Fable: The Lost Chapters (PC-Test)
von Nedzad Hurabasic

"Hänschen Klein, ging allein in die weite Welt hinein". So oder so ähnlich lässt sich der Beginn des Rollenspiels »Fable - The Lost Chapters« beschreiben. Gut ein Jahr nachdem »Fable« bereits auf der Xbox seine Premiere feierte,

dürfen nun auch PC-Gamer Abenteuer in Albion erleben. Dazu soll die aktuelle Fassung neben einigen neuen Quests und Regionen auch verschiedene andere neue Inhalte sowie eine schönere 3D-Grafik erhalten haben - die "verlorenen Kapitel" lassen Grüßen. Kein Geringerer als der Black &

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White-Erschaffer Peter Molyneux zeichnet auch für dieses Werk verantwortlich, daher überraschte es damals nicht, dass ein recht innovatives, wenn auch arg kurzes Spiel dabei herauskam, das von der Presse mit Lobeshymnen überschüttet wurde.

Aller Anfang ist ... leicht
Um es vorweg zu nehmen: Auch die PC-Umsetzung ist ein gutes Spiel geworden, allerdings hat sich Entwickler Lionhead strikt an die Vorgaben der Xbox-Version gehalten. Die Neuerungen lassen sich an einer Hand abzählen, auch die Story und der Spielablauf entsprechen größtenteils der Konsolenvorlage.

Wie schon zuvor dürfen nun auch PC-Spieler als zunächst kleiner Held in der Fantasy-Welt von Albion umherstreifen und je nachdem, welche Entscheidungen sie treffen, verändert sich nicht nur die Gesinnung der Spielfigur, sondern auch deren Aussehen. Das hat auch Auswirkungen auf das Spielgeschehen - böse Helden

werden von der Bevölkerung gefürchtet, gute dürfen sich im Glanze ihrer Taten sonnen.

So startet der unbekümmerte kleine Junge eines Tages ohne es zu ahnen in ein großes Abenteuer, dabei erhält er von seinem Vater eigentlich nur den Auftrag, ein kleines Geschenk für seine Schwester zu organisieren, die am selben Tag Geburtstag hat.

Die erste Quest in der Tasche macht ihr euch auf den Weg das Dorf nach einem Präsent abzusuchen und schon wollen erste richtungsweisende Entscheidungen gefällt sein. Verpetzt ihr einen Fremdgänger oder macht ihr mit ihm gemeinsame Sache und erhaltet dafür eine Belohnung? Bewacht ihr die Fässer eines Händlers oder raubt ihr ihn hinter seinem Rücken aus?

Helft ihr einem kleinen Mädchen gegen üble Prügler oder nehmt ihr es mit aus? Ständig ist der Spieler solchen Gewissensentscheidungen ausgesetzt, die den Weg seiner Spielfigur leiten sollen.

Fable The Lost Chapters - Helden-Schulung

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Dass die ersten Schritte nicht allzu schwer fallen, ist einer durchdachten und größtenteils gelungenen Umsetzung der Steuerung vom Pad auf die Maus-Tastatur zuzuschreiben. Gewöhnungsbedürftig ist allerdings, dass ihr nichts anklicken könnt, wie es von anderen Rollenspielen schon zur Gewohnheit geworden ist.

Wer mit Gegenständen, der Umgebung oder NPCs interagieren will, macht dies per Default-Einstellung mit der Tabulator-Taste. Kämpfe werden mit der Maus ausgefochten, wo in der Regel ein recht wildes Geklicke genügt, um die Gegner im Nahkampf zu besiegen. Auch nicht viel anspruchsvoller ist die Umsetzung von Zauber- oder Fernkampfgefechten, die mit einigen wenigen Tasten-und Mausklicks gesteuert werden. Auf eine dieser drei Möglichkeiten kann sich der angehende Held spätestens dann festlegen, wenn er die Ausbildung der Heldengilde beginnt.

Packshot zu Fable The Lost ChaptersFable The Lost ChaptersErschienen für PC und XBox kaufen: Jetzt kaufen:

Zwar ist es möglich sich auch zu einem Hybriden aus allen drei Fertigkeiten zu entwickeln, wie immer ist es jedoch am effektivsten, sich zu spezialisieren. Die Ausbildung zum großen Helden tritt der kleine Junge jedoch nicht ganz freiwillig an. Nachdem er die Aufgabe seines Vaters gelöst hat und seiner Schwester das Präsent übergibt, überfallen böse Räuber das Dorf und töten fast alle Einwohner, darunter auch seine Eltern. Der Vorsteher der Helden-Gilde rettet ihn in allerletzter Sekunde und so beginnt sein neues Leben als Helden-Azubi.

