Die Geschichte von Final Fantasy 15 ist komplex. Sie ist gefühlvoll und zieht den Spieler in seinen Bann. Schon zu Beginn des Rollenspiels zeigt sich die Tragik der Story durch eine Abfolge dramatischer Ereignisse. Doch wie wird Final Fantasy 15 nun aber am Ende ausgehen? Gibt es ein Happy End? Ich verrate euch, wie FF 15 endet und möchte in diesem Artikel mit euch zusammen das Ende von Final Fantasy 15 analysieren und so eine Diskussion anstoßen. Lasst euch also nicht spoilern, wenn ihr FF 15 selbst noch zu Ende spielen wollt, denn hier werden einige Geheimnisse gelüftet.

Dieses Youtube-Video von BeastGaming zeigt das Ende samt Endboss-Kampf und dem geheimen Abspann von Final Fantasy 15:

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Viele Spieler, die FF 15 bereits durchgespielt haben, fragen sich, welche Bedeutung das Final-Fantasy-15-Ende hat. Wie ist es zu verstehen, was steckt dahinter und warum sind diese oder jene Dinge geschehen? Aber natürlich gibt es auch Fans, die noch mitten im Spiel stecken und neugierig sind, wie das Ende von Final Fantasy 15 wohl aussieht. Wird Noctis seine Luna heiraten? Retten sie zusammen das Königreich? Wer ist der Endboss? Es stehen viele Fragen im Raum. Schauen wir uns das Ende von FF 15 einmal genauer an.

Final Fantasy 15 - Das Ende und der geheime Abspann: Eine Analyse

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Final Fantasy 15: Das Ende wird euch zu Tränen rühren. Doch, wer wird am Ende auf dem Thron von Lucis sitzen?
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Final Fantasy 15 – Ende: Das Drama beginnt

Rückblick: Kurz vor der Unterzeichnung des Friedensvertrages zwischen König Regis (Königreich Lucis), dem Vater von Noctis, und Nilfheims Kaiser Iedolas Adercapt schickt Regis seinen Sohn fort, damit er sich auf den Weg zu seiner Verlobten Lady Lunafreya macht. Noctis soll Luna heiraten. Die beiden kennen sich schon seit Jahren und ihre Liebe ist stark. Begleitet wird Noctis von seinen drei Freunden:

  • Gladiolus, sein Wächter
  • Prompto, sein bester Freund
  • Ignis, sein Mentor
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Die vier beginnen ihre Reise, die eigentlich ein lustiger Roadtrip werden soll. Doch schon bald ist klar, dass Regis seinen Sohn mit voller Absicht weggeschickt hat. Er wollte ihn beschützen. Noctis erreicht die Nachricht, dass Insomnia, die Hauptstadt des Königsreichs von Nilfheimischen Truppen angegriffen wurde und sein Vater dabei ums Leben kam.

Von nun an ist nichts mehr, wie es einmal war. Die Nilfheimischen Kräfte stahlen den Kristall, welcher das Königreich stets davor bewahrte, dass Dämonen eindringen konnten. Doch glücklicherweise konnte der Angriff noch einmal abgewehrt werden, da sich Nyx, einer der Elite-Wächter der Kingsglaive, zusammen mit seinen magischen Wächtern in den Kampf stürzen, um den Dämon zu vernichten, der Insomnia in Schutt und Asche zu legen bereit gewesen war. Leider haben es Nyx und drei der sechs magischen Wächter nicht lebend herausgeschafft.

Noctis trifft sich nun mit Marschall Cor, der ihm verrät, wie er das Reich wieder zurückerobern kann. Noctis muss die Macht aus den alten Königsgräbern von Lucis ziehen, indem er sich alle Königswaffen holt. Nur so kann er Lucis von den Dämonen befreien. Gladio, Promto und Ignis stehen an seiner Seite. Auf ihrer Reise begegnen sie immer wieder dem geheimnisvollen Reichskanzler Ardyn. Er unterstützt die Jungs mehr als nur einmal bei ihrem Vorhaben. Doch warum?

