Bandai Namco will sich den Begriff "Hissatsuwaza" in Japan schützen lassen, was auch als "Finishing Move" übersetzt werden kann.

Finishing Move - Bandai Namco will sich japanischen Begriff schützen lassen

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Was der Begriff Finishing Move im Westen ist, ist Hissatsuwaza also in Japan, nämlich auch ein Synonym für das Beat'em Up-Genre.

Wie die Kollegen von Geek anmerken, wird Hissatsuwaza nicht nur in japanischen Spielen verwendet - darunter Street Fighter und Super Smash Bros. -, sondern auch in Anime und Manga.

Laut Reddit-Nutzer Vervy deckt Bandai Namcos Antrag über 28 Genre ab, die von Videospielen über Sammelkarten bis hin zu Spielautomaten reichen: "Auf den ersten Blick ist das für Englischsprachige keine große Sache, doch wenn man ein japanischer Spieler ist oder einfach gerne Mangas liest oder Anime schaut, werdet ihr wahrscheinlich wissen, welchen großen Bereich das abdeckt."

Holt sich Bandai Namco den "Finishing Move"?

Vervy zufolge ist Hissatsuwaza in Japan ein "extrem häufig verwendeter" Begriff bei Videospielen, so wie es etwa "Magic" oder "Skill" im Englischen sind: "Es kann in verschiedenen Formen und in verschiedenen Ausdrucksgraden kommen." Es müsse aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass man einen Gegner nun "fertigmachen" solle.

Das Ganze ruft ins Gedächtnis, wie sich beispielsweise Sony den Begriff "Let's Play" oder Fine Bros. den Begriff "React" schützen lassen wollten. Oder aber das Unternehmen King, das Anträge zu "Saga" und "King" stellte. All diese Versuche waren am Ende erfolglos.

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