mit gemischten Oberflächen ein unangenehmer Nebeneffekt.

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Da ihr nicht jede Strecke auswendig lernen könnt und flexibel reagieren wollt, solltet ihr euch zumindest für eure drei Lieblingswagen diverse Tuning-Settings anlegen. Das dürfte euch auch bei Online-Rennen einen Vorteil verschaffen.

In allen anderen Aspekten wie Differenzial und Radsturz raten wir eher von großen Veränderungen ab. Im Gegensatz zu den Veranstaltungen bei der Hauptserie Forza Motorsports gibt es bei Forza Horizon 2 kaum einen roten Faden, an den man sich halten könnte. Beinahe jedes Rennen würde komplett neue Einstellungen voraussetzen. Zumindest in der Einzelspieler-Kampagne tut man sich damit kaum einen Gefallen.

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