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Reichskanzler Ardyn tritt bei Final Fantasy 15 immer wieder in Erscheinung. Doch, welche Rolle spielt er im Ende der Story?
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Luna als Schlüsselfigur

Das Imperium ist auf der Suche nach Noctis und seinen Freunden, was sie zwingt, permanent auf der Flucht zu bleiben. Dennoch greifen sie immer wieder Basen der Nilfheimischen Kräfte an und löschen so stetig kleinere Truppen aus.

Noctis' Mission ist es nun hauptsächlich, an Stärke zu gewinnen, indem er die Königswaffen aus ihren Gräbern befreit. Im weiteren Verlauf merkt er aber, dass das nicht reicht. Er muss sich der Macht auch als würdig erweisen, indem er sich mit den alten Gottheiten verbündet und Titan, Shiva, Leviathan oder Ramuh zähmt, um sie im Kampf beschwören zu können. Doch als Noctis Leviathan zu zähmen versucht, passiert etwas Unerwartetes...

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Luna spricht mit Leviathan, der sich dem wahren König anschließen soll - Noctis Lucis Caelum.
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Das Ende von Final Fantasy 15 beginnt im Grunde mit diesem Moment, als Luna auf Leviathan trifft. Luna und Noctis wollen hier zusammenarbeiten und Leviathan, das Drachen-artige Schlangenwesen, welches im Wasser lebt, als Beschwörung gewinnen.

Doch Noctis wird dabei bewusstlos geschlagen. Luna ist auch schon ziemlich angegriffen, aber plötzlich erscheint wieder Ardyn und zeigt sein wahres Gesicht. Er sticht Luna in den Bauch und Noctis muss dabei zuschauen. Ardyn will den Ring der Macht haben, doch Luna strebt dagegen an.

Bevor Luna stirbt, gibt sie Noctis den Ring, der eigentlich König Regis gehörte. Es ist ein Ring mit einem Kristall, der ihm bei dem Übergriff von seinem Finger geschnitten wurde. Noch während Regis im Sterben lag, ließ er Luna zu sich rufen und übergab ihr den Ring zur Aufbewahrung, sodass sie zu ihm zurückkehren konnte.

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Luna und Noctis begegnen sich als Kinder. Das Ende entpuppt sich als einziger großer Plan.
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Luna stirbt und eine Szene zwischen dem Hier und Jetzt beginnt. Luna und Noctis sind noch Kinder, doch ihr Gespräch ist erwachsen und verrät einige Geheimnisse. Luna lässt Noctis wissen, dass er der Eine ist. Sein Recht wird ihm wiedergegeben werden. Doch sie lenkt vom Thema ab und spricht über die herrlichen blauen Blumen, die auf Noctis warten würden. „Wirst du auch da sein?“, fragt Noctis. Luna schüttelt traurig den Kopf und nun wird ihm bewusst, dass er sie verloren hat. Alles, was Noctis wollte, war sie zu beschützen.

Luna pflückt eine der blauen Blumen und überreicht sie Noctis. Wenn er nicht mehr weiter wüsste, allein sei und alles um ihn herum zusammenbräche, dann solle er in die Ferne schauen und wissen, dass sie dort ist und immer über ihn wacht. Noctis will nach Luna greifen, doch sie versinkt in der Tiefe. Es ist der Abschied und die blaue Blume verwandelt sich in den Ring der Macht.

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Luna reicht Noctis die blaue Blume, die sich in den Ring der Macht verwandelt.
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Zwischen Trauer und Kampf

Einige Wochen später wird ihnen alle die Tragweite der Situation bewusst. Ignis hat nach der Schlacht gegen Leviathan sein Augenlicht verloren und Noctis ist tief in seiner Trauer versunken, der Schmerz lässt ihn nicht mehr los. Wir treffen die vier Jungs in einem Zug wieder, da sie ihre Reise fortführen. Gladio versucht, Noctis auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Noctis macht weiter und sucht die letzten Königswaffen.

