Final Fantasy ist längst keine einfache Serie mehr – es ist ein Phänomen. Verantwortlich für ihren Erfolg zeichnet vor allem ein Mann: Hiromichi Tanaka. Der wird in Asien längst wie ein Rockstar gefeiert. Doch im Leben jedes Rockstars gibt es auch dunkle Kapitel. Im Fall von Mr. Tanaka trägt es den Titel XIV.
Aller Vorschusslorbeeren zum Trotz ist der jüngste Teil der Serie mit etwa 630.000 verkauften Einheiten eine massive Enttäuschung und Grund genug für den Produzenten, im deutschen Außenposten des Publishers nach dem Rechten zu sehen. Wir haben Mr. Tanaka und seinen Kollegen Sage Sundi bei ihrer Stippvisite in Hamburg abgefangen.
gamona: Wir freuen uns, dass Sie die lange Reise nach Deutschland auf sich genommen haben, um auch mal ein paar Worte an die deutsche Spielerschaft zu richten. Vielleicht erklären Sie unseren Lesern vorab kurz, an welchen Titeln Sie bisher gearbeitet haben und welche Aufgaben Sie derzeit bei Square-Enix wahrnehmen.
Keine Zeit für MMOs: Sage Sundi und Hiromichi Tanaka auf ihrer Stippvisite im Hamburger Büro von Square Enix.Hiromichi Tanaka: Ich arbeite schon seit rund 27 Jahren in der Industrie, war also schon zu den Zeiten dabei, als Square-Enix noch Square war. Ich habe dort beispielsweise Final Fantasy I, II, III entwickelt, Secret of Mana und Chrono Cross. Seit etwa zehn Jahren arbeite ich nun schon als Produzent an Final Fantasy XI und XIV.
Sage Sundi: Ich habe bislang nur an Final Fantasy XI und XIV gearbeitet, beschäftige mich in dieser Industrie also ausschließlich mit Online-Sachen. Seit einiger Zeit arbeite ich intensiv mit Mr. Tanaka zusammen, kümmere mich um das Management und bin Global Online Producer.
gamona: Final Fantasy ist als Serie insgesamt in Asien unglaublich beliebt. In Europa hingegen haben viele Spieler eine grundsätzliche Abneigung gegen den Anime-Stil, der dieser Serie anhaftet. Was glauben Sie, woran das liegt?
Hiromichi Tanaka: Eine knifflige Frage. Die Abneigung betrifft ja nicht einmal die europäischen Spieler insgesamt, sondern ist vor allem in Deutschland zu beobachten. In Frankreich beispielsweise hat die Anime-Szene insgesamt einen viel größeren Stellenwert. Hier gibt es also durchaus regionale Unterschiede. Doch auch wenn Final Fantasy eine Serie ist - jeder einzelne Titel hat ein ganz eigenes Flair. Besonders bei unseren beiden Online-Titeln legen wir großen Wert auf Realismus und glauben daher nicht, dass sie zu stark in Richtung Anime gehen. Deswegen hoffen wir darauf, dass XIV auch auf dem deutschen Markt gut angenommen wird.
„Final Fantasy XIV hat eine epische Handlung, die man nicht mit der anderer MMOs vergleichen kann.“gamona: Final Fantasy XI hat seit Jahren eine kleine, aber treue Fangemeinde. Befürchten Sie nicht, dass Sie mit Final Fantasy XIV Spieler aus dem altehrwürdigen Titel abziehen könnten? Welche Pläne verfolgen Sie langfristig mit den beiden Spielen?
Sage Sundi: Wir sehen das nicht als Risiko. Für die Spieler von FF XI ist der Wechsel gewiss eine Option und für uns ist das überhaupt keine negative Sache. Wir glauben aber nicht, dass sofort jeder zu XIV wechseln wird – das wird gewiss noch eine Weile dauern und so lange es noch genügend Spieler gibt, die XI spielen, werden wir auch weiter an diesem Titel arbeiten. Die nächsten Updates sind ja schon in Planung und der Support für XI läuft auf jeden Fall weiter.



























Ich bin echter FF-Fan aber das Game ist und bleibt ein schlechter Scherz. Einzig die Graphik ist ganz nett, aber die Engine, Content und GUI sind einfach nur ein schlechter Scherz. Selbst Tabula Rasa hat mir mehr Spaß gemacht.
Auf Deutsch: Konsolenspieler sind anspruchslos :D
In FFXI kamen die wirklich guten Storylines aber auch erst mit späteren Updates/Addons.
Ich hoffe das dies auch in XIV der fall sein wird.
n1 !!
Hiromichi Tanaka: (lacht) Das ist tatsächlich nur ein Gerücht. Es handelt sich wahrscheinlich um einen Zufall, dass das gerade zu dem Zeitpunkt geschah, als wir weltweit diesen Ärger hatten."
Mal ehrlich Gamona, habt ihr euch da wirklich eine aufrichtige Antwort erwartet?
Die reden doch immer alles schön und verdrängen negatives.
Er ist ein Tanaka? Dann soll er hingehen und uns den Dim Mak zeigen. xD
Und wenn man bedenkt das so ziemlich jedes MMO nen eher schleppenden Start hat und Square der erste ist der dafür 2 Monate spielzeit verschenkt, dann bin ich schon der meinung das man über dies und jenes hinwegsehen kann.
Ich zumindest kann es.
Was natürlich nicht heisst das es nicht gefixt werden muss.
Das November Update (das diesen Mittwoch online geht) und das Dezember Update zumindest zeigen aber deutlich das Square über die Mängel informiert ist und die gröbsten schon fix bearbeitet.
Obwohl ich mich auch schon öfters über gewisse dinge aufgeregt habe, bleibe ich trotzdem dabei das ich dem Spiel mindestens noch nen halbes Jahr zeit gebe mir die richtung zu zeigen, die es einschlagen möchte, bevor ich es zu den Akten lege und mir ne neue Online-heimat suche.
Die beiden Herren erscheinen zwar typisch japanisch sehr freundlich, gesagt haben sie aber nichts...^^
Die Liste an Mängeln wäre so lang; allein durch meine persönliche Erfahrung, daß ich schon verwundert bin, daß es nur eine Geschmacksfrage sein soll, daß es in Deutschland nicht so ankommt. Dabei kommt es nicht mal in Japan gut an (siehe Amazon.jp 1 Stern Bewertungen).
Die Quests sind ja nicht nur limitiert, sondern auch extrem dämlich und kurz. Töte XY-Quests, Angel- und Bergbau-Quests, die zu ständigen Mißerfolgen führen, kindergerechte Hauptquests, das alles ist nur ein verschwindet kleiner Teil der Kritikpunkte.
Der Handel ist so umständlich, weil es kein Postsystem gibt und kein AH. Die Marktbezirke sind hoffnungslos überfüllt und jeder Gehilfe muss einzeln (!!!!) durchsucht werden nach entsprechender Ware. Ich könnte endlos weitermachen, aber sagen wir mal so...
FF14 bleibt auch nach dem Interview DIE Enttäuschung des Jahres 2010.
Tesaria
Das wäre ja der erste Entwickler der sich drum scheren würde :P
Naja wenigstens geben sie mehr oder weniger direkt / indirekt zu, dass sie scheisse gebaut haben.