In Forza Horizon gibt es kein Tuning. Ihr könnt eure Wagen mit neuen Teilen upgraden, aber eine Feinjustierung – etwa des Differenzials – ist nicht möglich. Trotzdem solltet ihr das Aufrüsten nicht immer nur der Maschine überlassen.

Fahrt ihr mit einem Wagen zur einer Veranstaltung mit vorgeschriebener Leistungsgrenze, so werdet ihr oft aufgefordert, den Wagen hochzurüsten oder abzuspecken. Beides erledigt das Auto-Upgrade für euch, wenn ihr euch damit nicht weiter beschäftigen wollt. An sich ist die Auto-Upgrade-Funktion praktisch, denn sie möbelt euren Schlitten so nahe wie möglich an das gewünschte Leistungslevel heran.

Andererseits sind ihr Zahlen wichtiger als Fahrlogik. Ein wenig selbst Hand anzulegen kann nicht schaden. Gerade die schwereren Rennen lassen sich besser knacken, wenn man sich auf sie vorbereitet.

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Allgemeine Upgrades

Das Wichtigste ist die Bereifung inklusive Bremsen. Das Auto-Upgrade wird sowohl die Reifenauswahl als auch Kleinigkeiten wie Felgen vernachlässigen. Sie ändern zwar nur wenig am Leistungsindex, aber Straßenhaftung und kleinste Gewichtsnuancen könnt ihr damit beeinflussen. Das Menü zeigt euch genau an, welche Bereifung eure Haftung erhöht. Insbesondere auf Asphalt gewinnt der Grip-Wert an Wichtigkeit. Gute Bereifung und stabilere Felgen wirken sich nicht nur auf das Kurvenverhalten aus, sondern auch auf die Übertagung der Traktion auf den Boden – ihr beschleunigt besser.

Außerdem solltet ihr abwägen, ob euch Beschleunigung oder Endgeschwindigkeit wichtiger ist. Auch hier sucht das Auto-Upgrade einen Mittelwert, der möglichst nahe am maximalen Leistungsindex liegt. Motorleistung nutzt euch auf kurzen Strecken und winzigen Rundkursen leider wenig. Insbesondere wenn auf Schotterstraßen abgehalten, denn da verpufft ein Teil der Leistung sprichwörtlich im Sand.

Ihr seht, das Auto-Upgrade ist zwar zeitsparend und liegt nie komplett falsch, aber ihr könnt beim eigenständigen Fummeln vor einem Event eure Leistung optimieren.

Kurvenreiche Strecken

Je kurvenreicher die Strecke, desto wichtiger ist es, in einer Kurve eine konstant hohe Geschwindigkeit halten zu können. Schaut beim Aufrüsten in die Abteilung „Aerodynamik und Optik“, Stoßstangen und Heckflügel erhöhen den Abtrieb. Heißt also, sie drücken den Wagen fester auf die Strecke, was der geschwindigkeitsbedingten Fliehkraft entgegenwirkt.

Für eine gute Beschleunigung solltet ihr zusätzlich auf eine hochwertige Rennschwungscheibe setzen. Es gibt im Bereich „Motor“ weitere Elemente, die sich auf die Beschleunigung auswirken, aber alles in allem dienen die meisten Teile dieser Sektion der Leistungserhöhung. Um ein paar davon kommt ihr nicht herum.

Aber denkt daran, ihr müsst auf kleinen Strecken nicht zwingend superschnell werden. Ihr müsst die beste Kurvengeschwindigkeit lediglich so schnell wie möglich erreichen und halten können. Fahrwerk und Antriebsoptionen sind euch in diesem Fall wichtiger.

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