Zurück im Zug greifen plötzlich die kaiserlichen Kräfte an und Ardyn nutzt seine Gelegenheit, um Noctis mit einem Zauber zu belegen und ihn abzulenken. Dabei stürzt Prompto vom Zug. Genauer gesagt, Noctis schubst ihn, weil er eine Illusion von Ardyn vor sich sieht.

Die drei reisen alleine weiter. Es kommt nun zu Zwischenszenen, die als Rückblicke fungieren. Ihr seht hier Luna und ihren Bruder Ravus. Offenbar ist Noctis‘ Schicksal schon lange vorherbestimmt und das wissen sowohl Luna, als auch Regis, Ravus und vermutlich auch jeder andere, nur Noctis selbst nicht. Luna liebte Noctis und war sich daher auch von Anfang an der Verantwortung bewusst, ebenso, wie sie wusste, dass es auch für sie kein gutes Ende nehmen würde.

Im Zug begegnet Noctis nicht nur abermals Ardyn, der quasi schon auf ihn wartet, sondern auch Gentiana, die die Vertraute von Luna sowie ihre Mentorin war und eine Kannagi ist. Um sie herum herrscht eisige Kälte, alles ist eingeeist, als sich Gentiana als Astralwesen Shiva entpuppt. Sie friert Ardyn ein und überreicht Noctis eine weitere Königswaffe.

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Noctis muss nun den Ring der Macht tragen, er hält die Dämonen von ihnen fern.
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Wieder erscheint Ardyn vor Noctis. Er zwingt ihn, nach Gralea zu fahren, die Hauptstadt des Reiches. Hier hält er Prompto gefangen.

Die Jungs haben keine Waffen mehr. Doch nun gibt es kein Zurück mehr: Noctis muss den Ring tragen, den er von Luna bekam. Nur so kann er die Dämonen in der Hauptstadt zurückschlagen.

In Gralea angekommen, wird Noctis von den anderen getrennt. Er findet den toten Ravus, dem Ardyn offenbar seinen Roboterarm abgeschlagen hat. Ravus hat das Schwert von Regis bei sich, welchem sich Noctis annimmt. Es wird in die Riege der Königswaffen aufgenommen.

Gladio und Ignis sind wieder bei ihm. Zusammen retten sie Prompto, wobei sich herausstellt, dass Prompto ein Magitek ist.

Noctis zerstört die Maschine in dem Gebäude, die ihn daran gehindert hat, die Königswaffen zu beschwören. Nun erscheint Ravus, von dem anscheinend ein Dämon Besitz ergriffen hat. Die Hälfte seines Körpers ist in eine Art Öl oder Teer getaucht. Sie sind gezwungen, Ravus auszuschalten.

Wieder werden die Freunde angegriffen, doch Noctis muss sie zurücklassen, wenn er den Kristall finden will. Beim Kristall angekommen, taucht auch Ardyn wieder auf, der ihm das Geheimnis seiner Vergangenheit preisgibt. Wer ist Ardyn und warum ist er so, wie er ist?

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Warum hat Ardyn so einen Hass auf die Linie der Lucis? Das Ende von Final Fantasy 15 verrät es euch.
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Endboss Ardyn: Warum er?

Ardyn ist eine ungewöhnliche Figur bei Final Fantasy 15. Er taucht immer wieder auf und hilft dem jungen Prinzen bei seiner Mission. Er ist also nicht der typische Bösewicht. Er strebt nämlich nicht wirklich nach Macht, denn er trägt tiefen Hass in sich und will Noctis einfach nur leiden sehen und das schmerzhaft und lange. Dies ist auch der einzige Grund, weshalb er seine Position in Nilfheim angestrebt hat. Er will so nah wie möglich an die Königsfamilie von Lucis herankommen. Er will Noctis zerstören, komme was wolle! Er unterstützt Noctis nämlich nur, um ihm anschließend immer größere Qualen erleiden zu lassen. Noctis wird so in ein Netz von Widersprüchen und Verwirrungen verstrickt.

