Vor wenigen Tagen enthüllte Peter Molyneux auf Microsofts X10-Event neue Details zu Fable 3 (wir berichteten), die teilweise dem Rollenspiel-Genre den Rücken kehren. Alles wirkt mehr auf Casual-Spieler zugeschnitten. So wird es etwa die klassische Entwicklung eines Charakters nicht mehr geben, was also bedeutet, dass man etwa keine Erfahrungspunkte mehr erhält.

Fable 3 - Molyneux: "Fable 3 ist kein Rollenspiel mehr"

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Albion hat sich nicht nur optisch verändert.
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Wie am Ende des Entwicklertagebuches zu hören ist, wird Fable 3 tatsächlich als eine Art Adventure betitelt. Aber auch Molyneux äußerte sich gegenüber dem Magazin CVG auf der X10, dass er das Spiel nicht mehr als Rollenspiel bezeichnen würde. "Ich bin mir nicht sicher, ob ich Fable überhaupt noch als Rollenspiel bezeichnen sollte. Es ist mit Sicherheit keines aus den Neunzigern. Wenn man es sich anschaut, dann könnte man auch sagen, dass es sich dabei um ein Action Adventure handelt.", so Molyneux.

Weiterhin erklärte er: "Es existiert Drama, es gibt viel Story und auch eine Menge an Emotionen - zusätzlich zum Aufleveln. Und ich liebe das Aufleveln. Ich bin nicht einer von den Leuten, die einen vorgefertigten Charakter übernehmen möchten, bei dem es heißt: 'Das bist du, egal was ist.'"

Molyneux meint mit dem "Aufleveln" nicht das Rollenspiel-typische Aufleveln eines Charakters, sondern vielmehr dessen Veränderung und Aufwertung. Auch die sogenannten "Levels" wird es im dritten Fable-Teil nicht geben.

Fable 3 - Entwickler-Tagebuch mit ersten Spielszenen7 weitere Videos

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