Im Gegensatz zum Vorgänger ist es in FIFA 15 jetzt schwieriger, geeignete Flanken in den gegnerischen Strafraum zu schlagen. Das richtige Zusammenspiel aus Flankenstärke und der richtigen Richtung ist jetzt noch essentieller. Da Flanken in den meisten Fällen über die Seiten hereingebracht werden, empfiehlt es sich, dementsprechend gute linke/rechte Mittelfeldspieler zu haben. Achtet bei diesen auf den Wert im Flanken und zusätzliche Fähigkeiten und Spezialitäten, die den Spieler nicht nur flankenstark, sondern auch schnell und dribbelstark machen.

Der starke Fuß ist hier ebenso wichtig. Nehmen wir beispielsweise Arjen Robben vom FC Bayern München. Dessen starker Fuß ist der linke. Trotzdem stürmt er auf dem rechten Flügel, was also bedeutet, dass er seine Flanken aus vollem Lauf in vier von fünf Fällen mit dem rechten – also seinem schwächeren Fuß ausführt. Die meisten werden Arjen Robbens Art aber kennen und wissen, dass er weniger der klassische Außen ist, der nur am Flanken schlagen ist, sondern von der Außenlinie lieber nach innen zieht und am 16er dann mit seinem starken linken Fuß den Abschluss sucht.

Nicht umsonst lässt sich diese taktische Ordnung jetzt auch für die Außen einstellen. Mehr dazu aber im weiteren Verlauf der Lösung. Festzuhalten bleibt, dass ihr auch auf die Anzahl der Sterne achten solltet, die eure Spieler bezüglich ihres schwachen Fußes haben. Linksfüßer sollten grundsätzlich auf dem linken, und Rechtsfüßer auf dem rechten Flügel spielen, um die Flanken mit ihrem starken Fuß hereingeben zu können. Es sei denn, ihr wollt von dort aus nach innen ins Zentrum ziehen – dann ist der jeweils andere Fuß als starker Fuß von Vorteil. Oder im Idealfall ein ebenso guter schwacher Fuß.

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Frühe Flanken: Frühe Flanken (LB/L1 + X/Viereck) eignen sich besonders dann, wenn ihr auf den Außenbahnen den Ball erobert habt und mit eurem Spieler in Richtung gegnerische Grundlinie stürmt, ihr dann aber merkt, dass sich eure anspielbaren Mitspieler im Zentrum noch nicht auf eurer Höhe befinden. Durch die frühe Flanke spielt ihr den Ball eurem Mitspieler – ähnlich der Laufflanke etwas weiter vor, so dass dieser in der Zeit, in der der Ball in Richtung eures anzuspielenden Mitspielers fliegt, noch genug Zeit hat, zum Zielort der Flanke zu sprinten und diese dann per Direktabnahme oder Kopfball auf das gegnerische Tor zu bringen. Zielt die frühe Flanke also nicht direkt auf den Mitspieler, sondern auf den Bereich, in dem ihr die Flanke haben wollt – die der Mitspieler aber auch noch erreichen kann.

Platzierte Flanke: Bei der platzierten Flanke (LT/L2 + X/Viereck) schlagt ihr den Ball zwar nicht so schnell wie bei der herkömmlichen Flanke in den gegnerischen 16er, dafür kommt die Flanke platzierter und ist besonders effektiv, wenn sich am gegnerischen Tor mehrere Gegner zur Kopfballabwehr eingefunden haben.

Flache Flanke auf den kurzen Pfosten: Mit der flachen Flanke auf den kurzen Pfosten (X/Viereck doppelt antippen) spielt ihr den mitlaufenden Mitspieler am gegnerischen kurzen Pfosten (also dem Pfosten, der näher zu euch steht) an. Durch die geringere Höhe fliegt der Ball schneller und härter. Er kommt zwar weniger genau, dafür mit ordentlich Schmackes, dessen Wucht der Stürmer in Richtung Tor umlenken und so für sich nutzen kann.

Flache Flanke auf den langen Pfosten: Mit der flachen Flanke auf den langen Pfosten (X/Viereck dreimal antippen) verhält es sich wie mit der flachen Flanke auf den kurzen Pfosten, nur dass der Ball hier auf den am weiter entfernten Pfosten spielt. Der Vorteil hierbei ist außerdem, dass eventuell mitgelaufene Gegenspieler den Ball beim Klärungsversuch durch die Schnelligkeit und Wucht der Flanke manchmal in das eigene Tor grätschen/klären.

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