Ziemlich viel Hintergrundinformationen für ein Spiel, das offiziell gerade einmal den vierten Teil einer Reihe darstellt. Das Fallout-Universum bietet eine umfassende Geschichte und den jüngst veröffentlichten Vierer irgendwo in dieser Welt zu verorten, ist nicht die einfachste Aufgabe. Mit diesem knackigen A-Z geben wir euch ein bisschen Starthilfe.

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Werft für mehr Informationen auch einen Blick auf unsere umfangreiche Fallout-Bilderstrecke.

A wie… Atombombe. Erinnert ihr euch noch an die Sekte in Megaton, die eine Atombombe angebetet hat? Irgendwie ist das gar nicht so falsch, wenn man bedenkt, dass das Spiel nichts so oft erwähnt wie Atombomben. Die haben die Ödnis immerhin entstehen lassen. Und liegen da so rum. Und sind Munition für den Fat Man. Und werden angebetet. Atombomben sind gut. Das immerhin ist ziemlich klar.

B wie Bethesda, der aktuelle Entwickler der Fallout-Spiele. Bethesdas Involvierung mit den Spielen hat mit Fallout 3 begonnen, dem ersten Teil der Reihe, der 2008 und komplett in 3D erschienen ist. 2015 bringt Bethesda mit Fallout 4 das nächste Fallout-Spiel heraus.

C wie Codsworth, euer sympathischer Roboterhelfer. Der ist natürlich ebenso wie alle anderen komplett durchsynchronisiert und spricht euch auch mit Namen an. Ansonsten könnt ihr ihn als Begleiter mitnehmen und euch von ihm im Kampf unterstützen lassen.

Fallout von A bis Z - Von Atombombe bis V.A.T.S.

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Dogmeat wird im vierten Teil wieder euer Begleiter.
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D wie Dogmeat. Natürlich. Gibt es andere Worte mit D? Wir zweifeln sehr daran, uns jedenfalls fällt keines ein. Wie auch, wenn wir einem so flauschigen Gefährten in die treuen Kulleraugen blicken?

E wie Enklave, die neue alte Regierung. Nach dem Zusammenbruch der Zivilisation ist das ein Versuch, an den alten Strukturen festzuhalten – mehr oder weniger. Eher weniger, immerhin verfolgt diese Gruppe ihre ganz eigenen Ziele und stellt sich damit mehr als einmal gegen den Protagonisten des jeweiligen Spiels.

F wie Fallout, um das Ganze rekursiv zu machen.

Packshot zu Fallout 4Fallout 4Erschienen für PC, PS4 und Xbox One kaufen: Jetzt kaufen:

G wie G.E.C.K., das einen die Welt nach eigenen Wünschen formen lässt. Und das nicht nur im Spiel. Während in Fallout 2 dieses Tool noch vom Hauptcharakter gesucht wurde, ist es in Fallout 3 ein bisschen anders. Hier heißt das Modding-Tool G.E.C.K. und gibt einem die Möglichkeit, die Welt von Fallout 3 genau so zu schaffen, wie man sich das wünscht.

H wie Harold, ein Charakter, der bis zum Ende seiner Handlung in Fallout 3 in jedem Spiel aufgetaucht ist. Harold ist ein Vault-Bewohner, der leider doch zu viel Strahlung abbekommen hat. Das hat in seinem Fall dazu geführt, dass ihm ein kleiner Baum aus dem Kopf wächst und er selbst mehr und mehr zum Baum wird. Während das zu Anfang nicht weiter wild ist, trifft man Harold in Fallout 3 nur noch als sprechenden Baum.

I wie Interplay, die Schöpfer der Fallout-Serie und die Macher von Fallout 1. Mit Black Isle, die zu ihnen gehören, ist auch das zweite Spiel maßgeblich von ihnen gestaltet worden.

J wie Jet, eine der wichtigsten Drogen. Wer nicht selbst süchtig nach dem Stoff ist, handelt vermutlich damit oder kennt jemanden, der in eine der beiden Gruppen fällt – wenn nicht sogar in beide gleichzeitig.

K wie Krieg. Krieg bleibt immer gleich. Die berühmten Worte, die jeden Teil von Fallout begleiten und seit dem ersten Teil auch immer vom gleichen Sprecher gesagt werden.

L wie Liberty Prime, der Befreier von Alaska. Zumindest war er dafür mal geplant worden, allerdings brauchte die Fertigstellung deutlich länger, sodass er in dem Krieg nicht mehr zum Einsatz kam.

