Autor: Nedzad Hurabasic

Die Formel Eins Saison 06/07 liegt eigentlich schon in ihren letzten Zügen, nur noch sieben Rennen stehen bis zur Entscheidung an. Virtuelle Rennfahrer sind an solch reale Terminhatz natürlich nicht gebunden und bekommen nun von Sony die Möglichkeit, ihren realen Vorbildern nachzueifern.

Formel Eins 2006 kommt dabei fast zeitgleich für PlayStation 2 und PlayStation Portable auf den Markt. Der Clou: beide Versionen lassen sich per Netzwerk verbinden, sodass Spieler beider Systeme gegeneinander antreten können.

Nach dem Erscheinen der PlayStation 3 wird es auch für die Next-Gen-Konsole die passende Fassung des Spiels geben, doch das ist noch Zukunftsmusik. Bekanntlich kommt die PS 3 erst am 17. November in den Handel. Wenden wir uns daher der Gegenwart zu, wo euch Formel Eins 2006 neben der Verlinkung von zwei Spiel-Systemen auch die Möglichkeit gibt, auf einer Konsole per Splitscreen miteinander, besser gesagt gegeneinander, um die Krone der besten Fahrer zu fahren.

Da man aber erfahrungsgemäß nicht ständig einen Mitspieler zur Hand hat und die wenigsten PlayStation 2-Konsolen über eine Verbindung zum Internet verfügen, liegt der Fokus des Gameplays auf den fünf Einzelspieler-Modi. Neben "Schnelles Rennen" und "Zeitrennen" stehen noch die Meisterschafts-Modi "Grand-Prix-Wochenende", "Weltmeisterschaft" und "Karriere" zur Auswahl. Nur bei Letzterem kommt der selbst erstellte Fahrer zum Einsatz, bei allen anderen darf einer der bekannten Spitzenfahrer- und Teams verwendet werden.

Formel Eins 2006 - Von Null auf Sehr gut in 20 Stunden: Formel Eins 2006 im Test.

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Dabei wartet Formel Eins 2006 mit den Originalnamen der aktuellen Saison auf. Die Einzelrennen bieten bis hin zur Weltmeisterschaft stetig mehr Inhalte, bis sie bei der Karriere schließlich als Komplettset angeboten werden. Die Liste der Voreinstellungsmöglichkeiten ist vor allem im Karriere-Modus lang - sehr lang sogar.
Bei dieser Ausgabe von Formel Eins kann der Spieler das Gameplay fast komplett seinen Wünschen und somit den Schwierigkeitsgrad seinem fahrerischen Können anpassen. So pendelt das Spielgeschehen auch fast zwischen Arcade und Simulation - je nachdem, wie viele der Fahrhilfen wie Bremshilfe, Stabilitätskontrolle, Anzeige der Ideallinie oder Antiblockiersystem aktiviert werden.

Packshot zu Formel Eins 2006Formel Eins 2006Erschienen für PS2 und PSP kaufen: Jetzt kaufen:

Bevor ihr euch im Karrieremodus ans Eingemachte machen dürft, also an den Rennen zur Weltmeisterschaft teilnehmen, stehen zunächst eine oder mehrere Probefahrten auf dem Programm. Denn ohne Arbeitgeber mit F1-Lizenz habt ihr auch keinen fahrbaren Untersatz.

Also beauftragen wir unseren Manager Probefahrten zu vereinbaren und sitzen schon kurze Zeit später in einem der Boliden. Wer sich den Arbeitsplatz sichern möchte, muss eine vorgegebene Zeit unterbieten und kann schon kurze Zeit später seinen "Willy" unter den Vertrag kritzeln. Erst ab diesem Zeitpunkt seid ihr ein vollwertiges Mitglied des Fahrerzirkus, müsst aber bestimmte Ziele eures Auftraggebers erreichen, um auch dauerhaft angestellt zu bleiben.

Damit erst gar keine Zweifel aufkommen, wird gleich per "Zeitmaschine" zum ersten Saisonrennen vorgespult. Hier habt ihr in mehreren Sessions Zeit, während der so genannten Rennentwicklung euren Wagen auf die Strecke einzustellen und euch selbst an sie zu gewöhnen. Bestandteil dieser Sessions sind auch die Trainings- und Qualifying-Events, bei denen ihr ganz nach den realen Regeln letztendlich euren Startplatz fürs Rennen sichern müsst. Wer unbedingt vom letzten Startplatz aus ins Rennen gehen möchte, kann auch alles überspringen und sofort das Gaspedal durchtreten, was aber weniger empfehlenswert ist.

Wie schon beschrieben, ist die Schwierigkeit von der Wahl der Einstellungen abhängig. Dasselbe trifft auch für die Länge der Rennen zu, die bis auf drei Rennrunden reduziert werden kann. Das schont einerseits die Nerven und Finger, andererseits sollte man sich in diesem Fall zu Beginn des Rennens schon in einer sehr guten Position befinden, wenn es noch ein Platz auf dem Treppchen werden soll. Das liegt dann aber nicht an der KI der computergesteuerten Fahrer,sondern schlicht an der zu kurzen Renndistanz.

