»Football´s coming home - FIFA 06« (NDS Review)
von Anja Rudlaff

Wer es liebt, das runde Leder über den digitalen Rasen zu jagen oder schon immer mal seine Lieblingsfußballmannschaft als Manager zum großen Erfolg führen wollte, sollte hier unbedingt weiterlesen.

»FIFA 06« ist ein Sportspiel mit unglaublich vielen Lizenzen und der Möglichkeit, interessante Begegnungen der letzten Saisons doch noch zu Eurer Zufriedenheit zu beenden. Eure Aufgabe ist es, Eure Mannschaft als musterhafter Manager zu nie da gewesenen sportlichen Höchstleistungen zu motivieren. Dafür könnt Ihr Euren eigenen Verein gründen, die geeignete Elf zusammenstellen und sie durch einzelne Turniere, ganze Saisons oder auch gleich über die nächsten fünf Jahre für den Weltsieg fit machen.

Fußball forever
Ihr habt die Wahl zwischen 25 verschiedenen Ligen - darunter auch Exoten wie die »Dänischen Superligaen« -, zahlreichen Vereinen und über 10.000 Fußballspielern. Auch die Ergebnisse der gerade abgeschlossenen Saison wurden berücksichtigt.

Im »Team-Management« könnt Ihr unter anderem über zahlreiche Varianten wie Stadien, Vereine, Aufstellungsplan, Halbzeitdauer - von einer bis 20 Minuten -, Schwierigkeitsgrad - Anfänger bis Weltklasse -, usw. auswählen. Neben den üblichen Spielmodi Turnier und Saison, in denen Ihr einzelne Spiele oder zusammenhängende

Meisterschaften auf dem digitalen Grün entscheiden könnt, bietet »FIFA 06« auch den »Karriere-Modus«. Hier könnt Ihr Eure Elf über die nächsten fünf Saisons betreuen, das Ansehen bei den Fans verbessern und »Prestigepunkte« sammeln. Pro Saison muß man mindestens eines von drei Saisonzielen - z.B. das Erreichen des Halbfinales - erfüllen, um sein Punktekonto zu steigern. Sollte dies nicht gelingen, kann man auch leicht mal in den Minusbereich geraten.

Bei mehr als 1000 Minuspunkten ist das Prestige beim Teufel und Ihr könnt Eure Managerkarriere an den Nagel hängen, die Däumchen drehen oder das Näschen pudern gehen.

Aber nicht genug: um das angegriffene Ego aufzupolieren, hat man immer noch die Möglichkeit, im Herausforderungs-Modus bereits verlorene Schlachten zu eigenen Gunsten zu verändern. Hier gibt es die Optionen »Comeback« und »Triumph«. Und hier könnt Ihr auch interessante Begegnungen - je 15 an der Zahl - der letzten Saisons nachspielen.
In der Wiederholung ist es möglich, sich die Höhepunkte des Spiels noch einmal aus jeder Perspektive und auch in Zeitlupe ansehen, wozu man mit dem Touchpen auch wahlweise die Sicht drehen kann.

Auch auf das Bolzen mit Gleichgesinnten in freier Wildbahn muss nicht verzichtet werden. Dafür gibt es natürlich einen Multiplayer-Modus für bis zu vier Mitspieler.

Neu sind der Bereich Taktik sowie einige Spezial-Spielzüge, die über den Touchscreen angesteuert werden können.

Wie Flasche leer...
Last but not least gestaltet man in »Mein Verein« die eigene Elf, rekrutiert Spieler - schokoladenbraun bis käseweiß -, verpasst ihnen einen neckischen Zopf oder andere hochmodische Frisuren, entwirft lustig bunte Trikots und Hosen und strickt zu guter Letzt die Socken selber. Natürlich höchste Zeit, ein eigenes Logo und das dazugehörige Motto auf dem digitalen Reißbrett zu entwerfen. Und nun frisch zum

fröhlichen Füßeln, Fähnlein Fieselschweif...

