Bisherige Versuche, Ego-Shooter und Echtzeitstrategie in einem einzigen Spiel zu verbinden, erweckten den Eindruck, die beiden Genres seien letztendlich inkompatibel. Von wegen! Nach ein paar Minuten »Field Ops« stelle ich mir nur die Frage: Warum ist da noch niemand früher drauf gekommen?

Denn gerade die Kombination von Strategie und Taktik-Shooter gleicht exakt die Defizite aus, die beide Genres seit jeher mit sich herumschleppen: Die strategische Übersicht eignet sich hervorragend, damit das Teammanagement, das in FPS-Spielen immer problematisch geriet, locker von der Hand geht. Und umgekehrt machen meine Einheiten endlich einmal das, was ich ihnen sage - weil ich einfach selbst jederzeit die Kontrolle übernehmen kann.

Field Ops - TrailerEin weiteres Video

Auch technisch wähne ich »Field Ops« auf der sicheren Seite: Die Umgebung sieht sowohl aus der Übersichtsperspektive als auch in der Nahansicht im First-Person-Modus schick aus, ohne dass die Performance radikal einbricht - ein Punkt, an dem u.a. der letzte Digital Reality-Titel »War Front: Turning Point« scheiterte. Vor allem die Explosionseffekte wirken sehr realistisch, weil schön schmutzig und nicht so bunt wie in den meisten Konkurrenztiteln.

Bei der Vertonung verlässt sich Publisher TGC auf prominente Unterstützung, etwa die Synchronstimmen von Angelina Jolie und Pamela Anderson, deren digitale Alter Egos gleichsam für den in Actionspielen häufig zu kurz kommenden Sex-Appeal sorgen. Ihr seht: Hier wurde wirklich an alles gedacht…

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