Die Entwickler von Firewatch haben sich gegen den berühmten Streamer Felix Kjellberg alias "Pewdiepie" gestellt, nachdem dieser in einem Livestream erneut rassistische Äußerungen von sich gegeben hatte. Als Reaktion wollten die Macher des Indie-Hits einen Content-Strike gegen den Youtuber in die Wege leiten, der sämtliche Videos zu Firewatch von seinem Kanal entfernt.

Firewatch - Sturm negativer Reviews nach Drohungen gegen Pewdiepie

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Weil sich die Macher von Firewatch gegen einen Youtuber aussprachen, wird ihr Spiel nun bombadiert.
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Das hat bei den Fans von Pewdiepie allerdings einen Shitstorm ausgelöst. Sie versammeln sich nun auf der Steam-Seite von Firewatch und werfen mit schlechten Reviews um sich. Von den 1000 Bewertungen, die in den letzten 30 Tagen getätigt wurden, ist etwa die Hälfte negativ. Ein Großteil von diesen negativen Stimmen können dank der Kommentare mit Pewdiepie in Verbindung gebracht werden. So heißt es unter anderem, dass die Entwickler sich von ihrer "Political Correctness" verabschieden sollten, um erfolgreich zu sein. Andere werfen ihnen eine Hexenjagd auf den berühmten Streamer vor, um selbst Ruhm und Aufmerksamkeit einzuheimsen.

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Eine öffentliche Entschuldigung

Pewdiepie selbst hat sich mittlerweile mit einem Video zu dem Vorfall vor wenigen Tagen geäußert. Die rassistische Aussage sei ihm herausgerutscht, Ausreden würde es dafür nicht geben. Er selbst sagt zudem, dass er von sich enttäuscht wäre und offenbar nichts aus den vergangenen Kontroversen gelernt habe. Mittlerweile hat sich auch ein zweites Entwicklerstudio, Device 6, gegen den Youtuber ausgesprochen und Content-Strikes angedroht.

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