„Held“, schmettert es mir aus zwei von drei Ecken entgegen. Zu Recht. Ich habe Tausende von Monstern gemetzelt: Wölfe, Skelette, Hobbs, Fledermäuse. Erstochen, zerschmettert, erschossen, versengt, durchbohrt. Ihr kennt das. Gäbe es eine Schärpe fürs Coolsein, sie pappte längst an meinem Revers. Es gibt nur ein Problem: Ich fühle mich nicht sehr heroisch, eher wie ein Dämel. Jetzt auch auf dem PC.
Albernes, witziges und höchst unterhaltsames Abenteuer in Albion.FazitDie Unterschiede der PC-Version findet ihr auf der letzten Seite.
Kein Wunder. Ich stehe da im Hühnerkostüm, schiebe eine dicke Federwampe vor mir her, ein blutroter Spitzbart mit blonden Strähnen starrt über dem Doppelkinn hervor. Sieht so der Retter Albions aus? Vielleicht. Aber der König? Ein vorbeilaufendes Kind bringt es auf den Punkt: „Komm schon, mach was Witziges“. Herrje, ich bin ein infantiler Spaßmacher mit acht güldenen Zacken auf dem Kopf.
Vor ihm erzittert Albion: König Logan - was steckt hinter seiner Schreckensherrschaft?Das ist es also, was meine Untertanen erwarten? Es geht hier nicht ums Regieren, Entscheiden, Unterzeichnen und Abnicken? Doch. In regelmäßigen Abständen und vor allem im letzten Drittel des Spiels. Aber vordergründig, immer wenn sich „Fable III“ zu sehr gehen lässt, ist es fast dasselbe wie seine Vorgänger: eine kunterbunte Kirmes voller Albernheiten, Nichtigkeiten, Blödeleien und Hänseleien.
Und trotzdem hat es Entwickler Lionhead nach zwei erzählerischen Fehlzündungen geschafft, den Helden als Teil des Geschehens abzubilden, nicht als unbeteiligten Zuschauer, und rückt ihn näher in Richtung der Handlung, die endlich mehr ist als zähflüssiger Kleister zwischen Furz-, Sauf- und Rülpsspielchen. Er hat sogar eine Stimme, sagt etwas, reagiert. Kein Grund, die Korken knallen zu lassen und vor Glück berauscht die ganze Welt zu umarmen. Doch es hebt den wahlweise männlichen oder weiblichen Protagonisten auf eine ganz neue Ebene, verleiht ihm / ihr Konturen, von denen die leblosen Charakterstaffagen der Vorgänger nur träumen konnten.
Endlich bekommt der Held eine Stimme spendiert, er redet, reagiert.Ich hatte früher immer Probleme, die holzhackenden, angelnden und blödelnden Dummys ernstzunehmen. Wie auch, wenn das Höchste der Gefühle ein zwischen Schmerz und Grenzdebilität gefangener Aufschrei beim Ausbuddeln eines Schatzes ist? Dass die Hauptfigur zu Wort kommt, tut der Geschichte unheimlich gut, beeindruckt das stur geradeaus polternde Böse aber kein Stück. Mit aufgesetzten Scheuklappen und ohne Rücksicht auf Verluste bahnt es sich seinen Weg. Vor allem ohne Rücksicht auf Albion. Mein Albion, wie ich es ab dem letzten Spieldrittel nennen darf.
Vorher stromere ich als Sohn oder Tochter des legendären, mittlerweile verstorbenen Fable-II-Helden durchs Königreich und reiße mir Arsch und Beine aus, um meinen Bruder Logan zu stürzen. Der grausame Monarch schreckt vor nichts zurück, nicht mal davor, Kinder wie Arbeitstiere in Fabriken Bowerstones zu pferchen, die „sein Albion“ rüsten sollen. Wofür, das verrate ich nicht. Ist aber ohnehin keine große Überraschung. Man müsste schon sieben Straßen hinterm Mond wohnen, um geschockt aus allen Wolken zu fallen, als die alles verschlingende Bedrohung nach zwölf bis fünfzehn Stunden ihre Fratze zeigt.
von Microsoft, Lionhead StudiosGenre: Action Adventure, RollenspielXBox 360: 29.10.2010
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wie komme ich in die morgen rot willa?
nach 3 Stunden war die Luft raus, mit so einem stupiden Kampfsystem und dem Schwierigkeitsgrad? Ohne mich, will lieber endlich Halo 3 auf PC, vermiss meine XBOX :( (zumindest was Halo angeht)
Stattdessen gibt's wieder nur oberflächlich angerissene "Das ist Schicksal, es ist halt so"-Brocken ohne jegliche Welterklärungsversuche. Zwar sind AAs in der Hinsicht eh nicht für ihre Tiefe bekannt, aber damit kann man ja mal brechen.
Das ist aber irgendwie generell ein Problem des Spiels: Es bricht mit nichts und klammert sich in vielen Dingen an risikofreie Standards. Nur leider fehlt dem Titel die Individualität in anderen Bereichen, um die grundsätzliche monotone Generik des Titels zu kaschieren.
Sieht man vielleicht anders, wenn man die vorherigen Fables nicht kennt, und letzlich erfindet auch ein Zelda das Rad nicht mit jedem Release neu. Aber zumindest, Ausnahmen mal außen vor, schafft es Nintendo meist, dem alten Wein einen hinreichend blendenden neuen Schlauch zu verpassen. Lionhead leider nicht.
gerechnert?
ich denke mal das soll heissen gerechnet :)
Das war wohl eher ein Wortwitz ... so von wegen PC = Rechner ... gerechnert ... dödöö ...
www.youtube.com/watch
Für die Portierung auf den PC und das Warten auf den Auslauf des Xbox360 exklusiv Zeitraums, den Microsoft ihnen für etwas Money abgekauft hat.
