Ein Facebook-Hype namens „Planking“ hat sein erstes Todesopfer gefordert. Ein 20-jähriger Mann aus Australien fiel sieben Stockwerke in die Tiefe, als er auf seinem Balkon das Gleichgewicht verlor.

Facebook - "Planking" fordert erstes Todesopfer

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Manch ein Internet-Hype kann gefährlich enden. Planking sollte man besser nicht in gefährlichen Höhen betreiben.
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Bei „Planking“ handelt es sich um einen neuen Trend, der auf Facebook die Runde macht. Dabei fotografieren sich die Nutzer selbst, während sie flach und mit dem Gesicht nach unten auf möglichst kuriosen Gegenständen liegen. Seien es nun Straßenschilder, Treppengeländer, Parkbänke, Autos - man legt sich möglichst gerade hin und macht ein Foto.

Der 20-jährige Australier, der in seinem Freundeskreis dafür bekannt war, dass er eher außergewöhnliche Dinge macht, die ihm den Spitznamen „Action Man“ eingebracht hatten, überschätzte seine Fähigkeiten beim Planking allerdings. Er legte sich flach auf das Geländer seines Balkons und verlor dort das Gleichgewicht, wodurch er sieben Stockwerke tief stürzte und zu Tode kam.

Ein tragisches Beispiel jugendlicher Selbstüberschätzung, ausgelöst durch einen Internet-Hype. Dabei werden die Fotos, die von Plankern gemacht werden, immer riskanter, allein um ein Foto zu schießen, das sich von allen anderen um so mehr abhebt. Es kommt aber auch nicht nur zu gefährlichen, sondern auch zu illegalen Fotos. So wurde kürzlich erst ein Jugendlicher festgenommen, der sich zum Planking auf einen Polizeiwagen legte und dort fotografieren lies.