Als während Sonys Pressekonferenz auf der E3 2015 Final Fantasy VII Remake mit einem Trailer angekündigt wurde, drehte das Netz durch. Gefühlte ein Viertel aller Spieler sprangen jubelnd in die Luft. Doch laut Game Director Tetsuya Nomura wird das Remake im Titel dem kommenden Spiel nicht gerecht. Es wird mehr als nur ein bloßes Remake.

Final Fantasy VII Remake - Tetsuya Nomura: Final Fantasy VII Remake wird nicht einfach nur ein Remake

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Fans können es noch immer kaum fassen, dass Final Fantasy VII Remake angekündigt wurde
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HD-Remakes von Klassikern und Spielehits der vergangenen Jahre sind derzeit eine beliebte Methode der Publisher und Entwickler, die Spieler mit weitaus weniger Aufwand ein zweites Mal zur Kasse zu bitten. Manch ein HD-Remake lohnt sich tatsächlich. Doch manche Titel, die bereits auf der Xbox 360 und der PS3 gut aussahen, brauchen doch eigentlich gar kein HD-Remake. Anders dagegen bei Spielen, die trotz ihres Kultstatus' bei heutiger Betrachtung bei jungen Spielern einfach nur hässlich aussehen. Final Fantasy VII ist ein gutes Beispiel. Und das geplante Remake eine gute Sache, um das Spiel auch der neuen Zockergeneration näher zu bringen. Doch es soll nicht bei einer bloßen grafischen Politur bleiben, wie Nomura mitteilt.

"Ich kann nicht zu sehr ins Detail gehen, aber es ist kein bloßes Remake", so Nomura. "Stellen wir uns mal vor, wir würden für die Next-Gen-Plattformen lediglich die Grafik aufhübschen, ich denke nicht, dass wir damit das Original übertreffen würden."

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Damit deutete Nomura darauf hin, dass es nicht einfach nur darum gehe, die Grafik auf den neuesten Stand zu bringen. Ach das Gameplay, die Spielemechanik müsse modernisiert werden.

"Das originale Spiel ist ein Spiel, das 1997 herauskam. Und wenn man es sich heute ansieht, kann man spüren, wie veraltet die Grafik und das Spielsystem heute sind. Jedoch ist auch das ein Teil von Final Fantasy VII. Wir haben noch kein Gameplay gezeigt. Aber freut euch bitte darauf, da wir es ziemlich stark updaten werden."

Da mit Kazushige Nojima auch der Szenario- und Story-Autor des Originals mit an Bord ist, wolle Square Enix auch die Handlung des Originals um neue Details erweitern. Die Änderungen beziehen sich also nicht nur rein auf die Grafik und das Gameplay, sondern auch auf die Story.

"Wenn man schon ein komplettes Remake machen will, dann muss man auch eine andere Herangehensweise wählen und etwas erschaffen, das zum Zeitgeist passt", so Nomura.

Klingt, als erwarte die Fans ein Spiel, das selbst die Veteranen unter ihnen noch überraschen kann und womöglich auch wird. Ob negativ oder positiv, das wird sich dann zeigen. Aber offensichtlich wird man wohl noch eine ganze Weile auf die Veröffentlichung warten dürfen, schließlich ist das 20-jährige Jubiläum von Final Fantasy VII auch erst 2017.

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