»Neandertaler on the run«
Leider haben die Spieleentwickler die technischen Möglichkeiten des DS nicht ausgenutzt.

Die Grafik ist, gelinde gesagt, teilweise verunglückt; die Darstellung der Spieler und des Publikums ist verpixelt häufig und die Gesichtszüge der Spieler haben oft nichts mit der Realität zu tun. Die Bewegungsabläufe der dargestellten Elfen haben aber auch gar nichts mit den zartbeflügelten Fabelwesen gemeinsam; eher erwecken sie den Eindruck, eine Packung Rasierklingen im Schritt spazieren zu tragen.

Publikumschöre und musikalische Untermalung gehen in Ordnung, die Kommentare gibt's nur auf Englisch - zudem wiederholen sie sich oft. Das Mikrofon zum Mitbrüllen, Anfeuern usw. wird nicht benötigt. Der Spielablauf findet auf dem Topscreen statt, während auf dem Touchscreen die Spielfeldaufsicht und taktische Spezialbefehle angeordnet sind. Hier wird dann auch der Einsatz des Touchpen benötigt, was allerdings kostbare Sekunden erfordert. In »Mein Verein« wird künstlerisches Talent und die Anwendung des Touchpen beim Gestalten des Vereinswappens benötigt. An der Bedienung der Spieler über Steuerkreuz und Knöpfe hingegen ist nichts auszusetzen.In der Wiederholung ist es möglich, sich die Höhepunkte des Spiels noch einmal aus jeder Perspektive und auch in Zeitlupe ansehen, wozu man mit dem Touchpen auch wahlweise die Sicht drehen kann.

Auch auf das Bolzen mit Gleichgesinnten in freier Wildbahn muss nicht verzichtet werden. Dafür gibt es natürlich einen Multiplayer-Modus für bis zu vier Mitspieler.

Neu sind der Bereich Taktik sowie einige Spezial-Spielzüge, die über den Touchscreen angesteuert werden können.

Wie Flasche leer...
Last but not least gestaltet man in »Mein Verein« die eigene Elf, rekrutiert Spieler - schokoladenbraun bis käseweiß -, verpasst ihnen einen neckischen Zopf oder andere hochmodische Frisuren, entwirft lustig bunte Trikots und Hosen und strickt zu guter Letzt die Socken selber. Natürlich höchste Zeit, ein eigenes Logo und das dazugehörige Motto auf dem digitalen Reißbrett zu entwerfen. Und nun frisch zum

fröhlichen Füßeln, Fähnlein Fieselschweif...

»Neandertaler on the run«
Leider haben die Spieleentwickler die technischen Möglichkeiten des DS nicht ausgenutzt.

Die Grafik ist, gelinde gesagt, teilweise verunglückt; die Darstellung der Spieler und des Publikums ist verpixelt häufig und die Gesichtszüge der Spieler haben oft nichts mit der Realität zu tun. Die Bewegungsabläufe der dargestellten Elfen haben aber auch gar nichts mit den zartbeflügelten Fabelwesen gemeinsam; eher erwecken sie den Eindruck, eine Packung Rasierklingen im Schritt spazieren zu tragen.

Publikumschöre und musikalische Untermalung gehen in Ordnung, die Kommentare gibt's nur auf Englisch - zudem wiederholen sie sich oft. Das Mikrofon zum Mitbrüllen, Anfeuern usw. wird nicht benötigt. Der Spielablauf findet auf dem Topscreen statt, während auf dem Touchscreen die Spielfeldaufsicht und taktische Spezialbefehle angeordnet sind. Hier wird dann auch der Einsatz des Touchpen benötigt, was allerdings kostbare Sekunden erfordert. In »Mein Verein« wird künstlerisches Talent und die Anwendung des Touchpen beim Gestalten des Vereinswappens benötigt. An der Bedienung der Spieler über Steuerkreuz und Knöpfe hingegen ist nichts auszusetzen.