Ich warte schon ewig auf die Pc-Version.
Für viele ist es vllt Kinderkram,aber
Ich warte schon ewig auf die Pc-Version.
Für viele ist es vllt Kinderkram,aber für mich ist es eines der besten und innovativsten Spiele.
Einfach was kreatives abseits von CoD und Co.
gief skyrim
Ich warte schon ewig auf die Pc-Version.
Für viele ist es vllt Kinderkram,aber für mich ist es eines der besten und innovativsten Spiele.
Einfach was kreatives abseits von CoD und Co.
gerechnert?
ich denke mal das soll heissen gerechnet :)
Ich hab noch nie so viel Stumpfsinn auf einmal gelesen xD
Wenn ich nur das Wort "Rückschritt" lesen und die dazugehörigen Argumente, brech ich echt weg.
Es ist Fable. Es sieht schön aus. Es macht Spaß.
ABER:
In meinen Augen ist es ein Rückschritt im Gameplay der Serie.
1. Es ist noch einfacher, als es je mals war.
Allein schon, dass man für die Emotes kein Timing mehr braucht, sondern einfach nur noch den Knopf gedrückt hält. Bei jeder Interaktion nur noch A drücken und es hat sich...das kanns doch nicht sein. Da geht das Feeling extrem abhanden.
Die Gegner sind zu simpel.
Fable war schon immer eher nur Button-Smashing, aber Fable 3 treibts auf die Spitze.
2. Das Spiel ist sehr linear.
Man ist gezwungen in der Story fort zu schreiten, um neue Fähigkeiten frei zu schalten. Kein Fortschritt => Kein Öffnen der Tore auf der Siegesstraße => Keine neuen Fähigkeiten.
Das passt mir gar nicht. Dadurch geht viel vom Entdeckergeist flöten. In Teil 1 und 2 ist man neben den Hauptquests noch frei durch die Welt spaziert und hat sich dies und das mal angesehen.
In Fable 3 sind die Landschaften schön, aber durch den Quatsch mit den Toren fühle ich mich in die Hauptstory gedrängt.
3.Sonstiges:
Den Unterschlupf finde ich gut. Ist mal was Neues. Jedoch fehlt mir ein wenig Flair. Keine Ahnung warum, ist wohl was Subjektives. Richtig großartig ist der Kartentisch. Wobei es den auch schon in Fable 1 gab. Ist also nicht grad so innovativ, wie es uns der gute Peter verkaufen will.
Was mich richtig nervt ist, dass die Kleidung von Spiel zu Spiel abgewertet wird.
In Teil 1 hatten die Rüstungen im Kampf noch eine Bedeutung. Rüstwerte etc. Und sahen echt geil aus.
In Teil 2 hatte man nur olle Stofffetzen und Kostüme, aber immerhin hatten sie noch Bedeutung im Sozialbereich. Hässlichkeitswerte etc.
In Teil 3 hab ich weder Rüstwerte, noch Sozialwerte gesehen. Auch nicht auf Frisuren etc. Die einzigen Anhaltspunkte, die man bekommt sind, wenn man von einem NPC als hässlich oder schick bezeichnet wird. Und das lediglich im Vorbeirennen.
DAS nervt.
Ich will in einem Action-Adventure, das den Anspruch hat, ebenfalls ein RPG zu sein, WERTE, nach denen ich meinen Charakter ausrüsten kann. Sowas gehört zum RPG.
Noch hab ich die Mainquest nicht durch und sitz noch nicht auf dem Thron.
Ich hoffe, es tut sich noch was.
Ansonsten bleibts ein schönes und gutes Spiel, aber ein Rückschritt in der Serie und das pisst mich persönlich richtig an. Da wurden Möglichkeiten verschenkt. Und zwar reichlich.
Dennoch, wer Fable mag, sollte zuschlagen.
Ergo bin ich sehr gespannt auf Fable 3, vorallem, da ich Fable 2 auslassen muss. (kein Konsolenspieler ist)
nur leider war teil zwei sogar nicht meins, keine wirklich geschichte und die motivation es zu ende zuspielen hat mir dann auch gefehlt. aber fable drei hört sich doch recht lustig an :). und endlich mal nach ner geschichte, die man auch erleben möchte. *gg* als den spiele ich auf jeden fall.
Der erste Teil inkl. The Lost Chapters habe ich jedenfalls gemocht. Es ist halt einfach mal was anderes.
Das mit dem Erscheinungsdatum hat wohl rechtliche Gründe: Die Redis kriegen von MS schon früher Versionen und verpflichten sich, frühestens ab Tag X Reviews zu veröffentlichen.
Macht mal schneller mit der Pc Potierung <.<
wenn die PC version irgendwann erscheinen sollte probier ich es sicher aus
denn ich fand Fable nicht wirklich schlecht man hätte damals nur sehr viel mehr damit machen können und die Review's sind alle sehr positiv
auch wenn die spielzeit der haupt-quest immer bemängelt wird und man am besten viel zeit abseits verbringen soll um was vom spiel zu haben ;)
Wer kann schon zählen?
naja...fable ist halt immer noch fable...irgendwie alles zu...blümchen...?!