Die Fable-Spiele waren nie perfekt, wie Peter Molyneux in einem Gespräch mit Develop einräumte. Auch wenn er das in der Vergangenheit gerne auszudrücken versuchte, so kann er inzwischen schärfere Kritik walten lassen, arbeitet er schließlich nicht mehr für Lionhead bzw. Microsoft.

Fable 3 - Peter Molyneux bezeichnet dritten Teil als Katastrophe

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Fable 3 hatte sich Molyneux ursprünglich anders vorgestellt.
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Für ihn selbst war Fable ein wunderschönes, amüsantes, witziges, künstlerisches und wunderwolles Juwel eines Spiels, das jeder spielen konnte und sofort davon angezogen wurde. Doch letztendlich war es nicht das Juwel, das er gerne erschaffen wollte. Es hätte große Fehler und technische Probleme gehabt.

Fable 2 ging da laut Molyneux schon eher in die Richtung, die er sich vorstellte, doch Fable 3 wiederum sei eine Katastrophe gewesen. Es sollte ursprünglich deutlich größer ausfallen.

Wenn er die Zeit zurückdrehen könnte, würde er gerne die Fortschritte aufgreifen, die Lionhead während der Entwicklung von Fable 2 gemacht habe, diese in Fable 3 einbringen und ein weiteres Jahr daran arbeiten. Aber selbst dann sei es Molyneux zufolge nicht das "perfekte Juwel".

Und auch eine weitere Sache sprach er an, die häufig bei ihm kritisiert wird: "Ich sollte gegenüber der Presse vielleicht nicht immer so begeistern wirken. Egal in welchem kreativen Bereich man aktiv ist, das Endergebnis weicht immer von der Original-Idee ab. Ich tausche mich häufig mit kreativen Leuten aus und sie sind immer wieder von ihrer eigenen Arbeit enttäuscht."

Fable 3 ist für Xbox 360 und seit dem 20. Mai 2011 für PC erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.