Als Spieler erfahrt ihr nun endlich mehr über die Hintergründe von Ardyn Izunia, dessen echter Name Ardyn Lucis Caelum ist. Das bedeutet, dass er ebenfalls aus dem Hause Lucis stammt. Mittlerweile ist Ardyn jedoch tausende von Jahren alt. Er sollte eigentlich die Thronfolge übernehmen und die Welt vor den Dämonen beschützen. Denn die Astrale erwählten ihn als den Retter von Eos. Doch Ardyn wurde nur vom König benutzt. Er sollte lediglich die Leute heilen, die von einem Dämon besessen waren. So zog er die finsteren Gestalten aus ihren Körpern heraus und speicherte sie in seiner eigenen Seele.

Das führte dazu, dass der damalige König von Lucis ihn irgendwann ächtete und aus dem Königreich verstieß, da seine Seele nun nicht mehr rein genug war. Es wird vermutet, dass der König, welcher Ardyn verbannte, Izunia hieß.

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Ardyn will den Kristall, um sich zu rächen. Doch dafür braucht er auch Noctis und den Ring der Macht.
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Aufgrund seiner begabten Mächte und dem Fortschreiten seines Zustandes wurde Ardyn unsterblich. Weil er nämlich zahlreiche Dämonen in sich aufgenommen hat, wird er von den Astralen als unrein angesehen und deshalb wurde ihm auch der Zutritt in das astrale Reich, das Jenseits, verwehrt.

Unfähig, in Frieden zu ruhen und nicht sterben zu können, bot Ardyn dem Kaiser von Nilfheim an, in seine Dienste zu treten. Folglich wurde er Reichskanzler und trieb mittels einer Verschwörung einen Keil zwischen den König von Lucis und den Kaiser von Nilfheim. So wie es scheint, war es auch Ardyn, der darauf bestand, dass zwischen Noctis Lucis Caelum und Lunafreya Nox Fleuret eine Heirat stattfindet.

Ardyn will Rache nehmen, das ist sein einziges Ziel. Er will die Welt von dem Kristall befreien und die Linie der Lucis loswerden. Aber dafür braucht er Noctis, denn er ist der König des Lichts und hat die Fähigkeit, sich mit dem Kristall zu verbinden. Darum war es auch sein Plan, Noctis auf dem Weg bis zum Kristall zu helfen, ihn hierhin zu locken und ihm so den Ring der Macht abzunehmen. Denn der Ring der Macht ist der einzige Weg, um die Macht des Kristalls zu absorbieren. Nur in Verbindung mit dem Kristall und dem Auftauchen der wahren Macht (Noctis) würde Ardyn dazu in der Lage sein, den Champion von Lucis, die Kristall-Macht und den Ring für immer zu zerstören.

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Schafft es Noctis am Ende wirklich, Ardyn zu besiegen, sodass dieser endlich zur Ruhe kommen kann? Welchen Preis muss Noctis aber dafür zahlen?
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Muss er denn sterben, um zu leben?

Noctis hat die Hoffnung, die Welt noch retten zu können, doch als er den Kristall berührt, wird er in sein Inneres gezogen. Hier begegnet er dem Schwertgott Bahamut, einem weiteren Astralwesen. Er erklärt Noctis, dass es doch möglich ist, Ardyn zu töten. Jedoch sind mittlerweile so viele Dämonen in ihm gefangen, dass es viel Kraft kostet und ein großes Opfer erfordert, um Ardyns Seele aus den tausenden von Jahren zu entlasten, da all die Dämonen sein Wesen befleckt haben. Nur dem Champion allein, dem König des Lichts, dem Auserwählten, ist es möglich, die gesamte Macht des Kristalls in den Ring einzuführen und Ardyn so zu besiegen. Doch all dies passiert auf Kosten des eigenen Lebens sowie mit der Hilfe der vergangenen Luceaner Wächter, die im Reich des Jenseits leben.

Währenddessen vergeht eine ganze Dekade in Eos, also 10 Jahre, und die Dämonen verwüsten die Welt. Die ewige Nacht überkam Eos, als Noctis verschwand. Noctis kehrt nun aber zurück und verlässt das dunkle Verlies. Er ist älter geworden. Noct begegnet Umbra, dem Zeitreisehund, welcher ihm eine Nachricht überbringt. Er soll in die noch nicht gefallene Stadt Hammerhead kommen, wo er seinen Freunden wieder begegnet.