Sei mein Padawan
Die Gilde ist nicht nur das Ausbildungslager für junge Abenteurer, sie ist auch das Spielzentrum, zu dem der Held immer wider zurückkehren muss, um neue Aufträge zu erhalten, die die Hauptgeschichte vorantreiben, und um seine Charakterwerte anzuheben. Glücklicherweise verfügt der Held über die Fähigkeit, sich zur Gilde und anderen bereits bekannten Orten zu teleportieren. Damit entfallen lange Wege, die sonst regelmäßig fällig wären, um die Spielfigur in den

Fable The Lost Chapters - Helden-Schulung

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verschiedenen Attributen auszubilden. Passend zu den drei Kampfausrichtungen lassen sich neue Fähigkeiten in den Bereichen "Stärke", "Fertigkeiten" und "Willenskraft" auswählen - vorausgesetzt, man verfügt über genügend Erfahrungspunkte. Interessant ist dabei vor allem, dass die Spielfigur mit der Zeit sichtbar altert.

Nachdem unter Aufsicht des Mentors verschiedene Prüfungen absolviert werden, die als Tutorial aufgemacht sind und den Spieler somit in die grundlegenden Funktionen des Spiels einführen, erhaltet ihr die Gilden-Mitgliedschaft und könnt fortan eine Karriere als Held verfolgen. Von nun an obliegt es dem Gamer, die Geschicke seines Helden zu bestimmen, allerdings sind der angepriesenen Handlungs- und Entscheidungsfreiheit jedoch auch Grenzen gesetzt. Die wichtigsten Quests lassen sich beispielsweise nur im Kartenraum der Gilde akquirieren und das auch nur, wenn der Spiel-Charakter bestimmte Voraussetzungen, wie z. B. ein hohes Ansehen, erfüllt.

Dadurch ergibt sich ein ziemlich lineares Spielgeschehen, da einmal begonnene Haupt-Quests zu Ende gebracht werden müssen, bevor neue begonnen werden können. Dieser Eindruck wird durch die recht kleine Welt und sehr übersichtliche Landschaften noch weiter gefestigt. Negativ fällt hier auch auf, dass zwar während laufender Missionen gespeichert werden kann, der Spielstand dann aber nur die Rahmendaten der Welt und der Figur enthält. Die Quest muss für diesen Fall komplett neu durchlaufen werden.

Dafür hat der Spieler in Fable Möglichkeiten der Charakterentwicklung, die es in den meisten anderen Rollenspielen in dieser Form nicht gibt. Neben diversen "charakterbildenen" Mini-Spielen kann die Spielfigur "zwischenmenschliche" Beziehungen eingehen. Dafür wollen diverse virtuellen Damen becirct und umworben werden, was durch den Ausdruck von Emotionen und Geschenken in die Tat umgesetzt wird. Wer sich besonders anstrengt, hat nicht nur die Möglichkeit seine Angebetete vor den Traualtar zu schleifen, mit ihr ein Haus kaufen es einrichten und dort einziehen, sondern kann sie auch dazu bringen, Sex mit der eigenen Spielfigur zu haben.

Das bringt das Spielgeschehen zwar nicht weiter, ist aber mal etwas anderes. Leider wirken diese kleinen Charakterstudien dadurch ein wenig aufgesetzt bzw. hinterlassen den Eindruck der Zeitschinderei. Denn wer sich Mühe gibt, kann die Hauptstory und die meisten Nebenmissionen in ca. zehn Stunden durchspielen, was für ein Rollenspiel doch arg wenig ist. An der geringen Netto-Spielzeit hat sich also im Vergleich zur Xbox-Version nur marginal etwas verändert. Die über allem schwebende Haupt-Aufgabe - die Rache an den Räubern, die die Eltern des Helden getötet haben - wird durch die Suche nach der verschollenen Schwester komplettiert. Grafisch gibt es an dem Spiel nichts auszusetzen, die Texturen sind sauber umgesetzt und lassen die Xbox-Vorlage im Vergleich vergessen. Unverständlich ist dabei jedoch, dass trotz relativ kleiner Maps, ständig nachgeladen werden muss, was auf die Dauer nervt.

