Epic Games sagt Valve den Kampf an. Mit einer eigenen Spieleplattform wollen die Macher von Fortnite laut eigener Aussage eine bessere Umgebung für Entwickler schaffen. Angefangen bei den Kosten, die auf Valves Plattform Steam um ein Vielfaches höher sind.

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So schnappt sich Valve etwa 30 Prozent von den Verkäufen, wenn die Entwickler ihr Spiel auf Steam anbieten. Ein nicht unbeachtlicher Anteil, wie Epic Games-Gründer und CEO Tim Sweeney findet. Gegenüber MCV verrät er, dass Valve so etwa 300 bis 400 Prozent Gewinn im Gegensatz zu den Betriebskosten von Steam macht. Epic Games neue Spieleplattform, die bislang noch keinen offiziellen Namen hat, soll lediglich 12 Prozent von den Entwicklern verlangen. Damit bekommen die Macher der Spiele tatsächlich mehr Geld und Epic Games hat immer noch eine lukrative Plattform, die sich selbst finanziert.

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Weitere Vorteile für Entwickler

Wird Epic Games seine eigene Plattform mit Fortnite und anderen Spielen richtig boosten können?

Zusätzlich verzichtet Epic Games auf die fünfprozentige Beteiligung für Spiele, die mit der Unreal Engine gebaut wurden, wenn sie im Anschluss über den eigenen Store verkauft werden. Wie groß die Plattform wird, lässt sich schwer sagen. Das nötige Publikum hat Epic Games auf jeden Fall schon mit Fortnite gewonnen.

Fortnite ist für PC, PS4, Xbox One, seit dem 28. März 2018 für iOS (iPad / iPhone / iPod), seit dem 12. Juni 2018 für Nintendo Switch und seit dem 09. August 2018 für Android erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.