Noctis verbringt einen letzten friedvollen Abend mit seinen Freunden, bevor sie am nächsten Tag nach Insomnia aufbrechen, wo der dunkle König schon auf sie wartet. Sie müssen sich gemeinsam durch die Stadt kämpfen und auch gegen Ifrit kämpfen. Ihr könnt aber Bahamut und Shiva zur Hilfe beschwören.

Kurz vor dem Thronsaal könnt ihr euch noch ein Foto als Erinnerung heraussuchen, welches ihr mit euch nehmt. Als Noctis zusammen mit Gladio, Ignis und Prompto den Thronsaal betritt, finden sie Ardyn auf dem Thron sitzend vor. Vor ihm hängen vier in Ketten gelegte Gestalten in der Luft:

  • Luna (Verlobte von Noctis)
  • Regis (Noctis‘ Vater und König von Lucis)
  • Iedolas Aldercapt (Kaiser von Nilfheim)
  • Nyx (Elite-Wächter)

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Noctis muss es schaffen, alle alten Mächte der Könige von Lucis in sich zu vereinen. Auch sein Vater ist Teil dessen.
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Ardyn schaltet Gladiolus, Ignis und Prompto aus und es kommt zum letzten, großen Kampf: Der Endboss-Kampf zwischen Ardyn und Noctis, auf den ihr euch gut vorbereiten solltet. Mit Hilfe seiner neu gewonnen Kraft aus dem Kristall schafft es Noctis, Ardyn zu besiegen und ins Jenseits zu befördern. Er sichert ihm zu, dass er nun in Frieden ruhen könne.

Noctis begegnet seinen Freunden Gladio, Ignis und Prompto ein letztes Mal auf der großen Treppe vor dem Eingang zum Thronsaal. Er weiß nun, dass er den allerletzten Schritt gehen und sein Leben hergeben muss. Der einzige Weg, den Dämonenbefall vollständig zu beseitigen, ist es, die Seele von Ardyn im Jenseits zu reinigen.

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FF 15: Das Ende ist nah, Noctis muss sein Leben geben, um Eos zu retten.
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Noctis setzt sich auf den Thron und dankt noch einmal all seinen Lieben. Er vereinigt die Königswaffen in seinem Ring, indem er alle Könige von Lucis herbeiruft. Er nimmt die gesamte Macht in sich auf, was ihm all seine Lebenskräfte raubt. Als letzter strömt sein Vater in den Ring hinein. Eine Explosion, ein gleißendes Licht und Noctis findet sich schwebend im Jenseits wieder.

Alle helfen und stehen hinter ihm: Seine Freunde, Luna, sein Vater und all die anderen alten Könige von Lucis. Nun steht er Ardyn wirklich ein letztes Mal gegenüber. Noctis konzentriert die gesamte Macht in sich und die Königswaffen brechen aus ihm heraus. Die alten Könige stürzen sich auf Ardyn und so wird er letztlich im Jenseits besiegt. Doch das zerbricht auch Noctis, der zusammenfällt und zusammen mit dem Ring der Macht zu ganz vielen kleinen Funken aus Licht zerfällt: Der König des Lichts ist Tod, doch das Königreich Lucis und ganz Eos wird nun aus der ewigen Nacht wiedererweckt, mit der das Land verflucht wurde, und kann nun zu neuem Leben erblühen.

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Die Macher von Final Fantasy 15 haben sich für ein ungewöhnliches, aber dramatisches Ende entschieden. Oder wird am Ende doch noch alles gut?
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Der geheime Abspann: Fazit und Diskussion zum Ende von FF 15

König Regis wusste, dass sein Sohn Noctis sein Leben aufgeben muss, um Eos zu retten. Ebenso wusste Lund von Anfang an, dass sie das Orakel ist und dass es im Grunde ihre einzige Aufgabe ist bzw. war, dem Auserwählten den Weg dazu zu ebnen, genug Kraft zu sammeln, um letztlich die Welt von den Dämonen zu befreien.

