Wer sich bereits mit den japanischen Reviews zu Final Fantasy XIII auseinandergesetzt hat, dem wird aufgefallen sein dass zumeist ein Punkt stets negativ bewertet wird: die Linearität. In früheren Final Fantasy Titeln konnte man meist schon relativ kurz nach Beginn selbst die Umgebungen erkunden. In FFXIII ist dies erst sehr viel später möglich.

Final Fantasy XIII - Gründe für die Linearität des Spiels

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Die Story soll Spieler an die Charaktere fesseln
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Im japanischen Ultimania Magazin antwortet Motomu Toriyama, Director des Spiels, auf die Frage, warum man sich dazu entschlossen hat. „Wir haben die Karten und Kämpfe zum Teil der Story gemacht, damit die Spieler das gleiche Gefühl wie die Charaktere bekommen. Um das zu erreichen, wollten wir die Story ohne Unterbrechung fortschreiten lassen.“

Auch Städte sind seltener geworden, was zum Teil ebenfalls an der Story lag. „Das war einer der Gründe dafür, aber noch wichtiger war der Aspekt der HD Grafik. In Anbetracht des Arbeitsaufwands um Grafiken wirklich HD-gerecht zu machen, ist es schwierig Städte im traditionellen Stil zu erstellen.“

Yoshinori Kitase, Produzent von FFXIII, erklärt außerdem, dass dies auch ein Remake von Final Fantasy VII erschwert. „Das Problem hängt auch damit zusammen, ob es ein FF7 Remake geben wird oder nicht. Es ist sehr schwer Spiele auf der PlayStation 3 im gleichen Stil zu machen, wie Spiele zur damaligen Zeit. Solche Grafiken zu erstellen würde enorme Zeit beanspruchen.“

Final Fantasy XIII ist für Xbox 360, seit dem 09. März 2010 für PS3 und seit dem 09. Oktober 2014 für PC erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.