Normalerweise laufen alle PC-Spiele über Steam. Wer da aus der Reihe tanzt, ist entweder WoW oder erntet skeptische Blicke. Auch Bethesda will bei Fallout 76 auf die Vertriebsplattform verzichten und reagiert mit einer plausiblen Erklärung auf die Leute, die bereits zum Boykott aufrufen wollen.

Im November geht es endlich post-apokalyptisch weiter:

Fallout 76 - The Power of the Atom Intro to Nukes Gameplay-Video7 weitere Videos

Auf der diesjährigen QuakeCon stand Pete Hines, Senior Vice President für globales Marketing und Kommunikation, für Pressefragen zur Verfügung. Laut PCGamesN ging er dabei auch darauf ein, weshalb Bethesda bei Fallout 76 für die Online-Verwaltung lieber auf den eigenen Client setze anstatt wie üblich Steam zu verwenden.

Wir haben bereits Online-Spiele gemacht, wir haben viel Games as Service gemacht. Und mit (Fallout 76) war es für uns wirklich wichtig, eine direkte Beziehung mit dem Kunden zu haben, an der niemand sonst beteiligt ist “, sagte Hines. Das habe vor allem den Vorteil, dass Bethesda sein Spiel unter Kontrolle behalte und bei Problemen sofort eingreifen könne. „Wenn es ein Problem gibt, wenn es eine Störung gibt, liegt es an uns. Es gibt kein Raten.

Okay, 71 Nummern daneben, aber dennoch bleiben es dieselben Wünsche:

Es ist unser Spiel, es ist unser Problem, und wir können direkt mit dir reden“, sagte der Senior Vice President zum Abschluss fast sloganhaft. Abgesehen von einer einfacheren Verwaltung muss Bethesda beim Steam-Verzicht auch nicht einen Teil des Umsatzes an Betreiber Valve abtreten. Das klingt alles vielversprechend, aber wie gut der Online-Support funktionieren wird, erfahren wir dann kurz nach Release.

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