Es wird immer verwirrender, wenn es darum geht, warum Entwickler Dong Nguyen Flappy Bird wirklich aus den jeweiligen App-Stores genommen hat.

Gegenüber Forbes ging er kurz darauf ein und nannte einen Grund, den man nicht so richtig glauben mag. Zu dem Gespräch kam er verspätet und wirkte sichtlich gestresst - ein überraschender Termin mit dem stellvertretenden vietnamesischen Permier sei dazwischen gekommen.

Letztenendlich habe er Flappy Bird eingestampft, da die Sucht dahinter zum Problem wurde. Er wollte die Nutzer also vor Abhängigkeit schützen.

"Flappy Bird wurde dafür entwickelt, um in ein paar Minuten gespielt zu werden, während man entspannt ist. Aber es wurde ein süchtig machendes Produkt. Ich denke, es wurde zum Problem. Und um dieses Problem zu lösen, war es besser, Flappy Bird offline zu nehmen. Es ist für immer weg", so der Schöpfer.

Doch kann das stimmen? Zuletzt kam noch das Gerücht auf, wonach Nintendo angeblich der Auslöser war und Apple ihn letztendlich dazu drängte, den Titel innerhalb von 24 Stunden offline zu nehmen. Aber das hatte er bereits dementiert.

Es ging wohl vielmehr um ihn selbst: "Mein Leben war nicht mehr so angenehm wie vorher und ich konnte nicht schlafen." Jetzt sei sein Gewissen wieder bereinigt und er blieb die letzten Tage dem Internet fern, um den fehlenden Schlaf nachzuholen.

Er dementierte sogar die Berichte, wonach er täglich 50.000 Dollar durch Werbung eingenommen habe. Er wisse aber, dass das eine ganze Menge sei. Und obwohl das Spiel inzwischen nicht mehr verfügbar ist, bleibt es nach wie vor auf zahlreichen Geräten installiert, wodurch weiterhin Geld durch Werbung einkommt.

Über Flappy Bird 2 dachte er übrigens auch schon nach, aber das scheint für ihn inzwischen eher unwahrscheinlich zu sein. Spiele entwickeln will er weiterhin. Super Ball Juggling und Shuriken Block sind beispielsweise zwei weitere Spiele von ihm, die sich aktuell in den Top 20 der App-Charts befinden.

Wie es überhaupt zu diesem Phänomen kam, erfahrt ihr in unserem Flappy-Bird-Special.

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