Die Webseite Survivor2299.com, die die Fallout-Fans seit Wochen an der Nase herumführte und auf ein Fallout 4 hoffen ließ, wurde vor wenigen Tagen offiziell vom Betreiber als Fake bestätigt. Nun sprach dieser über seine Beweggründe und enthüllte, dass es doch einiges an Geld gekostet hat.

Fallout 4 - Survivor2299: die Hintergründe zum Fake - war ein teurer Spaß

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Immerhin war es ein kreativer Fake.
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Mit der Fake-Webseite wollte er etwas Druck auf Bethesda ausüben, damit das Unternehmen Fallout 4 auf den VGX Awards ankündigt. Am Ende des Countdowns sollte dann ein eigener CGI-Trailer veröffentlicht werden.

Als Bethesda schließlich vor wenigen Tagen via Twitter enthüllte, nichts auf dem Event zu zeigen, musste der Betreiber also nachgeben und deckte das Ganze auf.

Der Fake selbst war immerhin sehr kreativ. Die kryptischen Nachrichten auf der Webseite stammten aus einem von ihm geschriebenen Skript namens The Survivor, an dem er 700 Stunden verbrachte. Das Skript sollte ursprünglich für einen DLC-Mod für Fallout New Vegas verwendet werden.

Darüber hinaus hat es ihn eine Stunde gekostet, jeden Morse-Code umzusetzen und zu chiffrieren. Letztendlich war das ganze Vorhaben nicht gerade günstig, rund 1000 Dollar habe es ihn gekostet. Das beläuft sich auf 30 Dollar für das Hosting, 60 Dollar für den Traffic (15 TB), 12 Dollar für die Domain und satte 900 Dollar für die Telefonnummer.

Er hatte Server in fünf verschiedenen Ländern (auch Deutschland) und wollte es so aussehen lassen, als gehöre die IP-Adresse direkt zu Bethesda.

Er denkt derzeit darüber nach, den Trailer und das Skript irgendwann auf der Webseite zu veröffentlichen. Bis dahin will er aber erst einmal etwas Gras über die ganze Sache wachsen lassen.

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