Die Welt ist schön. Zumindest für solche Naturen, die den Grad ihrer Glückseligkeit am Erscheinen des jeweils nächsten Teils der Final-Fantasy-Reihe bemessen. Ende Februar dürfte für Fans ein neues biblisches Zeitalter angebrochen sein, denn »Final Fantasy XII« hat die Bühne des virtuellen Konsolenvergnügens betreten - und mit einigen seit Urzeiten bestehenden Traditionen der Reihe gebrochen. Ob das eine gute oder schlechte Entscheidung der Entwickler war, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Test.
Diebisches Vergnügen
Wohl kaum eine andere RPG-Reihe hat es in den letzten Jahren derart nachhaltig geschafft, sich in die Herzen einer verschworenen Zockergemeinschaft zu spielen wie die FF-Reihe. Auch wenn jeder Teil eine in sich geschlossene Handlung mit jeweils anderen Charakteren mit sich brachte, so konnten sich die Fans doch einer Sache sicher sein: Das Spielprinzip blieb weitgehend erhalten.
Wie immer sind die Zwischensequenzen an Opulenz nicht zu überbieten. Es gab rundenbasierte Zufallskämpfe, Gegner, die wie aus dem Nichts auftauchten, und gut ausgearbeitete, verzweigte Stories. Und immer hatten die meist sehr jungen Helden die undankbare Aufgabe, die Welt zu retten und am Ende als dicke Freunde gemeinsam ihrer Wege zu ziehen. Abgesehen vom »Elf-Freunde-sollt-ihr-sein«-Prinzip und dem edlen Grundgedanken der Weltrettung hat der aktuelle Teil der Reihe jedoch nicht mehr allzuviel mit seinen Vorgängern gemeinsam.
So ist die der Handlung zugrunde liegende Geschichte diesmal - für Final-Fantasy-Verhältnisse - erstaunlich eindimensional geraten. Sie wird allerdings spannend und kurzweilig präsentiert. Im Zentrum der Handlung steht das Königreich Dalmasca, das kurz dem Untergang steht, denn das böse Imperium (woher kennen wir das bloß?) schickt sich an, den rechtmäßigen Herrscher und seine Sippe vom Thron zu fegen.
Es kommt, wie es kommen muss - Dalmasca fällt, und in der Hauptstadt Rabanastre herrscht von Stund an der Sohn des imperialen Kaisers mit harter Hand. Der König und nahezu seine gesamte Familie kommen während der Ereignisse, scheinbar durch Verrat, ums Leben. Soviel zu den dramatischen Geschehnissen der Vorgeschichte, die in Form eines wieder sehr gut inszenierten Renderfilms erzählt wird.
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Ich selbst bin Fan der alten Teile, die Charaktere, die Steuerung, das Kampfsystem, Die Story...
Aber jetzt hat Square Enix Meiner Meinung nach mist gebaut.. :/
Das kampf System ist größtenteils ganz gut geworden, auch wenn es teilweise unübersichtlich ist.Das ganze wirkt eher wie ein mmog das für die offline nutzung umgebaut wurde.
Videothek-Test ich komme