Eine wahrlich überzeugende Vorstellung, die Bugbear mit Flatout 2 abliefert. Die gekonnt in den Gameplay-Fokus gerückten Crash-Orgien suchen ihresgleichen. Nirgends scheppern Fenster realistischer, verformen sich Karosserien glaubhafter.

Und nirgends macht es mehr Spaß, mit dem Auto auf Konfrontationskurs zu gehen und Gegner mit Gewalt von der Strecke zu drängeln. Mich hat Flatout 2 nicht nur positiv überrascht, sondern regelrecht begeistert. Trotz des doch sehr traditionellen, um nicht zu sagen ideenarmen, Karrieremodus. Und jetzt entschuldigt mich. Ich will meinen Kumpels im Mehrspielermodus zeigen, wer der wahre Crash-König ist!

FlatOut 2 ist für PC, PS2 und XBox erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.

Pro

  • Stimmungsvolle Grafik
  • Gelungene Musikkulisse
  • Lustige Minispiele
  • Fantastisches Schadensmodell

Contra

  • Karrieremodus ideenarm
  • Gummiband-Effekt bei KI-Gegnern

Grafik

Die detaillierte Grafik ist nicht nur unheimlich stimmungsvoll, sondern läuft auch bereits auf vergleichsweise langsamen Rechnern. Einsame Spitze: Das komplexe Schadensmodell der Fahrzeuge!

Sound

Rockmusik vom Feinsten, die perfekt zum actionlastigen Gameplay passt. Die Soundeffekte geben sich ebenfalls keine Blöße.

Gameplay

Unheimlich abwechslungsreich dank zahlreicher Minispiele, Crash-Arenen und dem traditionellen Karrieremodus. Einzig die KI agiert nicht immer optimal.

Multiplayer

Bis zu acht Spieler liefern sich heiße Netzwerk- oder Internetduelle. Sowohl Rennen als auch Crashfahrten à la Destruction Derby und Minispiele sorgen für lang anhaltende Motivation.