Die Animationen der Figuren sind gelungen, aber nicht spektakulär. Dasselbe gilt für die Zauber- und Kampfeffekte. Insgesamt kommt die Fantasy-Atmosphäre durch die detaillierte und oft liebevoll entworfene Spielumgebung sehr gut beim Spieler an. Auf einem solide-guten Niveau bewegen sich auch die Soundeffekte und die Vertonung der Figuren, Spektakuläres sollte hier aber keiner erwarten. umworben werden, was durch den Ausdruck von Emotionen und Geschenken in die Tat umgesetzt wird. Wer sich besonders anstrengt, hat nicht nur die Möglichkeit seine Angebetete vor den Traualtar zu schleifen, mit ihr ein Haus kaufen es einrichten und dort einziehen, sondern kann sie auch dazu bringen, Sex mit der eigenen Spielfigur zu haben.

Das bringt das Spielgeschehen zwar nicht weiter, ist aber mal etwas anderes. Leider wirken diese kleinen Charakterstudien dadurch ein wenig aufgesetzt bzw. hinterlassen den Eindruck der Zeitschinderei. Denn wer sich Mühe gibt, kann die Hauptstory und die meisten Nebenmissionen in ca. zehn Stunden durchspielen, was für ein Rollenspiel doch arg wenig ist. An der geringen Netto-Spielzeit hat sich also im Vergleich zur Xbox-Version nur marginal etwas verändert. Die über allem schwebende Haupt-Aufgabe - die Rache an den Räubern, die die Eltern des Helden getötet haben - wird durch die Suche nach der verschollenen Schwester komplettiert. Grafisch gibt es an dem Spiel nichts auszusetzen, die Texturen sind sauber umgesetzt und lassen die Xbox-Vorlage im Vergleich vergessen. Unverständlich ist dabei jedoch, dass trotz relativ kleiner Maps, ständig nachgeladen werden muss, was auf die Dauer nervt.

Die Animationen der Figuren sind gelungen, aber nicht spektakulär. Dasselbe gilt für die Zauber- und Kampfeffekte. Insgesamt kommt die Fantasy-Atmosphäre durch die detaillierte und oft liebevoll entworfene Spielumgebung sehr gut beim Spieler an. Auf einem solide-guten Niveau bewegen sich auch die Soundeffekte und die Vertonung der Figuren, Spektakuläres sollte hier aber keiner erwarten. umworben werden, was durch den Ausdruck von Emotionen und Geschenken in die Tat umgesetzt wird. Wer sich besonders anstrengt, hat nicht nur die Möglichkeit seine Angebetete vor den Traualtar zu schleifen, mit ihr ein Haus kaufen es einrichten und dort einziehen, sondern kann sie auch dazu bringen, Sex mit der eigenen Spielfigur zu haben.

Das bringt das Spielgeschehen zwar nicht weiter, ist aber mal etwas anderes. Leider wirken diese kleinen Charakterstudien dadurch ein wenig aufgesetzt bzw. hinterlassen den Eindruck der Zeitschinderei. Denn wer sich Mühe gibt, kann die Hauptstory und die meisten Nebenmissionen in ca. zehn Stunden durchspielen, was für ein Rollenspiel doch arg wenig ist. An der geringen Netto-Spielzeit hat sich also im Vergleich zur Xbox-Version nur marginal etwas verändert. Die über allem schwebende Haupt-Aufgabe - die Rache an den Räubern, die die Eltern des Helden getötet haben - wird durch die Suche nach der verschollenen Schwester komplettiert. Grafisch gibt es an dem Spiel nichts auszusetzen, die Texturen sind sauber umgesetzt und lassen die Xbox-Vorlage im Vergleich vergessen. Unverständlich ist dabei jedoch, dass trotz relativ kleiner Maps, ständig nachgeladen werden muss, was auf die Dauer nervt.

Die Animationen der Figuren sind gelungen, aber nicht spektakulär. Dasselbe gilt für die Zauber- und Kampfeffekte. Insgesamt kommt die Fantasy-Atmosphäre durch die detaillierte und oft liebevoll entworfene Spielumgebung sehr gut beim Spieler an. Auf einem solide-guten Niveau bewegen sich auch die Soundeffekte und die Vertonung der Figuren, Spektakuläres sollte hier aber keiner erwarten.