M wie Mutanten, die kaum zahlreicher sein könnten. Es gibt sie in allen Formen und Farben und Größen. Mutierte Ratten, mutierte Bären, mutierte Menschen in verschiedenen Varianten. Und einen Baum. Eher: Einen Ghul, dem ein Baum aus dem Kopf wächst. Blödes Schicksal, aber eine spannende Geschichte, die über verschiedene Teile hinweg erzählt wurde.

Fallout von A bis Z - Von Atombombe bis V.A.T.S.

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Das Ödland ist die Folge der nuklearen Zerstörung.
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N wie nukleare Katastrophe, die die ganze Welt zerstört hat. Am 23. Oktober 2077 sind in der Welt von Fallout die Bomben gefallen, die die Welt zerstört und eine Ödnis zurückgelassen haben.

O wie Obsidian Games, die Macher von Fallout: New Vegas. Mit Bethesda hat ein neuer Entwickler Fallout übernommen, doch schon für Fallout: New Vegas haben sie ein anderes Studio eingebunden, nämlich Obsidian Games, die sich mit dem Titel richtig ausgetobt haben. Die meisten Mitarbeiter von Obsidian kommen von Black Isle, einem Unterstudio von Interplay.

P wie Powerrüstung, das Covergirl. Denkt man an Fallout, denkt man immer auch an irgendeine Version der Powerrüstung, weil diese die Cover der Spiele - bis auf Fallout: New Vegas - zieren. Sie sind inzwischen so wichtig für das Spiel, dass sie die erste Konzeptzeichnung waren, die für den dritten Teil entstanden ist.

Q wie Quarry Junction, diese kleine Stückchen Land zwischen euch und eurem Ziel, New Vegas. Schon gemein, wenn das gelobte Land nur ungefähr ein paar Dutzend Todeskrallen von euch entfernt ist, oder?

R wie Raider, die menschlichen Gegner, die einem am meisten begegnen. Diese Menschen haben jede Zivilisation eher hinter sich gelassen und leben davon, andere Leute im Ödland mindestens auszurauben, wenn sie nicht sogar Schlimmeres vorhaben.

S wie S.P.E.C.I.A.L., die Eigenschaften, die einen ganz speziell machen. Natürlich im positiven Sinne! Einzigartig, kann man sagen. Stark, aufmerksam, ausdauernd, charismatisch, intelligent, agil und glücklich, wenn man so will.

T wie Tunnel Snakes, die Gang, die euch das Leben schwer macht. Diese Gang aus Bunker 101 terrorisiert alle, die ihnen nicht in den Kram passen und damit auch den armen Hauptcharakter aus Fallout 3.

U wie Untergrund, der einen guten Teil des Spiels ausmacht. Ob es nun um einen unterirdischen Bunker geht oder um die unterirdischen Metrotunnel, es gibt genug Gründe unter Tage zu verschwinden und euch dort mit allerlei Ungeziefer herumzuärgern.

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In der Welt von Fallout begegnen euch zahllose unsympathische Kreaturen.
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V wie V.A.T.S., das Vault-Tec Assisted Targeting System, das System, das Zielen endlich einfach macht. Ausgehend von euren Fähigkeiten erlaubt euch dieses System extrem präzise Schüsse auf eure Gegner. Ein bisschen wie ein Cheat, aber vor allem ziemlich praktisch.

W wie Washington D.C., der Schauplatz von Fallout 3. Hier dürft ihr euch zum ersten Mal in 3D durch das Ödland wagen und ganz vielen unfreundlichen Lebewesen begegnen. Was man da sonst noch so macht? Rumlaufen, alles bekämpfen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist und hin und wieder eine Quest mitnehmen.

X wie Med-X, die Lösung aller Schmerzen. Mit diesem Schmerzmittel könnt ihr noch Bäume ausreißen, wenn euch beide Arme fehlen. Zumindest könnt ihr euch das vorstellen. Ist ja auch nett.

Y wie Yao Guai, die Killermaschinen aus der Ödnis. Dürften mal Bären gewesen sein und sind ein gutes Beispiel, wieso Strahlung ein Problem ist. Und warum man wirklich fit sein sollte, wenn man so durch die Ödnis zieht, denn vor den Viechern will man weglaufen, sonst gar nichts. Außer ihr habt eine Atombombe in der Tasche.

Z wie zu spät. Das dachten sich vermutlich die Menschen, die im Trailer von Fallout 4 während einer Explosion der Bomben noch draußen sind und ihr zusehen, anstatt im Bunker zu sein. Man kann es auch übertreiben mit dem Zuschauen.

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