In sozialen Netzwerken kommt es zu einem außergewöhnlich großen Geldfluss. Das Kapital der Unternehmen und auch der Firmen, die Social Games entwickeln, wie Zynga, steigt raketenartig an. Das bringt einige Investoren und Analysten zu der Annahme, dass es sich bei den Vorgängen um eine Blase handelt, die all zu bald platzen könnte.

Facebook - Social-Network-Geschäfte drohen zu einer neuen dot-com-Blase zu werden

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Immer mehr Geld fließt in die Unternehmen, die Social Games produzieren. Eine Blase droht zu entstehen.
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Einige Investoren glauben auch, dass es sich bei der Hysterie um die sozialen Netzwerke um eine ähnliche Blase handelt, wie die Dot-Com-Blase, die vor ca. 10 Jahren einige Illusionen über die Kapitalstärke von Internetunternehmen zerstörte.

Die New York Times zitiert den Risikokapitalgeber Fred Wilson:

„Ich sehe unnatürliche Aktionen von Investoren. Phasen wie diese habe ich noch nie gut ausgehen sehen.“

Ein klarer Unterschied zwischen der Dot-Com-Blase und dem Hype um die sozialen Netzwerke ist, dass Unternehmen wie Zynga und Facebook oder Twitter privat finanziert sind und nicht zusammenhängen. Wenn der Wert des einen Unternehmens in den Keller fällt, heißt das also nicht, dass andere automatisch folgen müssen.

Die Unternehmen, die soziale Spiele produzieren, fügen sich jetzt langsam in die Fabriken der Spieleindustrie ein. Disney, EA und Dena haben jeweils eine große Menge ihrer Einnahmen in Firmen investiert, die Social Games programmieren.

Activisions CEO Bobby Kotick scheint da allerdings vorsichtiger, was den Einstieg in das Umfeld der sozialen Spiele angeht.

„Es ist eine andere Frage, ob man es als eine Geschäftsgelegenheit angeht. Im Moment sehen wir keine Gelegenheit für uns, an diesem Markt teilzuhaben.“

Aktuell tut sich einiges auf dem Markt der sozialen Spiele. Mittlerweile wird den Investoren von Start-up-Unternehmen empfohlen ein wenig vorsichtiger zu sein. Von einem Platzen der Blase ist allerdings, noch, nichts zu sehen.