Denn mit der Intelligenz der Gegner ist es leider nicht allzu weit her. Zwar fahren sie natürlich relativ fehlerlos, dafür aber strikt auf der Ideallinie. Wer das gesamte Rennen blockieren möchte, muss deswegen nur an einer etwas ungünstigeren Stelle die Ideallinie verstellen und schon staut sich das gesamte Fahrerfeld dahinter.

Das ist natürlich nicht im Sinne des Erfinders, zeigt aber die Schwächen der KI gnadenlos auf. Entscheidet ihr euch für eine längere Distanz, müssen Zwischenstopps an der eigenen Box eingelegt werden, wobei ihr selbst die Taktik bestimmen könnt. Mit schlechten Reifen fährt es sich deutlich schlechter, ohne Sprit ist noch viel weniger los.

Damit man nicht vergisst, wann die Boxenstopps eingeplant sind, gibt es Hinweise per Teamradio. Ein Techniker teilt aber nicht nur mit, dass es am Ende der nächsten Runde an die Box gehen muss. Auch beste Rundenzeiten, Sektorenbestmarken und Ähnliches werden mitgeteilt und eventuelle gelbe Flaggen angesagt.

Nebenher gibt es auch noch Kommentare der bekannten Herren von den Fernsehübertragungen der Formel Eins aus dem Fernsehen, allerdings wiederholen sich die meisten Phrasen sehr, sehr oft und sind zudem häufig an feste Events wie Rennende oder Start gebunden und somit vorhersehbar.

Allerdings sind alle Kommentare sehr gut vertont und werden vom knackigen Sound der Fahrzeuge gut unterstützt. Im Verlauf des Spiels kommt es jedoch merkwürdigerweise immer wieder zu akustischen Aussetzern.Auf einmal klingen Motoren hohl oder Sounds werden nicht mehr abgespielt. Das kann durchaus zu Irritationen führen.

Das Geschwindigkeitsgefühl der pfeilschnellen F1-Boliden wird gut transportiert. Ein Verwischungseffekt bei Streckenrandobjekten sorgt für authentisches Feeling. Überhaupt macht das gesamte Spiel für PS2-Verhältnisse einen überdurchschnittlich guten Eindruck.

Die Wagen sind detailliert modelliert, viele Einzelheiten wie wir sie auch von den realen Grand Prix kennen, sind deutlich zu sehen. Auch die Rennstrecken machen einen sehr guten Eindruck und lassen ihre Individualität und charakteristischen Merkmale zu jeder Zeit erkennen.

Erfolgreiche Fahrer sammeln übrigens nicht nur jede Menge WM-Punkte, sie schalten im Verlauf des Spiels auch den einen oder anderen Fahrzeugklassiker wie den Lotus 49c frei und erhalten Pokale für die Siegesvitrine. Wer besonders erfolgreich ist, erhält außerdem die Chance, sich bei einem der arrivierten Rennställe zu bewerben und als Fahrer tätig zu werden. Auch beste Rundenzeiten, Sektorenbestmarken und Ähnliches werden mitgeteilt und eventuelle gelbe Flaggen angesagt.

Nebenher gibt es auch noch Kommentare der bekannten Herren von den Fernsehübertragungen der Formel Eins aus dem Fernsehen, allerdings wiederholen sich die meisten Phrasen sehr, sehr oft und sind zudem häufig an feste Events wie Rennende oder Start gebunden und somit vorhersehbar.

Allerdings sind alle Kommentare sehr gut vertont und werden vom knackigen Sound der Fahrzeuge gut unterstützt. Im Verlauf des Spiels kommt es jedoch merkwürdigerweise immer wieder zu akustischen Aussetzern.Auf einmal klingen Motoren hohl oder Sounds werden nicht mehr abgespielt. Das kann durchaus zu Irritationen führen.

Das Geschwindigkeitsgefühl der pfeilschnellen F1-Boliden wird gut transportiert. Ein Verwischungseffekt bei Streckenrandobjekten sorgt für authentisches Feeling. Überhaupt macht das gesamte Spiel für PS2-Verhältnisse einen überdurchschnittlich guten Eindruck.

Die Wagen sind detailliert modelliert, viele Einzelheiten wie wir sie auch von den realen Grand Prix kennen, sind deutlich zu sehen. Auch die Rennstrecken machen einen sehr guten Eindruck und lassen ihre Individualität und charakteristischen Merkmale zu jeder Zeit erkennen.

Erfolgreiche Fahrer sammeln übrigens nicht nur jede Menge WM-Punkte, sie schalten im Verlauf des Spiels auch den einen oder anderen Fahrzeugklassiker wie den Lotus 49c frei und erhalten Pokale für die Siegesvitrine. Wer besonders erfolgreich ist, erhält außerdem die Chance, sich bei einem der arrivierten Rennställe zu bewerben und als Fahrer tätig zu werden.