Das Schöne an der Bundesliga im Vergleich zu anderen europäischen Spitzenligen in den letzten Jahren ist, dass die Mannschaften bei uns auf einem größtenteils ähnlichen Niveau spielen, es Jahr für Jahr spannend bleibt und jede Saison für Überraschungen gut ist.
Für mich das beste FIFA seit Jahren.FazitWar es letztes Jahr noch die Mannen von Borussia Mönchengladbach, die es von den Relegationsspielen in die Champions-League-Qualifikation schafften, oder in diesem Jahr Eintracht Frankfurt, die nach nun fünf Spieltagen überraschend hinter dem Rekordmeister auf dem zweiten Platz der Tabelle steht.
Das lässt sich auch auf den digitalen Fußball übertragen, bei dem die beiden Großen, FIFA und Pro Evolution Soccer, sich Jahr um Jahr ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern und in den letzten Jahren immer weiter aneinandergerückt sind.
Ich muss ehrlich zugeben, dass mich bis zum heutigen Tag „Pro Evolution Soccer 2011“ in den letzten drei Jahren am meisten gefesselt hat. Nicht nur, weil der dort weitaus umfangreichere Karrieremodus genau nach meinem Geschmack ist, sondern weil die Spiele mehr Überraschungen, mehr Unerwartetes bereithielten und trotz taktischer Tiefe und deren guter Umsetzung auf den Platz stets ein Stück weit unberechenbar blieben.
Hummels ist wie immer sehr geschickt.Die Bälle fühlten sich „massiger“, wuchtiger an, Schüsse hatten physisch mehr Präsenz, wenn sie auf das Tor knallten und den Torhüter förmlich abschossen. Bei FIFA hatte ich immer das Gefühl, dass die Schüsse wie aus einer Tennisballkanone „geploppt“ kamen, Pässe immer ihr Ziel erreichten und sich Spielzüge herauskristallisierten, die sich als durchgehend wirkungsvoll etablierten.
Aber dieses Jahr ist irgendetwas anders. Vieles ist anders. Mal von den Spielmodi abgesehen, die sich kaum verändert haben, bis auf die Deutschland-exklusive „virtuelle Bundesliga“, die an die Online-Seasons angelehnt ist und monatlich einen Meister krönt. Ich starte eine Karriere und bin erst einmal nicht wirklich überrascht.
Der Managermodus ist so karg wie beim Vorgänger: Hier ein paar Nachwuchs-Scouts, dort ein bisschen Budgetverteilungsgeschiebe, das war's. Kein Training, keine Mitarbeiter. Kenne ich vom Vorgänger, enttäuscht mich deswegen nicht unbedingt. Schließlich braucht EA auch eine Daseinsberechtigung für den jährlichen, aus dem Hause Bright Future erscheinenden „Fussball Manager“.
Was positiv auffällt, sind umfangreichere Storys, News und Gerüchteküchen, sowohl was den Transfermarkt betrifft als auch die Stimmung unter den eigenen Spielern. Neu auch, dass man jetzt zu Beginn schon im europäischen Wettbewerb starten will, was beim Vorgänger nur nach der ersten Saison und entsprechender Qualifikation möglich war.
Was sofort ins Auge fällt: Ihr könnt neben eurem Verein auch eine Nationalmannschaft trainieren, sofern ihr bei erfolgreicher Saison entsprechende Angebote bekommt. Demzufolge werden die Spieler auch für die jeweiligen Nationalmannschaften abgestellt und ihr dürft die internationalen Partien auch selbst spielen.
Nicht nur bei Kopfbällen ist die Physis der Spieler entscheidend.Auch die Spielerentwicklung hat sich geändert. Während FIFA 11 in der Hinsicht ja noch eine Katastrophe war, da null Spielerentwicklung, im schlimmsten Fall noch rückläufig, und FIFA 12 da nachgebessert hatte, verlaufen die Entwicklungen nun deutlich dynamischer. So können die Spieler, abhängig vom Alter und Entwicklungspotenzial, je nach Leistung und Einsätzen mitunter drei bis vier Punkte in einer Saison zulegen.
Nachschauen kann man das im neuen, wirklich übersichtlichen Mannschaftsbericht, in dem man haargenau sieht, in welchen Punkten sich welcher Spieler verbessert oder verschlechtert hat, und mit einem simplen Druck auf L3 ein weiteres Menü aufruft, in dem man ihn bequem auf die Transfer- oder Verleihliste setzen kann oder den Vertrag verlängert. Auch die ausgeliehenen Spieler und ihre Entwicklung hat man hier über die Saison im Blick.
von Electronic Arts, EA Sports
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Fifa 13 setzt damit immer mehr auf Realismus statt auf Spielspaß. Das kann man EA nicht mal verübeln, so grobe schnitzer in sachen Gameplay finde ich allerdings unendschuldbar.
Was ich aber zum Beispiel besonders geil finde ist, das die Kommentatoren nun etwa in der Karriere auf den Verlauf eingehen.
Sprich wenn du am Anfang 1-2 mal verlierst zum Saisonstart, dann wird da auch noch am 8. Spieltag kurz drüber gesprochen, und das man das letzte Spiel ja leider in der Nachspielzeit noch verloren hat (was auch stimmte) usw.
Die Kommentatoren beziehen sich auf die in der Preview enthaltene englische Fassung. Ob
Die Kommentatoren beziehen sich auf die in der Preview enthaltene englische Fassung. Ob die deutschen Kommentatoren da gleichziehen können, konnte ich leider nicht testen. ;)
Verstehe, allerdings macht das im Gameplay ja keinen Unterschied aus. Schließlich triggert das System ja sprachenunabhängig bei einem bestimmten Event einen bestimmten Kommentar.
Von daher müsste es auch in der engl. Version aufgefallen sein, wenn Sprüche und Sätze der Kommentatoren mal so gar nicht zur Szene auf dem Platz passten.
Die Kommentatoren beziehen sich auf die in der Preview enthaltene englische Fassung. Ob die deutschen Kommentatoren da gleichziehen können, konnte ich leider nicht testen. ;)