20th Century Fox' Fantastic Four-Reboot von Regisseur Josh Trank ist an den Kinokassen gnadenlos gefloppt. Doch Produzent Simon Kinberg und 20th Century Fox haben die Reihe noch nicht aufgegeben und wollen herausfinden, wie sich ein Sequel realisieren lässt.

Fantastic Four - Trotz Megaflop will Fox ein Sequel produzieren, nur wie?

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Fantastic Four ist gnadenlos gefloppt
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Für 20th Century Fox war das bisherige Kinojahr 2015 kein gutes. Keines der Filme, die das Studio veröffentlichte, konnte signifikante Einnahmen generieren. Im Ranking steht Fox an vierter Stelle und konnte bislang noch nicht einmal die Milliarde-Grenze durchbrechen. Schuld daran sind gigantische Flops wie Cameron Crowes Aloha und Josh Tranks Fantastic Four, die dem Studio zusammen einen geschätzten Verlust von ca. 160 Millionen Dollar einbringen werden.

Vor allem Tranks Reboot der Fantastic Four konnte nie sein Potential ausspielen. Es heißt, es habe hinter den Kulissen viele Quereleien gegeben und Trank habe nicht am finalen Schnitt mitarbeiten dürfen. Ein ganzes Drittel soll sogar aus dem Film geschnitten worden sein, weswegen er keinen Sinn mehr ergebe. Überhaupt heißt es, Fox habe das Reboot ähnlich wie seinerzeit Produzent Bernd Eichinger nur in Auftrag gegeben, um nicht die Rechte an Fantastic Four daran zu verlieren.

Trotz der finanziellen Rückschläge sind Produzent Simon Kinberg und 20th Century Fox noch immer bestrebt, das Sequel für 2017 zu produzieren. Kinberg habe aufgrund seiner Verpflichtung bei Bryan Singers X-Men: Apocalypse noch keine Zeit gehabt, Fantastic Four zu verarbeiten, aber nun sei er voll und ganz auf das Sequel fokussiert.

"Ich war offensichtlich enttäuscht", so Kinberg. "Ich war enttäuscht darüber, dass es den Fans nicht gefallen hat. Sie liegen mir mehr am Herzen als alle anderen. Aber ich habe mich nicht wirklich komplett reingehängt. Denke ich, dass man den Film unfair behandelt hat? Ich weiß es nicht."

Sicher sei aber, dass die Presse ihren Teil beigetragen habe. "Ich war bei vielen tollen Filmen dabei, die am Ende in nicht so tolle Filme resultierten. Es gab viel Interesse an den Dreharbeiten zu diesem Film. Es ist schwierig, wenn man einen Film dreht, Filme sind schwer zu machen. Das ist die Realität. Jedes Mal, wenn man einen Film macht, will man einen großartigen Film machen. Man steckt viel Zeit und viel Anstrengung hinein. Wir haben diesen Film in der sengenden Hitze des Sommers in Baton Rouge gedreht und ich war jeden Tag beim Dreh dabei. Man steht jeden Morgen auf und denkt sich, 'ich will einen großartigen Film machen.'"

Derzeit befinde man sich dabei, herauszufinden, wie man das Sequel ansetzen müsse, dass daraus ein Film werde, den die Fans lieben werden. Auch hoffe man, dass die Darsteller des ersten Films wieder dabei sein werden.

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