Sowohl Regis als auch Luna haben Noctis nie von seinem wahren Schicksal erzählt. Stattdessen ließen sie ihm in dem Glauben, dass er tatsächlich dazu herangezogen wurde, um eines Tages König zu sein und Luna heiraten zu dürfen, um mit ihr zusammen ehrenvoll zu regieren. Doch in Wirklichkeit wurde er dazu geboren, um zu streben.

Das geheime Ende von FF 15 bzw. der geheime Abspann zeigt Noctis mit seinen Kameraden am Abend vor dem Kampf. Sie sitzen am Lagerfeuer und Noctis offenbart ihnen seine Gefühle und die Angst, die eigentlich in ihm herrscht. Die Vier sind glücklich, dass sie die letzte Nacht vor dem großen Kampf zusammen sein dürfen, bevor sie ihr Leben für die Rettung der Welt aufgeben müssen.

Eine allerletzte Szene nach dem Abspann wird gezeigt. Die Sonne geht wieder über Eos auf und alles scheint in Ordnung. Die Szenerie führt in den Thronsaal, der festlich geschmückt ist. Auf der Lehne des Throns liegt das Foto, dass ihr vor dem Kampf ausgesucht habt. Man hört Regis sprechen, der sich bei Luna bedankt, dass sie ihm den Ring überreicht hat. Er wünscht den beiden, dass sie zusammen glücklich werden. Nun sitzt plötzlich Noctis auf dem Thron. Luna ist an seiner Seite. Sie betrachten das Foto und schauen sich zufrieden und verliebt an. Dann küssen sich die beiden und Luna legt ihren Kopf auf die Lehne. Sie schließt die Augen, ebenso wie Noctis. Dieses Bild mündet in das verschnörkelte Titelbild von Final Fantasy 15. Doch was bedeutet dieses Ende?

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Das Ende von FF 15 zeigt Luna und Noctis offenbar bei ihrer Hochzeit.
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Ist es nur eine Fantasie? Ist es das, was sich Noctis vorstellt, bevor er stirbt? Oder steht Noctis wieder von den Toten auf und kann seine Luna endlich heiraten? Oder findet die Heirat im Jenseits statt? Das Ende bleibt offen und sorgt für viele Spekulationen.

Ich glaube, dass es als Noctis' letzter Wunsch bzw. seine letzte Fantasie zu verstehen ist, wenn man ihn und Luna, die ja ihr Hochzeitskleid trägt, im Thronsaal sieht. Sie schließen beide die Augen, was darauf hindeuten könnte, dass die beiden dennoch tot sind.

Leider kam es eben nicht zu einem typisch-kitschigem Happy End, wie wir es von japanischen Spielen gewohnt sind. Noctis hat zwar dafür gesorgt, dass Eos von den Dämonen befreit wurde und so alles wieder erblühen kann, doch er ist nicht mehr selbst dazu in der Lage, sein Königreich wieder aufzubauen und darüber in Frieden und Wohlwollen zusammen mit Luna zu herrschen.

Und die Linie der Lucis wurde letzten Endes damit doch trotz allem ausgelöscht, oder? Auch langes Grübeln hat bei mir immer noch Fragen unbeantwortet gelassen, wie etwa diese hier:

  1. Hat Noctis eine Art „Königswaffe“ von Luna bekommen, kurz bevor sie starb?
  2. Wer sind die „Herrschaften“, die Ardyn und Noct am Ende des Kampfes zuschauen? Sind es „Die Sechs“ oder sind das die alten Könige von Lucis?
  3. Warum mussten erst 10 Jahre vergehen, damit Noctis Ardyn endlich besiegen konnte?

Was ist eure Meinung zu der Story von Final Fantasy 15 und dem Ende, das euch erwartet hat? Seid ihr damit zufrieden? Habt ihr etwas anderes erwartet? Wie würdet ihr das Ende interpretieren und welche Bedeutungen daraus ziehen? Ich würde mich über eine rege Diskussion unter diesem Text freuen!

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Ruhen auch Luna und Noctis in Frieden? Wie würdet ihr das Final-Fantasy-15-Ende deuten?
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