Entwickler Phil Fish, bestens vor allem für seine Wutausbrüche und Beschimpfungen, aber auch für die kleine Indie-Perle FEZ bekannt, sorgt erneut für Aufsehen.

In den vergangenen Tagen zeigte er via Twitter einmal mehr, dass man sich mit ihm besser nicht anlegen oder gar normale Fragen stellen sollte.

Denn auf die Frage, wie es denn um FEZ 2 steht, fingen die Beleidigungen an. Die Leute sollen doch endlich ihre Klappe halten, einen zweiten Teil wird es niemals geben – sie hätten diesen nicht verdient. Und dann kamen noch weitere sehr unschöne Wörter über seinen Twitter-Account.

Diese Beleidigungen sind aber auch eine Reaktion auf den derzeitigen Shitstorm um Designerin Zoe Quinn, der unter anderem von 4Chan und Reddit getragen wird. Fish hielt in der Vergangenheit zu ihr und verschaffte sich entsprechend Gehör.

Diese Attacken auf Quinn lagerten sich danach auch auf Fish um – angeblich wurde Polytrons Twitter-Account gehackt, also das Studio von Fish. Auch sollen diverse Passwörter, zahlreiche private Daten von Fish (darunter Adresse und Konto) und sogar Finanzdetails von Polytron gestohlen und veröffentlicht worden sein. Im NeoGAF-Forum tauchte ein Download-Link dazu auf.

Schließlich bezeichnete er die Leute dahinter als Feiglinge, untermenschlichen Dünnpfiff und eierlose Manboobs. Danach machte er deutlich, unangekündigte Projekte einzustellen und sein Studio Polytron sowie die Marke FEZ zum Verkauf zu stellen.

Die beiden Twitter-Accounts von Phil Fish und Polytron sind seitdem deaktiviert, die offizielle Webseite des Studios ist offline und mit einem kurzen Text versehen: "Making Things Better. Sorry! We are tinkering in the background and making improvements. We'll be back momentarily. Thank you!"

Die gesamte Situation ist momentan noch ein wenig undurchsichtig.

FEZ ist für Xbox 360, seit dem 25. März 2014 für PlayStation Vita, PS3 und PS4 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.