In Final Fantasy XV ist es möglich mit Protagonist Noctis an diverse Seen und Meere zu fahren und dort die Angelrute auszuwerfen. Gefangene Fische werden dann entweder für Quests eingesetzt oder durch Begleiter Ignis zu stärkenden Mahlzeiten zubereitet. Und nun kritisiert die Tierrechtsorganisation PETA die Darstellung des Angelns in Final Fantasy XV.

Final Fantasy XV - PETA kritisiert Angeln im Rollenspiel

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Die PETA hat etwas gegen das Angeln in Final Fantasy XV.
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Der Spieler kann bis zu 40 verschiedene Fische fangen und erhält als Belohnung noch zusätzlich eine Trophäe“, so die PETA in ihrem Schreiben an die Macher von Final Fantasy XV. „Square Enix sollte künftig keine Videospiele in Deutschland vermarkten, die das Jagen und Töten von Tieren banalisieren. Stattdessen sollten sie sich auf Spiele konzentrieren, die Tiere zelebrieren, aber ihren Tod - wenn auch in digitaler Form - zu einer Freizeitbeschäftigung machen.“

Ein Armutszeugnis für Videospiele

Dr. Tanja Breining, die als Fachreferentin für Fische und Meerestiere bei PETA tätig ist, ergänzt: „Angeln bedeutet, Fische in eine Falle zu locken und sie minuten- bis stundenlang einem qualvollen Todeskampf auszusetzen, bevor sie schließlich erschlagen oder lebendig aufgeschnitten werden oder langsam und qualvoll ersticken.“

Fisch, so Breining, wären ein "Jemand" und kein "Etwas". Für Videospiele aller Art (also auch für Final Fantasy XV) wäre es ein Armutszeugnis, dass der Angelsport als Freizeitbeschäftigung und Entertainment implementiert wird. Bislang hat sich Square Enix noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.

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