Halo, Forza, Gears und Fable sind Dauerbrenner auf Microsofts Xbox 360. Leider eignet sich keiner dieser Hitseller als Kinect-Kaufgrund, da die Bewegungssteuerung des Doppelauges zu viele Restriktionen mitbringt und den Spieler permanent in ein Korsett zwängt. So zumindest das Urteil vieler Kritiker, die Microsoft mit dem Rail-Adventure Fable: The Journey Lügen strafen will.
Es schmerzt ein wenig mitanzusehen, wie viel Potenzial Lionhead an Kinect verschwendet. AusblickWelch ein Kontrast. Nur wenige Meter voneinander entfernt fanden zwei Kinect-Vorführungen statt, die unterschiedlicher nicht sein konnten. In der einen Ecke hörte man Gegacker, laute Musik und gelegentlich Anläufe interessierter Spieler, die sich mit Dance Central 3 vergnügten, mit den Entwicklern Interviews abhielten oder einfach nur schnackten. Und in der anderen Ecke? Da war es mucksmäuschenstill, wenn man vom Getuschel einiger Journalisten absah, die sich gegenseitig immer dieselbe Frage stellten: „Hast du dich bei Fable auch so gelangweilt wie ich?“.
Eine gemeine Frage, denn ein schallendes „Ja“ konnten mir die Kollegen nicht entlocken. Ich war mit der Proberunde Fable: The Journey keinesfalls zufrieden, aber zu behaupten, es sei grundsätzlich langweilig, wäre gelogen.
Viele Dinge haben mir gut gefallen. Die farbenfrohe Unreal-Engine-3-Grafik etwa, die das Königreich Albion schöner zur Schau stellt als je zuvor. Waldwege, deren saftig grüne Baumwipfel wärmende Sonnenstrahlen durchließen, regenüberströmte Pflasterstraßen, geheime magische Paläste, die in eisigem Wasser versanken. Märchenhaft!
Einfach traumhaft. Wer märchenhafte Atmosphäre zu schätzen weiß, kann an der Grafik Gefallen finden.Ich lernte innerhalb weniger Minuten liebenswerte Spielfiguren kennen, darunter ein besorgtes Sippenoberhaupt, eine geheimnisvolle Seherin und das schönste Pferd der Konsolenwelt, dessen glänzendes Fell ich nur allzu gerne pflegte und bewunderte. Ach, wie schön!
Die ersten Minuten erzählen von einem Konvoi aus Pferdewagen. Ein kleines Völkchen zieht durch die Lande, muss aber innehalten, weil ein schlafmütziger Jungspund namens Gabriel nicht hinterherkommt. Gerade als er aufzuholen scheint, verpennt der Jüngling erneut den Anschluss.
Die einzige Brücke zwischen zwei Halbkontinenten stürzt unter den Blitzen eines heftigen Sturms ein, wodurch Gabriel und seine treue Stute vom Konvoi getrennt werden und einen langen Umweg in Kauf nehmen müssen. Unterwegs lesen sie eine Seherin namens Theresa auf, mit der sie vor einer dunklen Macht flüchten, die das Pärchen wie eine dunkle Suppe zu umspülen droht. In letzter Sekunde schleppt das verletzte Pferd den Wagen in Sicherheit.
Schade, dass Kinect alle Handlungen erheblich einschränkt. Die Anfänge der Handlung versprechen an sich ein spannendes Abenteuer.Keine Viertelstunde ist vergangen, schon reißt mich die Geschichte so sehr mit, dass ich um die Stute bange. Das Gift eines magischen Splitters wandert unaufhaltsam durch ihre Venen. Stetig schrumpft die Lebenskraft des schönen Tiers und jeder ihrer Klagelaute fährt mir ins Mark. „Halte durch, es ist nicht mehr weit!“, hör ich mich sagen. Heilung verspricht nur ein geheimnisvoller Tempel, in dem Gabriel magische Kräfte erlernt und in eine viel größere Aufgabe hineinstolpert. Action, Mystik, Mitgefühl - das ist der Stoff, aus dem gute Action-Adventures bestehen.
Perlen vor die Säue. Was nutzt mir die schönste Atmosphäre, was nützen mir liebenswerte Charaktere und epische Abenteuer, wenn ich mir selbst in der stark bindenden First-Person-Perspektive vorkomme wie ein unbeteiligter Befehlsempfänger? Trotz der ach-so-intuitiven Bewegungssteuerung über das 3-D-Auge Kinect erklärt mir die Konsole alle drei Meter, was ich zu tun habe, wann ich es tun soll und wie ich es vor dem Fernseher sitzend am besten ausführe. Entscheidungsfreiheit? Fehlanzeige.
Company of Heroes 2PC: 25.6.2013 Vorschau lesen
Leisure Suit Larry ReloadedPC: 25.6.2013
Diablo 3XBox 360, PS3: 3.9.2013
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Fable 2 hat mich auch umgehaun
Fable 3 naja keine steigerung der Qualität , es wurden auf neue Sachen wert gelegt und viele Inhalte die beim zweiten so geil ankammen wurden dabei außeracht gelassen.
Leider ist mein interesse an der ganzen Fable reihe verloren gegangen.
Für mich ist Fable Tot oder liegt in einem tiefem Koma.
Kinect ist einfach nur überbewertet
Fänds schade, wenn sie mit sowas Mittelmäßigem wie Fable 3 und sowas Schlechtem wie Railshooter zu Grunde gehen würde.
Grade ohne Peter das Großmaul könnte man doch mal ein vernünftiges Spiel entwickeln, dass nicht komplett in den Wolken schwebt und dann bös auf die Schnauze fällt.
heute weiß ich, ich bin am glücklichsten am pc mit maus und keyboard, oder vor dem fernseher gemütlich mit einem controller in meinen händen... bewegungsstuerung wie Wii, Move, Kinect oder gottbewahre soetwas wie WiiU kommt mir nicht her.