Leute, holt die Taktiktafeln raus, ein neuer FIFA-Teil ist erschienen! Und wie jeder Fan weiß, ändert sich mit jedem neuen FIFA-Ableger das Gameplay drastisch. Was in der diesjährigen Version übermächtig ist und von welchem Typ Spieler ihr lieber die Finger lassen solltet, das erfahrt ihr jetzt!

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Eier, wir brauchen mehr Eier!

Oliver Kahn würde FIFA 18 lieben, denn aufgrund der neu eingeführten Spielphysik prallen Spieler härter gegeneinander, Tackles sind brutaler und die Ballkontrolle ungenauer. Das bedeutet auch die Rückkehr des bulligen Strafraum-Stürmers: Spieler wie Mario Gomez, Zaza oder Romelu Lukaku werden dieses Jahr besonders effektiv sein. Genauso sollten eurer Mittelfeldmänner über einen hohen Stärkewert verfügen und möglichst effektiv im Kopfballspiel sein. Ansonsten werdet ihr rigoros im Mittelfeld weggetackelt. Schwächere Spieler wie Thiago oder Rakitic haben es in diesem Ableger deutlich schwerer als in vorigen Jahren.

Solltet ihr frei vorm Tor euren Schuss abfeuern können, müsste dieser in der Regel auch im Netz landen. Denn aktuell sind die Torwärter in FIFA 18 dermaßen schlecht, dass EA bereits angekündigt hat, sie per Patch zu verbessern. Dementsprechend solltet ihr Ruhe bewahren und den Ball einfach ganz leicht angewinkelt ins Tor schieben. Die meisten Torhüter schreiten dann nicht ein.

FIFA 18 - Diese Kniffe benutzen die Profis

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Einfach gradeaus und durch: Aktuell ist diese Schussart noch gut möglich
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Über die Flügel auf den Kopf

Starke Stürmer werden unter anderem auch deshalb wichtiger sein, weil das Spiel über die Flügel noch wichtiger geworden ist als in vorigen Teilen. Hier empfehlen wir besonders schnelle Flügelspieler. Dass Geschwindigkeit bei Flügelspielern wichtig ist, ist kein Geheimnis. Deshalb ein weiterer Tipp: Achtet bei eurer Auswahl darauf, dass euer Spieler auch über einen hohen Agilitäts-Wert verfügt! Spieler, die zwar eine hohe Geschwindigkeit, aber durchschnittliche Agilität vorweisen, fühlen sich meistens nicht besonders schnell an. Bailey und Pulisic sind für Bundesliga-Teams besonders zu empfehlen.

Nun zum wichtigen Teil: Dem Abschluss per Kopf nach einer Flanke. In vorigen FIFA-Teilen war es empfehlenswert, auf die Köpfe der großen Mittelmänner zu spielen. In FIFA 18 hingegen ist das nicht so. Denn aktuell fangen die Torhüter eben diese mittellangen Flanken ab. Viele Kopfballtore werdet ihr aus einer mittleren Position nicht erzielen.

Packshot zu FIFA 18FIFA 18Release: Nintendo Switch, PC, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One: 29.9.2017 kaufen: Jetzt kaufen:

Deshalb: Spielt eine lange Flanke auf euren Flügelspieler, der stattdessen den Ball per Kopf einnetzt. Auch hier ist Leon Bailey äußerst zu empfehlen, ist der 20jährige doch immerhin 1,80 Meter groß und überwindet mit einer Sprungkraft von 86 die allermeisten Verteidiger. Die lange Flanke spielt ihr mit einer Schusskraft von etwa drei Balken.

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Eine sehr zu empfehlende Taktik, da nur wenige Spieler diese gewohnt sind
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Weitschüsse = Broken

Aktuell regt sich die FIFA-Community aber nicht nur über die Torhüter, sondern auch die penetrant starken Weitschüsse auf. Egal ob Max Kruse oder Wendel, egal ob aus 20 oder 35 Metern – fast jeder Schuss sitzt. Zumindest wenn er aus der richtigen Position kommt, das meint auch der Profispieler Salz0r vom VFL Wolfsburg. Wie auch ihr einen Kanonenschuss abliefern könnt, seht ihr an dieser Grafik:

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Wie ihr euren Weitschüssen noch mehr Konstanz verleiht, seht ihr an dieser Grafik
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So solltet ihr am besten einen Schuss gegen eure eigene Laufrichtung und ins lange Eck abfeuern. Besonders an der Strafraumgrenze gelingen gut neun von zehn Fernschüssen. Die Schussstärke sollte hier bei etwa zwei bis drei Balken liegen, auch solltet ihr bei eurer Spielerwahl darauf achten, dass euer Protagonist mindestens über einen „Vier-Sterne-Schwachen Fuß“ verfügt, sonst jagt er die Kugel gerne mal über den Jordan.

Viele Tore, viel Frust. Was tun?

Jetzt wisst ihr, wie man Tore schießt – aber wie verhindert man sie? Grundsätzlich solltet ihr dieses Jahr die Finger von der RB- oder R1-Taste lassen. Während es sich früher gelohnt hat, einen Angreifer mit zwei Verteidigern zuzustellen, bedeutet das in diesem Jahr oft einen freien Gegner, der den Ball zugespielt bekommen kann.

Stattdessen solltet ihr euch antrainieren, im 1-gegen-1-Duell dem Gegner den Ball abzunehmen, am besten natürlich mit einem gut platzierten Druck auf die B- beziehungsweise Kreis-Taste. Grätschen hingegen solltet ihr ebenfalls deutlich weniger. Der Rutschweg des Grätschenden wurde nämlich deutlich verkürzt.

Schlussendlich solltet ihr bislang nicht allzu viel in einen Torwart investieren. Bis zum kommenden Patch werden noch ein paar Tage ins Land ziehen. Wer aber nicht warten kann und einen halbwegs akzeptablen Keeper nutzen will: Fährmann ist zwar kein junger Gott, dafür aber deutlich besser als beispielsweise Timo Horn, Bürki oder Butland. Viel Glück!